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08.06.2012
Akadier haben sich im 17. Jahrhundert vor allem in den Küstengebieten der damaligen französischen Kolonie Akadien niedergelassen. (Bild: Frank Barknecht) Akadier haben sich im 17. Jahrhundert vor allem in den Küstengebieten der damaligen französischen Kolonie Akadien niedergelassen. (Bild: Frank Barknecht)

Micmac, Chiac, Good luck oder: Die Rückkehr ins verlorene Paradies

Die Akadier in Nordamerika

Von Harald Brandt

Der 15. August ist der Nationalfeiertag der Akadier in der kanadischen Provinz Neubraunschweig. Überall gehen die Menschen auf die Straße und machen so viel Krach wie möglich. 'Le Grand Tintamarre - Das große Lärmen' ist die trotzige Selbstbehauptung einer französischsprachigen Minderheit in Kanada, die 1755 von den Engländern verjagt wurde.

Das Trauma der Deportation, die von amerikanischen Historikern als erste ethnische Säuberung der Neuzeit bezeichnet wird, ist fest im kollektiven Bewusstsein der Akadier verankert.

Aber die jungen akadischen Filmemacher, Chansonniers und Schriftsteller, die heute zwischen Paris, New York und Montreal hin und her pendeln, wollen nicht mehr Gefangene ihrer eigenen Geschichte sein.
Die Beschäftigung mit der Vergangenheit ist zwar immer noch wichtig, aber sie soll helfen, die Gegenwart besser zu verstehen.


Regie: der Autor
SWR/DLF 2012



 
 

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