Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
 
nach oben
06.05.2008
Die Kugeln des belgischen Wahrzeichens erstrahlen. (Bild: AP) Die Kugeln des belgischen Wahrzeichens erstrahlen. (Bild: AP)

Was bleibt von Belgien

Über die fortgesetzte Existenz eines Phantoms

Von Ansgar Warner und Carsten Würmann

Belgien lässt sich als diffuse Nation im Sprachenclinch beschreiben, die nach 170 Jahren noch immer wie eine Laune des Zufalls wirkt. Doch Belgien wird sich wohl kaum auflösen "wie eine Tablette Aspirin im Wasser", wie es ein flämischer Nationalist vor kurzem prophezeite. Im Mutterland des Surrealismus scheint gerade die medial inszenierte Identitätskrise einen Grundpfeiler der "Belgitude" zu bilden.

In einem Land, das als unbeabsichtigte Folge einer Opernaufführung entstand, gehört selbst die mediale Inszenierung des Untergangs zur Normalität. Als Ende 2006 das wallonische Fernsehen die Abspaltung Flanderns in einer fiktiven Live-Reportage verkündete, schien das vielen Zuschauern trotz des Hinweises, das Folgende sei vielleicht keine Fiktion, nur allzu wahrscheinlich. Am Ende lieferte auch dieses Medienereignis den Belgiern nur einen weiteren Anlass, sich über Belgien gemeinsam uneinig zu sein.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat.


 
 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 12:10 Uhr
Informationen am Mittag
Nächste Sendung: 13:30 Uhr
Nachrichten

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Das Feature

Andruck: Ulrich Ladurner - Eine Nacht in Kabul

Sendezeit: 07.09.2010, 19:24

Andruck: Ursel Sieber - Gesunder Zweifel

Sendezeit: 07.09.2010, 19:15

Fluchtpunkt_Agcasar_Podcast

Sendezeit: 31.08.2010, 19:15

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link