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29.07.2008
US-Flaggen wehen am Dienstagmorgen auf der Wall Street in New York. (Bild: AP) US-Flaggen wehen am Dienstagmorgen auf der Wall Street in New York. (Bild: AP)

Recorded at Wall Street

Aufzeichnungen zur US-Blasen-Ökonomie

Von Barbara Eisenmann

Und wieder einmal ist eine Blase geplatzt, Kredite können nicht zurückgezahlt werden, Banken gehen pleite. An der Börse gibt man sich optimistisch, solange es eben geht. Aber die Gefahrenzonen multiplizieren sich, und die Immobilienblase und Bankenkrise, die Dollarabwertung und Ölpreisexplosion sind nicht mehr so einfach wegzuspekulieren. Es sei denn, man kreierte eine neue Blase.

Inzwischen haben allerdings auch in den USA die Schwarzseher unter den Wirtschaftsexperten das Wort übernommen. Ihre Kritik an den Exzessen einer blasenproduzierenden Finanzwirtschaft, die in keiner Beziehung mehr zur güterproduzierenden realen Wirtschaft steht, wird immer lauter. Vor Ort, an der Wall Street, die lange das geografische und imaginäre Zentrum des Kapitalismus war, hat sich die Autorin umgehört und dabei mit chinesischen Touristen, Geschäftsleuten, großen und kleinen Spielern und Wirtschaftswissenschaftlern gesprochen.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat.


 
 

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