Den "Vogel", den "Stinkefinger", den "Topp-Daumen" kennt jeder. Aber was bedeuten die zahllosen Wischbewegungen, Luftlinien und erhobenen Handflächen, mit denen wir ständig unsere Gespräche untermalen?
Gesten sind einerseits uralt und entstehen doch in jedem Gespräch völlig neu. Sie sind nie zufällig, aber oft unbewusst. Wie wichtig und vielschichtig sie sind, haben Gestenerforscher erst seit kurzem im Blick. In den letzten zwanzig Jahren hat sich ihre Zahl vervielfacht.
So unterschiedlich die Forschungsschwerpunkte von Psychologen, Anthropologen und Linguisten dabei auch sind, in einem Punkt herrscht Einigkeit: Gesten haben in all unseren Gesprächen ein wichtiges Wort mitzureden. Das Feature macht hörbar, was sie zu sagen haben.
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