Einst war Hazleton geprägt von europäischen Migranten, die hier auch ihre eigenen Kirchen bauten. Nun leben in der Kleinstadt im Bundesstaat Pennsylvania überdurchschnittlich viele illegale Einwanderer, vor allem Latinos. Die Kleinstadt ist heute ein schwelender sozialer Brennpunkt.
Zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins wird der Irak von einer neuen Welle der Gewalt überrollt. Der deutsche Diplomat Martin Kobler soll für die Vereinten Nationen die nationale Aussöhnung vorantreiben. Trotz aller Rückschläge blickt er zuversichtlich in die Zukunft des Irak.
Am 11. Mai hat Nawaz Sharif die Wahl in Pakistan gewonnen. Um Premierminister zu werden, braucht er allerdings Koalitionspartner. Für seine Wahlversprechen, wie einer verstärkten Terrorbekämpfung, müsste Sharif zudem eine neue politische Kultur aufbauen.
Während im Osten des Kongos neue Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen toben, hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die schnelle Entsendung einer Eingreiftruppe versprochen. Doch Experten bezweifeln, dass die 3000 Mann gegen die vielen Rebellengruppen bestehen können.
Seit Beginn der Islamischen Revolution 1979 wurden im Iran zahlreiche schwule Männer und Jugendliche hingerichtet. Sie leben in Angst und Schrecken und können sich nur heimlich auf privaten Partys oder im Internet treffen.
Salafisten haben in Tunesien etwa 80 Schreine der Sufis niedergebrannt und verwüstet. Die regierende islamistische Ennahda-Partei lässt die Radikalen häufig ohne Strafverfolgung davon kommen.
Beiträge zum Nachhören
Eine Welt
USA: Hazleton, Pennsylvania und seine unsichtbaren Einwanderer
Sendezeit: 25.05.2013, 13:52
Ein neues Pakistan mit Nawaz Sharif
Sendezeit: 25.05.2013, 13:45
Der Friedensstifter von Bagdad - Martin Kobler, UN-Sondergesandter im Irak
Sendezeit: 25.05.2013, 13:38
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