22.06.2013 13:30 Uhr
Nach fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg scheint in Kolumbien die Chance auf Frieden größer denn je. Doch das Schicksal von rund 50.000 Verschleppten und Verschollenen steht einem Friedensabkommen zwischen Regierung und Guerilla nach wie vor im Weg.
Der Bürgerkrieg in Syrien spaltet nicht nur die EU, sondern auch das weiter entfernt liegende Australien: Immer mehr Muslime verlassen Sydney oder Melbourne, um an der Front gegen das Assad-Regime zu kämpfen - radikalisiert durch Dschihad-Prediger in Australien.
Facebook, YouTube, Twitter und unzählige andere Websites sind im Iran gesperrt. Doch mehr als 17 Millionen Iraner haben einen Facebook-Account. Der Staat reagiert - und kopiert zunehmend Zensurpraktiken aus China und Nordkorea. An der staatlich verordneten Isolation leiden vor allem junge Internetnutzer.
Pakistans Gesellschaft ist zuletzt deutlich konservativer geworden. Wahhabiten, Salafisten und Deobandi - reaktionäre sunnitische Strömungen - gewinnen durch finanzielle Hilfe aus Saudi-Arabien stark an Einfluss.
Für Migranten aus Lateinamerika gab es lange Zeit nur eine Richtung: nach Norden, in die USA. Nun hat sich die Tendenz umgekehrt. Immer mehr ausgewanderte Mexikaner kehren zurück in ihre Heimat. Viele Familien stellt die Rückkehr vor eine Zerreißprobe.
Mit dem Fernglas kann man mittlerweile vom Golan aus die Kämpfe in Syrien beobachten. Auf israelischer Seite wächst nach dem angekündigten Abzug der österreichischen UN-Truppen nun die Sorge, in den syrischen Bürgerkrieg zu geraten.
Beiträge zum Nachhören
Eine Welt
Das Geld afrik. Steuerhinterzieher liegt auf eur. Konten
Sendezeit: 15.06.2013, 13:51
Kolumbiens Verschollene Bürger
Sendezeit: 15.06.2013, 13:43
Syrische Heimatfront in Australien
Sendezeit: 15.06.2013, 13:37
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