Argentinien wird gern als Vorbild für Europas Pleitestaaten genannt. Tatsächlich kam das Land nach Staatsbankrott und Währungsabwertung wieder rasch auf die Beine. Doch nun ist die Inflation mit Macht zurückgekehrt.
Einst war Hazleton geprägt von europäischen Migranten, die hier auch ihre eigenen Kirchen bauten. Nun leben in der Kleinstadt im Bundesstaat Pennsylvania überdurchschnittlich viele illegale Einwanderer, vor allem Latinos. Die Kleinstadt ist heute ein schwelender sozialer Brennpunkt.
Zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins wird der Irak von einer neuen Welle der Gewalt überrollt. Der deutsche Diplomat Martin Kobler soll für die Vereinten Nationen die nationale Aussöhnung vorantreiben. Trotz aller Rückschläge blickt er zuversichtlich in die Zukunft des Irak.
Am 11. Mai hat Nawaz Sharif die Wahl in Pakistan gewonnen. Um Premierminister zu werden, braucht er allerdings Koalitionspartner. Für seine Wahlversprechen, wie einer verstärkten Terrorbekämpfung, müsste Sharif zudem eine neue politische Kultur aufbauen.
Während im Osten des Kongos neue Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen toben, hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die schnelle Entsendung einer Eingreiftruppe versprochen. Doch Experten bezweifeln, dass die 3000 Mann gegen die vielen Rebellengruppen bestehen können.
Seit Beginn der Islamischen Revolution 1979 wurden im Iran zahlreiche schwule Männer und Jugendliche hingerichtet. Sie leben in Angst und Schrecken und können sich nur heimlich auf privaten Partys oder im Internet treffen.
Salafisten haben in Tunesien etwa 80 Schreine der Sufis niedergebrannt und verwüstet. Die regierende islamistische Ennahda-Partei lässt die Radikalen häufig ohne Strafverfolgung davon kommen.
Die zweite Amtszeit von US-Präsident Barack Obama steht unter keinem guten Stern. Kritiker werfen ihm vor, den Rechtsstaat auszuhöhlen, konservative Gruppierungen durch die Steuerbehörde benachteiligt und die Öffentlichkeit belogen zu haben. Nun muss Obama den Schaden bewältigen.
Seit 100 Tagen ist Xi Jinping chinesischer Staatschef. Der Vertreter der neuen Generation will die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt endgültig aus der Autarkie auf die globalen Märkte führen. Aber die Probleme häufen sich und die Kritik in der Gesellschaft wächst.
Jahrzehntelang schlummerte der Konflikt zwischen Buddhisten und Muslimen in Myanmar, dem früheren Birma, unter der Repression der Militärs. Mit der allmählichen Öffnung des Landes nimmt der Religionsstreit nun an Schärfe zu - und wird zur Gefahr für Myanmars Weg zur Demokratie.
Beiträge zum Nachhören
Eine Welt
Das Geld afrik. Steuerhinterzieher liegt auf eur. Konten
Sendezeit: 15.06.2013, 13:51
Kolumbiens Verschollene Bürger
Sendezeit: 15.06.2013, 13:43
Syrische Heimatfront in Australien
Sendezeit: 15.06.2013, 13:37
dradio-Recorder
im Beta-Test: