Fast alle sind sie begeistert von der geplanten Syrienkonferenz, auf die sich Russland und die USA geeinigt haben. Doch in Wirklichkeit ist sie ein alter Hut, den die Russen schon seit einem Jahr präsentieren.
Bei den bevorstehenden Wahlen in Malaysia könnte erstmals seit 1957 ein Regierungswechsel stattfinden. Junge Wähler werfen dem Premier Nagib Razak und seiner Koalition Machtmissbrauch und Korruption vor.
Mehr als 20 Männer bewerben sich um die Nachfolge von Irans Präsident Ahmedinejad. Bislang ist kein namhafter Reformer darunter. Bei den Wählern haben die lang anhaltenden Proteste und die massive Unterdrückung der Opposition bei der vergangenen Wahl bis heute Spuren hinterlassen.
Yoani Sanchez ist die bekannteste regierungskritische Netzaktivistin Kubas. Sie wurde mit vielen ausländischen Preisen ausgezeichnet, die sie nicht entgegennehmen konnte. Die kubanischen Behörden verweigerten ihr die Ausreise. Mit der neuen Reiseregelung auf der sozialistischen Insel hat sich auch die Lage für Sanchez etwas vereinfacht.
Die Liste der regionalen Konflikte ist lang, bei denen Katar in den letzten Jahren seine Mittlerdienste angeboten hat. Dabei werden der Emir und sein Ministerpräsident, Scheich Hamad bin Jassim Al-Thani, von der Vision getrieben, dass die Araber selbst ihre Angelegenheiten in Ordnung sollten.
Argentinien arbeitet entschlossen daran, die Verbrechen der früheren Militärdiktatur aufzudecken. Wie genau die Militärjunta und andere südamerikanische Diktaturen vorgingen, versuchen südamerikanische Justizsysteme durch grenzüberschreitende Kooperationen zu ermitteln.
Im April startete die EU-Ausbildungsmission mit dem Ziel, die malischen Soldaten für den Kampf gegen die islamistischen Rebellen besser zu rüsten. Insgesamt sollen vier Bataillone der staatlichen Armee trainiert werden.
2002 fanden im indischen Bundesstaat Gujarat antimuslimische Pogrome statt. 2000 Menschen starben damals, Ministerpräsident Narendra Modi nahm die Massaker billigend hin. Die antimuslimische Stimmung ist in der Stadt Juhapura immer noch zu spüren. Die Muslime wehren sich dagegen.
Während Amerika diese Woche nach dem Attentat von Boston trauerte, gingen die politischen Auseinandersetzungen in Washington in aller Härte weiter. Im Senat scheiterte eine Waffenrechtsreform an den Republikanern. Und auch das Drama von Boston könnte die Rivalität befördern.
In Tansania befindet sich die Demokratisierung noch im Prozess, das zeigen Unruhen der letzten Monate. Auf einer Oppositionsveranstaltung wurde zum Beispiel ein Journalist von der Polizei erschossen. Grund für die Eskalation ist der Machtkampf zwischen der herrschenden Partei CMM und einer Opposition-Partei.
Beiträge zum Nachhören
Eine Welt
Das Geld afrik. Steuerhinterzieher liegt auf eur. Konten
Sendezeit: 15.06.2013, 13:51
Kolumbiens Verschollene Bürger
Sendezeit: 15.06.2013, 13:43
Syrische Heimatfront in Australien
Sendezeit: 15.06.2013, 13:37
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