1956 brach auch in Australien der Kalte Krieg aus. Maralinga im Süden wurde zu britischem Nuklear-Testgelände. In zwei Jahren zündeten sie zwölf Atombomben. Dabei wurden 8000 australische Soldaten eingesetzt. Seit Jahrzehnten kämpfen die überlebenden Maralinga-Veteranen um Anerkennung und um Schadensersatz.
Im Reich der Mitte mit seinen 1,3 Milliarden Menschen soll niemand hungern. Doch die Lebensmittelbranche kommt dieser Aufforderung scheinbar nur nach, indem sie mit zum Teil lebensgefährdenden Methoden produziert.
Russland unterhielt bislang partnerschaftliche Beziehungen zu Nordkorea. Moskau solle daher mäßigend auf Pjöngjang einwirken, lautet eine Forderung aus dem Westen angesichts der gegenwärtigen Krise. Doch die Zeiten enger Zusammenarbeit sind schon lange vorbei.
Bei dem von einem deutschen Oberst befehligten Luftangriff 2009 im afghanischen Kundus verloren mehrere Zivilisten ihr Leben. Nächste Woche wird in Bonn der Prozess um Entschädigungszahlungen für die Angehörigen der Opfer fortgesetzt. Die Familien verlangen nicht nur Geld, sie wollen ein Schuldeingeständnis von Deutschland.
Zwei Wochen nach dem Staatsstreich in der Zentralafrikanischen Republik ist so etwas wie Alltag in die Straßen der Hauptstadt Bangui zurückgekehrt. Über Oberst Narkoyo, den von den Rebellen neu eingesetzten Präsidenten, ist kaum etwas bekannt. Sicher ist dagegen, dass die Lage im Land instabil bleiben wird.
Noch 166 Gefangene werden in Guantanamo festgehalten. Ein Viertel von ihnen befinde sich im Hungerstreik, sagen US-Behörden. Die Anwälte der Gefangenen behaupten, fast alle Internierten verweigerten die Nahrung.
In der gegenwärtigen Krise dürfte das Regime des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un aufs Neue an die Opferbereitschaft seines darbenden Volkes appellieren. Dabei gilt die Doktrin: Das Militär zuerst - auch was das Essen betrifft.
Nach dem Staatsstreich am 24. März erklärt der neue Präsident Michel Djotodia, dass er für Ruhe und Frieden sorgen will. Doch in der Bevölkerung herrscht Angst vor seinen schwer bewaffneten Séléka-Kämpfern. Zehntausende sind auf der Flucht.
In den 60 Jahren der Trennung zwischen Nord- und Südkorea entwickelte sich in den Landesteilen ein unterschiedliches Geschichts- und Menschenbild. Wer vor dem Pjöngjanger Regime fliehen kann, wird in Südkorea "Neuländer" genannt und hat dort mit Diskriminierung und Vorurteilen zu kämpfen.
Ende April könnten die USA entscheiden, ob sie Kuba von der Liste der Staaten streichen, die den Terrorismus unterstützen. Doch die Annäherung der langjährigen Erzfeinde dürfte auf beiden Seiten viel Zeit benötigen. Auch, weil das Regime Oppositionelle und Dissidenten immer noch drangsaliert.
Beiträge zum Nachhören
Eine Welt
Das Geld afrik. Steuerhinterzieher liegt auf eur. Konten
Sendezeit: 15.06.2013, 13:51
Kolumbiens Verschollene Bürger
Sendezeit: 15.06.2013, 13:43
Syrische Heimatfront in Australien
Sendezeit: 15.06.2013, 13:37
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