Ihr feiert eine Legende, die meinen Namen trägt. Das beweist aber, dass in unserer Zeit neben dem verhängnisvollen Streben nach Macht und Luxus auch der Sinn für ewige Ziele des Menschengeistes lebendig ist. Darüber freue ich mich.
Albert Einstein war der berühmteste Forscher aller Zeiten. In seinem Wunderjahr 1905 brachte der geniale Physiker die Grundfesten unseres Weltbildes ins Wanken. Seine revolutionären Theorien über Raum und Zeit bilden die Grundlage der modernen Naturwissenschaft. Der Kult um Albert Einstein, dessen Konterfei heute auf T-Shirts, Tassen und Teller gedruckt wird, lässt sich aber nur teils mit seiner herausragenden Bedeutung für die Wissenschaft erklären. Der Nobelpreisträger war auch politisch stets ein unangepasster Querdenker, der sich Zeit seines Lebens für seine Ideale Frieden, Freiheit und Menschenrechte einsetzte. Das US-Time-Magazine hat Albert Einstein deshalb in seiner Milleniums-Ausgabe zum "Menschen des 20. Jahrhunderts" gekürt. Im Einsteinjahr 2005 gibt es neben einer Reihe von Veranstaltungen zu Leben und Werk des Jahrhundertgenies auch zwei Jubiläen zu feiern: Am 18. April jährt sich Einsteins Todestag zum 50. mal und am 30. Juni wird die Relativitätstheorie 100 Jahre alt.
Vorschau auf Sendungen im Einstein-Jahr 2005
Einsteins Erben
In einer zehnteiligen Sonderserie berichtet 'Forschung aktuell' ab 11. Januar immer dienstags über Wissenschaftler, die daran arbeiten, die Vorhersagen von Albert Einsteins Theorien mit Präzisionsexperimenten genauer als je zuvor zu überprüfen. Mehr...
Einsteins Vermächtnis
Anlässlich des 50. Todestages von Albert Einstein, am 18. April 2005, sendet der Deutschlandfunk in der Sendereihe 'Wissenschaft im Brennpunkt' nach Ostern eine Einstein-Trilogie.
Egal ob im Auto, im Fernseher oder CD-Player - überall steckt Technologie drin, die ohne Einsteins Theorien nicht funktionieren würde.
Mit seinen bahnbrechenden wissenschaftlichen Arbeiten bringt der Angestellte 3. Klasse am Berner Patentamt das physikalische Weltbild ins Wanken.
Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit hat bizarre Folgen: Bewegte Uhren gehen langsamer und Lineale werden gestaucht.
Die Allgemeine Relativitätstheorie bringt Albert Einstein im November 1915 zu Papier. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und gilt unter Experten als sein wahrer Geniestreich.
Im November 1919 wird Albert Einstein über Nacht weltberühmt.
Obwohl Albert Einstein einer der Väter der Quantentheorie war und für seinen Beitrag dazu den Nobelpreis bekam, konnte er sich nie so recht mit ihr anfreunden.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Hundert Prozent harmonisch - Zum Parteitag der Linken
Sendezeit: 16.06.2013, 18:40
Bundeswehr hat gefährlichsten Außenposten in Afghanistan geräumt
Sendezeit: 16.06.2013, 18:32
Point-Alpha-Preis für Lech Walesa
Sendezeit: 16.06.2013, 18:31
dradio-Recorder
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