Am 1. Januar 2006 ist die Sendung "Kultur am Sonntagmorgen" umbenannt worden in "Essay und Diskurs". Alte Beiträge finden Sie jedoch weiterhin unter: Kultur am Sonntagmorgen
26.05.2013 09:30 Uhr
Bekannt sind vor allem die Theaterstücke des Schriftstellers Samuel Beckett, in denen sich seine Figuren auf ungewöhnliche Weise die Zeit vertreiben. In seinen späten Prosaarbeiten konzentriert sich der irische Autor ganz auf seine Sprache.
Stärken und Schwächen liegen in der frühen Prosa von Samuel Beckett dicht nebeneinander. Die widerborstigen Texte führen in die Welt des jungen Genies, das alles wagt und Jahrzehnte später alles gewinnt.
Die aktuelle Dauerkrise der Wirtschaftswissenschaften wirft zugleich die Frage ihrer ethischen Grundlagen auf. Eine wachsende Zahl der Ökonomen fordert so etwas wie einen Hippokratischen Eid für ihre Disziplin.
Mit seinem Roman "Imperium" ist der Schriftsteller Christian Kracht 2012 in die Schusslinie des Feuilletons geraten. Ihm wurde unterstellt, sich als literarischer Türsteher von rechtsreaktionären Gedanken zu betätigen. Inzwischen ist ein differenzierterer Blick auf das Buch möglich.
Er wollte vor allem eins: Die große Konsensblase zum Platzen bringen. Was immer Christoph Schlingensief tat, ob er Filme machte oder Aktionskunst, immer ging es ihm darum, das Unsichtbare sichtbar zu machen, das Dunkle zwischen den Bildern aufscheinen zu lassen.
Wer als anerkannter Künstler mehr als eine Disziplin beherrscht, wird gern verdächtigt, in einer der beiden eher ein Dilettant zu sein. Der Dramatiker Max Frisch beweist aber das Gegenteil, denn er war auch ein zeitweise erfolgreicher Architekt.
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Beiträge zum Nachhören
Essay und Diskurs
"Die allerletzte Person. Ich. Schnell weg!" Samuel Beckett und seine späte Prosa
Sendezeit: 20.05.2013, 09:30
"Verstehe, wer kann" - Samuel Beckett und seine frühe Prosa (I)
Sendezeit: 19.05.2013, 09:30
"...als entgleite ihm die ohnehin recht brüchige Realität" - Christian Kracht
Sendezeit: 12.05.2013, 09:30
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