2006 erschien im Kunstmann-Verlag das bewegende Buch "Tief im Hirn", in dem der Soziologe Helmut Dubiel über seine Parkinson-Erkrankung berichtet. Er schildert darin die Entstehung dieser unheilbaren Krankheit, ihre seelischen Konsequenzen für den Patienten und den täglichen Umgang mit einer im Kopf implantierten Sonde, die mit einer Fernbedienung gesteuert werden kann.
In der zweiten Folge unserer Serie "Körperkult" geht es in dem nun folgenden Gespräch mit Helmut Dubiel um das Thema "Mensch-Maschine." Es handelt vom permanenten Kampf zwischen Selbstaufgabe und Neuerfindung. Dabei reflektiert Dubiel die am eigenen Leib erfahrene Zwiespältigkeit des modernen medizinischen Fortschritts.
Helmut Dubiel lehrte von 1992 bis zu seiner Emeritierung an der Liebig-Universität in Gießen.
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