23.05.2013 09:10 Uhr
Die SPD in Paris lud pünktlich zum 150. Parteigeburtstag französische Sozialisten und deutsche Sozialdemokraten zur Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Europapolitik - zum Beispiel, warum die Franzosen sich mit einer europäischen Wirtschaftsregierung schwertun.
Als die Sowjetrepublik Moldau ihre Unabhängigkeit erklärte, spaltete sich seinerseits Transnistrien von Moldau ab. Damals schritt die russische Armee ein, um die blutigen Konflikte zu beenden. Deshalb ist Transnistrien bis heute Russland zugewandt, während Moldau mit Europa liebäugelt.
Sie heißen "Plan B" und "Drachme fünf Sterne" und sie haben dasselbe Ziel: den Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Auch mit anderen Eurogegnern in Europa sind sie schon vernetzt - in Italien und auch Deutschland.
Die Affäre um die verleugneten Auslandskonten des ehemaligen französischen Haushaltsministers Jerome Cahuzac bedeutet für die Regierung Francois Hollandes eine schwere Krise. Nun beginnt ein Untersuchungsausschuss mit der Arbeit - und lädt hochrangige Regierungsvertreter vor.
Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist eine Mischung aus Werk- und Schulbank. Was sich hier bewährt hat, ist inzwischen auch für südeuropäische Länder mit hoher Jugendarbeitslosigkeit interessant. In Spanien laufen erste Pilotprojekte.
Russland setzt auf Gold, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren: Die Zentralbank ist im vergangenen Jahr zum weltgrößten Goldeinkäufer geworden und die heimischen Minen schürfen auf Hochtouren. Doch moderne Fördertechniken bringen Umweltrisiken mit sich.
Sizilien ist der wichtigste strategische Stützpunkt der US-Streitkräfte im Mittelmeer. Schon früher hat die Stationierung von Atomsprengköpfen zu heftigen Protesten geführt. Jetzt hat das "Mobile User Objectiv System" vor allem Frauen in der kleinen Stadt Niscemi auf den Plan gerufen. Sie fürchten um die Gesundheit ihrer Kinder.
Die Ukraine erlebt einen ungewöhnlich heißen Frühling - nicht nur, was die Temperaturen angeht: Für das Wochenende haben die Anhänger der inhaftierten Ex-MinisterpräsidentinTimoschenko Massenkundgebungen angekündigt. Nun will auch das Regierungslager seine Anhänger mobilisieren.
Die Euroskepsis wächst, auch in Griechenland. Die Frage nach dem Verbleib im Euroraum beantworten immer mehr Griechen mit "Nein". Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die griechische Regierung stolz vom Ende der "Grexit-Szenarien" spricht.
Rund ein Jahr vor der Europawahl 2014 hat die Europäische Grüne Partei beschlossen, Vorwahlen durchzuführen - und zwar online. Manch Parteimitglied zeigt sich skeptisch gegenüber dem Mehrwert der Vorwahl und auch die Organisation ist noch nicht ganz geklärt.
Der französische Staatspräsident François Hollande ist seit einem Jahr im Amt. Im Präsidentenpalast in Paris unter Kronleuchtern stellt sich der Sozialist den Fragen der internationalen Presse. Innenpolitisch steht er durch Schuldenabbau und die von ihm angedeutet Regierungsumbildung unter Druck.
Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan möchte gerne den Ruf eines unverzichtbaren Machers für sich in Anspruch nehmen. Ganz oben auf der Agenda steht für ihn momentan ein härteres Vorgehen gegen das Assad-Regime in Syrien. Dafür wirbt er auch bei seinem heutigen USA-Besuch.
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Beiträge zum Nachhören
Europa heute
SPD, Sozialisten und Europa - Eindrücke aus PS-Parteizentrale in Paris
Sendezeit: 22.05.2013, 09:24
Transnistrien-Konflikt: Russlands doppeltes Spiel
Sendezeit: 22.05.2013, 09:18
EU Gipfel, Kampf der Steuerflucht und Position Liechtensteins
Sendezeit: 22.05.2013, 09:12
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