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| Feldpostbriefe aus Stalingrad | ||||||||||||||||||||||
![]() Feldpostbrief von 1943 |
In diesem Monat jährt sich der Beginn der Schlacht von Stalingrad zum 60. Mal. Vielfältige Mythen ranken sich um diese Schlacht. Vor allem aber ist sie zum Symbol geworden: Zum Symbol für einen verbrecherischen Krieg, für unendliches Leid deutscher und sowjetischer Soldaten, ihrer Familien und nicht zuletzt der Menschen, die in Stalingrad lebten. Von den 250 000 deutschen Soldaten, die in Stalingrad eingekesselt waren, überlebten nur ungefähr 6 000. Mit einer Feldpost-Serie will der Deutschlandfunk an diese Tragödie erinnern. Wir wollen diejenigen zu Wort kommen lassen, die in Stalingrad kämpften, hungerten, fielen oder auf dem Marsch in die Gefangenschaft erfroren. Sie wurden von einer verantwortungslosen Führung sinnlos geopfert. Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher rief im Juli die Hörerinnen und Hörer des Deutschlandfunk auf, Stalingrad-Briefe ihrer Anverwandten der Redaktion zur Verfügung zu stellen. Wir waren zunächst sehr unsicher, welche Resonanz der Aufruf haben würde. Schließlich handelt es sich bei der Feldpost um sehr private und sehr teure Dokumente, die oftmals das letzte Lebenszeichen eines geliebten Menschen darstellen. Das Echo hat uns alle überwältigt. Eine große Anzahl von Briefen und ganzen Kriegstagebüchern erreichte die Redaktion. Die eindrucksvollsten Texte haben wir ausgewählt und zu einer Sendereihe zusammengestellt. Beginnend am 18. November, können Sie die Beiträge 14 Tage lang jeden Morgen ab 8.20 Uhr in unserem Programm hören. Im Zentrum des Programmschwerpunkts aber steht die Feldpost-Serie. Wir danken den Hörerinnen und Hörern, die uns das Material hierzu geliefert haben. Dank gilt auch der Hamburger "Zeit-Stiftung³, die unsere Anstrengungen tatkräftig unterstützt hat.
Zur Sendereihe Feldpostbriefe aus Stalingrad, finden Sie bei DeutschlandRadio Online
eine umfassende Begleitung.
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