DLF Kopf

Seydlitz

Walther von Seydlitz-Kurzbach (1888 ­ 1976) stammt aus altem preußischen Militäradel. Als General nahm er an der Schlacht um Stalingrad teil. In der sowjetischen Kriegsgefangenschaft war er an der Gründung des Bundes deutscher Offiziere beteiligt, dessen Präsident er wurde. Der Bund vereinigte sich später mit dem Nationalkomitee “Freies Deutschland³. Er wurde in Deutschland 1944 in Abwesenheit auf Wunsch Hitlers zum Tode verurteilt. Nach dem Krieg protestiert Seydlitz in der Gefangenschaft gegen die Enteignung des Großgrundbesitzes in der Sowjetischen Besatzungszone. Er wurde in der Sowjetunion als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt und später zu lebenslanger Haft begnadigt. 1955 wurde er in die Bundesrepublik entlassen.

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