23.05.2013 16:35 Uhr
Im Norden der kanadischen Provinz Alberta liegen gewaltige Ölvorkommen als Teersande im Untergrund. Fördern lassen sie sich aber nur unter hohen Umweltbelastungen. Unabhängige Daten zur Luftqualität in der Region fehlen - zwei US-Forschungsteams wollen sie liefern.
Neurobiologen versuchen schon seit vielen Jahren, die unterschiedlichen Charaktermerkmale von Autisten über Auffälligkeiten im Gehirn zu erklären. Ein US-amerikanisches Forscherteam hat durch eine Analyse von EEG-Hirnstrommessungen autistischer Kinder und Jugendlicher herausgefunden, dass in ihren Gehirnen die Kommunikation weiter auseinanderliegender Gehirnareale eingeschränkt ist.
Viele Insekten übertragen Krankheiten auf Mensch, Tier oder Pflanze. Doch Insekten können auch Organismen übertragen, die Krankheiten verhindern. Wissenschaftler aus Finnland haben ein System entwickelt, bei dem Bienen Erdbeeren vor Grauschimmel schützen.
Ihre letzte Reise führt sie in die Sargassosee: Dorthin zieht es die Europäischen Aale, um zu laichen. Auch vor Landgängen schreckt der Fisch dabei nicht zurück. Wissenschaftler wollen die Wandertage der Aale vorhersagen, um Gefahren für das Tier rechtzeitig entschärfen zu können.
Physik · Nanodrähte sollen flexible Displays ermöglichen. +++ Geologie · Regen macht Kultur. +++ Biologie · Molekularbiologen rekonstruieren die Entwicklung der Kartoffelfäule. +++ Medizin · Vitamin C könnte bei einer Tuberkulosebehandlung helfen. +++ Paläontologie · Forscher rekonstruieren das Fressverhalten von Sauriern.
Der Tornado in Oklahoma hat eine kilometerbreite Schneise der Zerstörung hinterlassen. Thomas Sävert von der Unwetterzentrale Meteomedia führt die enorme Kraft und Größe dieses Wirbelsturms auf die Wetterbedingungen vor Ort zurück.
Das oberflächennahe Wasser in den Ozeanen erwärmt sich um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Das sollte Auswirkungen auf die Fischerei haben. Eine Studie kanadischer Forscher beweist nun: Der Klimawandel wirkt sich schon heute stärker auf die marinen Ökosysteme aus als bisher gedacht.
Das Bohren ist eine der ältesten Techniken der Welt. An ihrem Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert, auch dann nicht, wenn kilometertief in die Erdkruste gebohrt wird. Das wollen Schweizer Forscher jetzt ändern: Sie möchten das Gestein ohne jede Mechanik nur mithilfe von Hitze zertrümmern.
Die umstrittene Schiefergas-Fördermethode Fracking wird in den USA in großem Stil eingesetzt. Mögliche Folgen werden vorab aber meist nicht geprüft. Das Fachmagazin "Science" hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen von Fracking auf die Wasserversorgung zusammenfassen soll.
Ernährungswissenschaft · Tierische Proteine sollen Eis nahrhafter machen +++ Technologie/Zoologie · Das erste künstliche Facettenauge liefert Bilder +++ Zoologie · Gute Taucher sind schlechte Flieger - unter Vögeln +++ Biologie/Klima · Amazonas verströmt so viel Kohlendioxyd, wie der Urwald aufsaugt +++ Raumfahrt · Russische Kleintier-Raumsonde ist gelandet
Rund ein Prozent des irdischen Eises ist in den Gletschern abseits der Polkappen gespeichert. Dennoch ist ihr Anteil am derzeitigen Meeresspiegelanstieg überraschend hoch. Eine großangelegte Studie, die heute in "Science" veröffentlicht wird, geht davon aus, dass er in etwa so hoch wie der der Polkappen ist.
Einer der zentralen Maßstäbe für den Wert einer wissenschaftlichen Zeitschrift ist der so genannte Impaktfaktor, ein Maß für die Häufigkeit, mit der Veröffentlichungen von anderen Wissenschaftlern aufgegriffen werden. Sein Ursprung datiert in die 60er-Jahre und seither ist er aller grundsätzlichen Kritik zum Trotz nicht infragegestellt worden.
Beiträge zum Nachhören
Forschung Aktuell
Sternzeit 22. Mai 2013
Sendezeit: 22.05.2013, 16:57
Die Wissenschaftsmeldungen des Tages
Sendezeit: 22.05.2013, 16:53
Abgasmessung per Flugzeug
Sendezeit: 22.05.2013, 16:50
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