13.02.2012 16:35 Uhr
Immer wieder schiebt die Plattentektonik alle Landmassen der Erdoberfläche zu einem Superkontinent zusammen. Der bislang jüngste und auch bekannteste ist Pangäa, der vor 300 Millionen Jahren entstand. US-Wissenschaftler berichten jetzt in "Nature" vom kommenden Superkontinent Amasia und wo er sich bilden wird.
Alle paar Wochen gibt es in den einschlägigen Fachmagazinen Berichte über Tarnkappen, die Gegenstände unsichtbar machen. Die neueste Entwicklung kommt aus China. Forscher schreiben heute in den Wissenschaftsberichten des Fachblatts "Nature", sie hätten erstmals eine Tarnkappe gebaut, die Objekte komplett unsichtbar macht.
Seit 2004 steht die Möglichkeit im Raum, dass bis vor etwa 12.000 Jahren zwei Menschenarten nebeneinander die Erde bewohnten. Forscher hatten in einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores Überreste von extrem kleinen Menschen gefunden. Seither wogt die Diskussion, ob es sich dabei um eine eigene Art oder um krankhaft veränderte Vertreter unserer eigenen Art handelt. Die neueste Runde nimmt die Debatte im "Journal of Human Evolution".
Ambient Assisted Living ist der Oberbegriff für alle technischen Finessen, mit denen moderne Technologien dem Menschen in seiner Wohnung unter die Arme greifen kann. Die Überlegung ist, dass mit solcher Technik ältere Menschen länger eine selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung führen können. Forscher aus Darmstadt testen jetzt in einem Seniorenstift, wie gut die Bewohner mit ihnen zurechtkommen.
Botanik · Der älteste lebende Organismus scheint eine Neptungraspflanze zu sein. +++ Umwelt · Gletscher schmelzen langsamer als vermutet. +++ Astronomie · Eine Zwerggalaxie frisst die andere. +++ Medizin · Kurzzeitiges Fasten verzögert das Wachstum eines Tumors. +++ Bionik · Sonnenblumen sollen neuen Solarkraftwerken als Vorbild dienen. +++ Biologie · Zebrastreifen schützen vor Insekten.
Der riesige Wostoksee ist der größte bekannte See unter dem Eispanzer der Antarktis, wo er seit 15 Millionen Jahren verborgen ist. Seit Jahren träumen Forscher davon, ihn zu erforschen und womöglich unbekannte Lebensformen dort zu entdecken. Nun meldet eine russische Nachrichtenagentur, dass ein Bohrteam die fast vier Kilometer bis zur Oberfläche des Sees durchstoßen habe.
Obwohl die Weltmeere mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, leben dort weniger Fischarten als im Süßwasser. US-amerikanische Forscher haben die Gründe für die fehlende Artenvielfalt genauer untersucht.
Am Schweizer Paul Scherrer Institut ist es einer internationalen Forschergruppe gelungen, die Magnetisierung von Speichermedien mithilfe von Laserimpulsen zu ändern. Das Verfahren ist viel schneller als das übliche Umschalten durch ein externes Magnetfeld und benötigt weniger Energie.
In einer großen Studie über zwei Jahrzehnte suchen australische Forscher nach Erkenntnissen über die Gesundheit von Heranwachsenden. Ein Hauptfokus liegt auf Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen. Erstes Zwischenergebnis: Väter haben ein entscheidenden Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder.
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Sternzeit 10. Februar 2012
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Haihaut im Strömungskanal
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Schon vor 3000 Jahren rodeten Menschen den Regenwald
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