Holz als Baumaterial erlebt eine Renaissance: Selbst für erdbebenstabile Hochhäusern werden Holzgrundgerüste erwägt. Um übermäßigen Verschnitt zu vermeiden, entwickeln Bauingenieure neue Prüfverfahren bis hin zur Computertomografie für Bäumen.
Bewusstseinsverändernde Drogen sind für die Forschung interessante Substanzen. Ihre Untersuchung kann dazu beitragen, das Gehirn besser zu verstehen. Der britische Neurowissenschaftler David Nutt kritisiert, dass psychoaktive Drogen zu strikt verboten würden - das bedrohe die Freiheit der Forschung.
Bioenergie ist teuer und umstritten - zum Beispiel entstehen für die Energiegewinnung immer mehr Mais-Monokulturen. Kasseler Forscher gehen jetzt einen anderen Weg: Sie produzieren Biogas aus Laubabfällen.
Als am 15. Februar in der Nähe der russischen Ural-Metropole Tscheljabinsk ein Meteorit auf die Erde stürzte, war die Weltöffentlichkeit dabei: zahlreiche Videos standen wenig später im Internet. Das bislang größte Fundstück des Meteoriten wird zurzeit in der Ural-Universität Jekaterinburg untersucht.
Von den Bakterien aus der Großgruppe TM6 wissen Forscher so gut wie nichts. Sie lassen sich auch nicht im Labor kultivieren, weshalb sie von Mikrobiologen gerne als "Dunkle Materie des Lebens" bezeichnet werden.
Vor etwa 74.000 Jahren brach der Supervulkan Toba auf Sumatra aus. Die Frage, ob unsere Vorfahren bereits vor diesem Ereignis Sumatra besiedelten, wird unter Experten kontrovers diskutiert. Ja, meinten Forscher vor sechs Jahren im Magazin "Science", nein, sagen nun andere Wissenschaftler.
Fernsehaufnahmen einer Eule können die Zuschauer leicht verwirren. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Tier seinen Kopf plötzlich fast komplett um die eigne Achse dreht. Aber wie schafft die Eule das eigentlich? Das hat sich auch ein medizinischer Illustrator aus den USA gefragt.
Salmonellen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Keimen auf Lebensmitteln. Doch bisherige Tests sind langwierig, da die Bakterien über viele Stunden kultiviert und dann von Menschen in Augenschein genommen werden müssen. US-Forscher entwickeln daher zwei schnellere Testmethoden.
Tagtäglich ziehen kleine Meerestiere aus der Tiefsee an die Oberfläche, fressen dort und machen sich wieder auf den Rückweg. Forscher haben herausgefunden, dass diese Wanderungen den Sauerstoffgehalt in den Tiefseewassern stark beeinflussen.
Bei der Untersuchung einzelner Gene eines Menschen werden immer häufiger Informationen entdeckt, nach denen gar nicht gesucht wurde. Aber wie umgehen mit diesen zum Teil unerwünschten Erkenntnissen?
Beiträge zum Nachhören
Forschung Aktuell
Sternzeit 14.Juni 2013
Sendezeit: 14.06.2013, 16:57
Die Wissenschaftsmeldungen des Tages
Sendezeit: 14.06.2013, 16:53
Grundwasserbilanz aus dem All mithilfe von GRACE
Sendezeit: 14.06.2013, 16:50
dradio-Recorder
im Beta-Test: