14.02.2010 20:05 Uhr
Waschbrettbauchträume
Fitnesskult zwischen Wahn und Sinn
Sie springen uns an von Plakaten und aus Hochglanzmagazinen: perfekte Körper. Bilder als Heilsversprechen, die langsam ins Unterbewusstsein dringen. Schlank und in Form sein ist schön. Einen gesunden Geist in einem gesunden Körper wünschte man sich schon in der Antike. Dass aber immer mehr Menschen ihre Freizeit komplett ins Fitness-Studio verlegen, ist eine Entwicklung der letzten Jahre.
Kein Kick ohne Risiko. Ob beim S-Bahn-Surfen oder beim Fallschirmspringen - nicht nur Jugendliche testen bei Mutproben die eigenen Grenzen aus und versuchen, sie immer weiter hinauszuschieben. Auch immer mehr Erwachsene werden in ihrer Freizeit zu Extremsportlern, die die Lust am Risiko an den Rand des Abgrunds führt.
Kein anderer Sport hat die Dichter und Denker so fasziniert wie das Boxen. In der aufgeklärten Gesellschaft gibt es einen Ort, an dem vor den Augen der Öffentlichkeit ein Mensch den anderen bekämpfen muss. Ein Ort, an dem Körperverletzung erlaubt ist. Ein Ort der Gewalt, wo ein Leben vor Publikum in Gefahr gebracht werden darf.
Sie springen uns an von Plakaten und aus Hochglanzmagazinen: perfekte Körper. Bilder als Heilsversprechen, die langsam ins Unterbewusstsein dringen. Schlank und in Form sein ist schön. Einen gesunden Geist in einem gesunden Körper wünschte man sich schon in der Antike. Dass aber immer mehr Menschen ihre Freizeit komplett ins Fitness-Studio verlegen, ist eine Entwicklung der letzten Jahre.
Obwohl wir heute in einer Welt leben, in der wir zunehmend voneinander abhängig sind, ist es doch auffällig, wie sehr sich die Menschen immer wieder gegeneinander wenden. Anstatt nach Gemeinsamkeiten zu suchen, begegnet man dem anderen mit Misstrauen oder gar mit Hass und Gewalt.
Am 3. März 2009 stürzte auf der Kölner Severinstraße das Historische Stadtarchiv ein und riss zwei Wohnhäuser mit in die Tiefe - eine Folge des Kölner U-Bahn-Baus. Die Severinstraße, deren einst gerühmtes Flair durch den jahrelangen U-Bahn-Bau längst abhanden gekommen war, geriet in die Schlagzeilen.
Im Wort Improvisation steckt to improve - verbessern: Wer improvisiert, versucht aus einer unerwarteten Situation das Beste zu machen. Gilt das auch für die Musik? Macht Improvisation die Musik freier? Oder zumindest den Musiker?
Immer mehr Menschen wollen ihr eigenes Buch veröffentlichen. Kein Wunder: Im Zeitalter des "Book on demand" - BOD - wird jedermann in die Lage versetzt, sein schriftstellerisches Werk in professioneller Aufmachung für potenzielle Leser anzubieten. Das "Buch auf Bestellung" wird erst auf Käuferanfrage gedruckt - jedes einzeln, die Digitalisierung macht es möglich.
Heute glauben - je nach Umfrage - zwischen 18 und 25 Prozent der Befragten in Deutschland daran, post mortem noch einmal - oder oftmals - wiedergeboren zu werden. Dieses Bedürfnis, es noch einmal zu versuchen und dabei weniger falsch zu machen, eventuell erfolgreicher und beliebter zu werden, scheint viele Menschen zu reizen.
Das Vaterbild hat sich verändert. Aber ist aus dem patriarchalen Oberhaupt der bürgerlichen Familie tatsächlich ein liberaler Teamarbeiter geworden? Die Emanzipation der Frauen, die "Verteidigung der Kindheit" und die Veränderungen der Arbeitswelt haben auch die Rolle der Väter neu bestimmt.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
18.10: Türkeis Außenminister Davutoglu will mit Iran über Atomprogramm sprechen
Sendezeit: 09.02.2010, 18:38
18.10 EU-Kommission vom EP bestätigt
Sendezeit: 09.02.2010, 18:34
18.10 Internet-Zugangssperren
Sendezeit: 09.02.2010, 18:30
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