Ein Musiker wie ein Oktopus, der mit allen Armen und Beinen fuchtelt, dabei fünf Instrumente gleichzeitig spielt - das ist eine Ein-Mann-Kapelle. Die Geschichte dieses musikalischen Größenwahns, nämlich als Einzelner wie ein komplettes Orchester zu klingen, reicht bis ins Mittelalter zurück.
Ihre Blütezeit hatte das "Homme orchestre" im 19. Jahrhundert, als tollkühne Musik-Artisten auf Jahrmärkten die Leute zum Staunen brachten.
Selbst Karl Valentin zog zu Beginn seiner Karriere mit einem "Orchestrion" durch die Lande.
Heute feiert die One-Man-Band in "Trash-Punk" und "Primitive-Blues" ein Comeback.
Regie: Uta Reitz
DLF 2008
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Symptome des Größenwahns - Die Ein-Mann-Kapelle
Sendezeit: 22.01.2012 20:06
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