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31.07.2010
Das Videostill aus dem russischen Fernsehen zeigt angeblich zwei ausgebrannte Panzer der georgischen Armee. (Bild: AP) Das Videostill aus dem russischen Fernsehen zeigt angeblich zwei ausgebrannte Panzer der georgischen Armee. (Bild: AP)

Bruderzwist im Kaukasus

Georgien und das schwierige Verhältnis zu Russland

Eine Sendung von Gesine Dornblüth

Zwei Jahre nach dem Krieg gegen Russland befindet sich Georgien in einer tiefen Depression. Der einstige Musterknabe für einen Reformkurs, der von der EU ausdrücklich gebilligt und unterstützt wurde, ist zum Sorgenkind geworden.

Georgien hat seine abtrünnigen Gebiete verloren. Tausende Flüchtlinge sind arbeitslos. Ausländische Investoren, die nach der sogenannten Rosenrevolution Schlange standen, empfinden das Land nun als unsicher. Und mit Russland ist der größte Absatzmarkt für georgische Exportgüter wie Wein und Obst weggebrochen.

Die Regierung unter Präsident Saakaschwili will Georgien weiterhin in die EU führen. Doch angesichts der Krise im Land rückt dieses Ziel immer weiter in die Ferne. Und immer mehr Georgier fragen sich, ob Georgien nicht doch lieber den Ausgleich mit Russland suchen sollte - dauerhaft ohne Russland auskommen kann.


 
 

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