22.05.2013 18:40 Uhr
Im Kampf gegen Steuerhinterziehung kommt die EU zu keinem Ergebnis. Immer noch sperren sich einige Länder gegen verbindliche Regelungen. Die Banken zeigen sich kooperativer, da sie auf Marktzugang angewiesen sind. Doch der mangelnde politische Wille in der EU bremst eine schnelle Lösung aus.
"Totenbett" und "Tigerbank" heißen zwei gefürchtete Foltermethoden, unter denen in Chinas Straflagern Häftlinge leiden. In diese Lager können unliebsame Personen ohne Anwalt und Gericht einfach eingewiesen werden. Eine Abschaffung scheint nicht in Sicht.
Auf dem Baumwollmarkt können afrikanische Kleinbauern nicht mit den Großproduzenten in den USA, Indien oder China mithalten. Mit kleinen Anbauflächen sind sie Preisschwankungen gnadenlos ausgesetzt. In Sambia machen Cotton Schools jetzt die Baumwollbauern fit für den Weltmarkt.
Weltweit sind besonders in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern Zigtausende Pfingstkirchen-Gemeinden entstanden, deren Mitglieder vom dominierenden katholischen Glauben abgefallen sind. Der Glaube verheißt den Armen eine trügerische Geborgenheit, die sie im wahren Leben aber nicht finden.
Die vermehrten Auslandseinsätze der Bundeswehr könnten die Gefahr von Anschlägen erhöhen und Folgen für die innere Sicherheit hierzulande haben. Dennoch werden solche "Spillover"-Effekte in der Politik kaum diskutiert.
Deutschland gilt als Vorbild in Bezug auf Vergangenheitsbewältigung. So haben Länder wie Ruanda oder Kambodscha sich bei der Aufarbeitung von Völkermord und Diktatur an Deutschland gewandt. Eins zu eins ist das deutsche Modell auf andere Länder jedoch nicht anwendbar.
Beiträge zum Nachhören
Hintergrund
Die EU und der Kampf gegen die Steuerflucht
Sendezeit: 21.05.2013, 18:40
"Tigerbank" und "Totenbett": Folter in Chinas Straflagern
Sendezeit: 20.05.2013, 18:40
Situation der Baumwollbauern in Sambia
Sendezeit: 19.05.2013, 18:40
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