20.03.2010 18:40 Uhr
Sieben Jahre nach den Agenda-Reformen hat die SPD ein neues Arbeitsmarkt-Konzept erarbeitet, das auf mehr Leistungen für Beschäftigungslose hinausläuft. Die Abkehr von der Schröderschen Reform könnte sich für die SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bezahlbar machen.
Das Ergebnis war ein Schlag ins Gesicht der SED-Nachfolgepartei PDS und allein damit sichtbares Zeichen für den Anfang vom Ende: Am 18. März 1990 entschied sich die DDR-Bevölkerung für die Allianz für Deutschland. Die erste freie Volkskammerwahl blieb auch die letzte.
Die Zukunft des wichtigsten Reformvorhabens des schwarz-grünen Senats in der Hansestadt ist ungewiss: Gegen den Ausbau der Grundschule zur sechsjährigen Primarschule hat sich die Initiative "Wir wollen lernen" formiert und wird einen Volksentscheid anmelden.
Im Koalitionsvertrag wurde eine einkommensunabhängige Krankenversicherung vereinbart. Eine schwierige Aufgabe, denn die schwarz-gelbe Koalition ist in dieser Grundfrage heillos zerstritten - und die Opposition sieht das Ende des Sozialstaats nahen.
Jugendliche greifen immer früher zur Flasche; das Trinken bis zur Bewusstlosigkeit hat deutlich zugenommen. Im Vergleich zum Jahr 2000 stieg die Zahl der Behandlungen wegen Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen um 170 Prozent.
Russland ist unter anderem reich an Bodenschätzen und dennoch nicht in der Lage, das riesige Territorium und dessen Bevölkerung in Arbeit und Wohlstand zu bringen. Mütterchen Russland ist krank - und wird es wohl noch länger bleiben.
Beiträge zum Nachhören
Hintergrund
Ein Staat wird abgewählt - Die letzten Volkskammerwahlen der DDR
Sendezeit: 18.03.2010, 18:40
Bildungsproblem - Der Streit um die Hamburger Schulreform
Sendezeit: 17.03.2010, 18:40
Das Ende der Solidarität?
Sendezeit: 16.03.2010, 18:40
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