Reis aus China, Kiwis aus Neuseeland, Paprika aus Spanien. Der Importmarkt für Lebensmittel wächst rasant. Für die landwirtschaftlichen Betriebe ist das eine große Herausforderung. Mit dem Image "aus deutschen Landen, frisch auf den Tisch", ist es nicht mehr getan. Denn längst kommen auch die Lebensmittelrohstoffe aus der ganzen Welt.
Kasachstan war zu Beginn der 90er Jahre noch auf ausländische Investoren angewiesen, etwa um die riesigen Erdölreserven rund um das Kaspische Meer zu erschließen. Den Öl-Reserven hat das Land jetzt seinen Boom zu verdanken. In der Region gilt Kasachstan seit mehr als zehn Jahren als wirtschaftlicher Schrittmacher. Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von etwa zehn Prozent rangiert es im Vergleich der GUS-Länder vor Russland und der Ukraine.
Leiharbeit boomt in Deutschland, dank guter Konjunktur. Die Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften, die für einen begrenzten Zeitraum von Zeitarbeitsfirmen an andere Unternehmen verliehen werden, stieg allein im vergangen Jahr um bis zu 20 Prozent. Trotzdem genießt die Leiharbeit nach wie vor einen schlechten Ruf.
Im internationalen Zahlenvergleich ist die Ukraine zwar weiterhin abgeschlagen. Mit Armut und Korruption hat das Land noch zu kämpfen. Dennoch zeichnet sich seit der orangenen Revolution ein positiver Trend ab. Dem scheint auch der derzeitige politische Machtkampf keinen Abbruch zu tun.
In der Wirtschaft ist "Denglisch" Alltag. Doch der ständige Sprachmix aus Deutsch und Englisch trifft nicht immer die Erwartung der Kundschaft. Die Abnehmer können mit englischen Begriffen zumeist nichts anfangen.
Kohle, Stahl und Bier: Das waren einmal die Rohstoffe, von denen das Ruhrgebiet lebte. Heute sind Leucht-, nicht Zechentürme, gefragt. Technische Innovation, neue Unternehmen, Arbeitsmärkte, die erst erschlossen werden: Aus diesem Stoff wird im Ruhrgebiet Zukunft gesponnen.
Mit 3000 Sonnenstunden pro Jahr und Windstärken von sechs bis zehn Metern pro Sekunde an insgesamt 3500 Kilometer langen Küsten kann Marokko schon bald zu einer führenden Nation für erneuerbare Energien werden. Das Land wie andere nordafrikanischen Staaten insgesamt würden damit für Europa langfristig wichtige Lieferanten.
Rückzahlungen von Gastarbeitern in ihre Heimat gehen meist in den schnellen Konsum und den Hausbau. Das lässt sich weltweit beobachten. Der Milliarden-Geldfluss hat vielfältige Folgen.
Jahrelang hatte der Westen in den 90ern Milliardensummen in die sogenannten Tigerstaaten gepumpt. Diese Kredite auch abzusichern, daran hatte offensichtlich niemand gedacht. Im Juli 1997 kam es zum Zusammenbruch, dessen Folgen vor allem die Unterschicht in den asiatischen Ländern heute noch spürt.
Die Privatisierung der Deutschen Flugsicherung ist vorläufig an Bedenken des Bundespräsidenten gescheitert. Der Bundestag musste sich auf die Suche nach einer Lösung machen. Während die Parlamentarier das Grundgesetz im Blick haben, ist der Industrie vor allem an einer Dienstleistungslösung gelegen.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Zum Tod von Georges Moustaki
Sendezeit: 23.05.2013, 17:51
Zum Tod von Henning Rischbieter
Sendezeit: 23.05.2013, 17:36
Börsenbericht aus Frankfurt
Sendezeit: 23.05.2013, 17:27
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