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02.12.2003

Die Gott aus den Händen fielen

Der Cocakrieg an der ecuadorianisch-kolumbianischen Grenze

Von Iris Disse

Die Kleinbauern und Indigenas im wasser - und ölreichen Grenzgebiet zwischen Ecuador und Kolumbien sind hilflos: Flugzeuge tauchen auf und sprühen Gift auf Felder, Tiere und Menschen, begleitet von Helikoptern, die wahllos herunter schießen. Die Ernten vertrocknen, das Trinkwasser ist vergiftet, die Tiere verenden, es entwickeln sich unheilbare Krankheiten, Fehl- und Missgeburten mehren sich, Kleinkinder sterben.

Dieses Vorgehen gehört zum Plan Colombia und wird damit gerechtfertigt, dass es der Drogenvernichtung diene. Bauern, Indigenas, Militärstrategen, die Botschafterin der USA und die ecuadorianische Außenministerin beleuchten unterschiedliche Aspekte dieses "geheimen Krieges".


 
 

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