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20.10.2007
Das Erbe der Mussolinizeit wirkt nach. (Bild: AP Archiv) Das Erbe der Mussolinizeit wirkt nach. (Bild: AP Archiv)

Im Zeichen der Medusa

Von Michael Dibdin

In einem Tunnel in den Dolomiten wird die Leiche eines Mannes gefunden, die vermutlich schon seit über 20 Jahren dort liegt. Richtig mysteriös wird die Angelegenheit, als Spuren einer Tätowierung an der Leiche sichtbar werden: der Kopf der Medusa, Teil von Cellinis Bronzestatue in Florenz und Symbol für die Tyrannei der Medici.

Nach und nach erkennt Kommissar Aurelio Zen ein Netz aus Militär, Geheimbünden und unaufgelöstem historischen Bodensatz. Italien ist noch lange nicht fertig mit dem Erbe der Mussolinizeit.

Übersetzung aus dem Englischen: Ellen Schlootz
Bearbeitung und Regie: Christoph Dietrich
Darsteller: Wolfgang Condrus, Max Volkert Martens, Martin Seifert, Maximilian von Pufendorf, Nadja Schulz-Berlinghoff, Reiner Schöne, Markus Hoffmann u.a.
Musik: Gert Anklam
Produktion: Westdeutscher Rundfunk 2006
Länge: 54'30

Michael Dibdin, geboren 1947, war fünf Jahre lang Englisch-Dozent an der Universität von Perugia. Der erste Fall mit Kommissar Aurelio Zen wurde mit dem "Golden Dagger" ausgezeichnet, 1994 erhielt Dibdin den "Grand Prix de Litterature Policière". Weiteres Hörspiel: "Der Rattenkönig" (WDR 1998).


 
 

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