Die von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) beschlossene Arbeitsmarktreform wurde von vielen für ungerecht empfunden. Nun fordert die SPD-Führung eine Reform der Reform. Rudolf Dreßler, ehemaliger Sozialexperte der SPD, hält das für vernünftig.
Der von den Finanzministern der 16 Euro-Länder gestern vereinbarte Notfallplan für Griechenland birgt nach Ansicht des FDP-Europaabgeordneten Wolf Klinz einige Gefahren. Er könnte für andere Länder geradezu eine Einladung sein, nun ebenfalls finanzielle Unterstützung zu fordern.
Er hoffe, dass die Vorschläge auch nach dem Parteitag im Herbst Bestand hätten, meint Berthold Huber, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Metall. Für ihn seien Korrekturen bei den Lohnersatzleistungen seien dringend erforderlich: Wer lange in die Sozialkasse einbezahlt habe, müsse mehr als zwölf Monate Arbeitslosengeld-Eins beziehen können.
Guido Westerwelle stellt in den Augen seines Biografen Majid Sattar, Journalist bei der "FAZ", den Prototyp einer neuen Politiker-Generation dar. Für den Außenminister und FDP-Vorsitzenden sei Politik die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung.
Der jüngste Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI, nachdem Deutschland seine Rüstungsexporte in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt hat, hält Joachim Krause, Sicherheitsexperte der Universität Kiel, für übertrieben. Die Zahlen kämen in einer "sehr künstlichen Operation" zustande.
Karl-Rudolf Korte kritisiert einerseits die sehr persönliche Kritik der Opposition an Außenminister Guido Westerwelle. Gleichzeitig wirft er dem FDP-Vorsitzenden mangelnde Sensibilität bei der Zusammensetzung seiner Reisedelegation vor.
Beiträge zum Nachhören
Interview
Interview mit Rudolf Dressler
Sendezeit: 16.03.2010 12:40
Interview mit Wolf Klinz
Sendezeit: 16.03.2010 12:20
Interview mit Majid Sattar
Sendezeit: 16.03.2010 06:49
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