Nur selten bekommen Kunden die vertraglich versprochene Internet-Bandbreite, heißt es in einer Studie der Bundesnetzagentur. Der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes BITKOM, Bernhard Rohleder, hält die Erhebung für verzerrt. Forderungen nach Bandbreiten-Garantien würden zu höheren Preisen führen.
Bundesumweltminister Peter Altmaier habe seinen Auftrag, die Energiewende zu retten, noch nicht erfüllt, sagt der SPD-Politiker Ulrich Kelber. Die ergebnisoffene Endlagersuche sei zu begrüßen, doch bislang hätten sich nur SPD- und Grünen-geführte Länder bereit erklärt, Castoren zu übernehmen.
Forscher haben erstmals künstlich hergestellte embryonale Stammzellen geklont. Ein Meilenstein zur Heilung schwerer Krankheiten oder ethisches Tabu? Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche, warnt davor, embryonale Zellen als "Sache" zu betrachten - der Mensch dürfe nicht "verdinglicht" werden.
Bundesumweltminister Peter Altmaier müsse bis zur Verabschiedung des Endlagersuchgesetztes umsetzten, was er zugesagt habe, sagt der Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin. Dazu gehöre, dass die Kosten der Endlagerauswahl nicht beim Steuerzahler landeten.
Zum Abschluss seiner Südamerikareise hat Bundespräsident Joachim Gauck die Entwicklungen in Brasilien und Kolumbien positiv bewertet. In beiden Ländern werde Demokratie immer häufiger mit der Idee der Teilhabe verknüpft. Die Verbesserung der Menschenrechtssituation brauche indes noch Zeit.
Der Politologe Eckhard Jesse folgt in weiten Teilen der Zwischenbilanz des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag. Zu Recht beklage dieser "gravierende Fehler" der Sicherheitsbehörden. Der Vorwurf, sie seien auf dem rechten Auge blind gewesen, sei jedoch unberechtigt.
Auch wenn die von Obama beschworene rote Linie im Syrien-Konflikt überschritten ist, bleibt dem US-Präsident im Kampf gegen das Assad-Regime "wenig, um nicht zu sagen nichts" übrig, meint Gebhard Schweigler. Mit den Skandalen im eigenen Land habe er schon alle Hände voll zu tun.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière sei mitverantwortlich für das Scheitern des Euro-Hawk-Projektes, sagt der Politologe Christian Hacke. Er glaubt, der Minister habe nicht alle Konsequenzen überdacht. Zudem kritisiert Hacke, dass außen- und sicherheitspolitische Grundlinien von der Bundesregierung nicht geklärt werden.
Kaum fassbare Ergebnisse, aber auf Einzelfälle aufmerksam machen und im Hintergrund vielleicht doch etwas bewegen. Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, weiß, dass der Dialog mit China schwierig ist - will aber dennoch nicht darauf verzichten.
Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat das Scheitern des Drohnenprojekts Euro Hawk kritisiert. In der Bundeswehr werde an so vielen Stellen gespart, sagte Kirsch, dass hier ein Millionenprojekt einfach in den Sand gesetzt werde, erzeuge Kopfschütteln in der ganzen Truppe.
Beiträge zum Nachhören
Interview
Interview mit Wolfgang Ischinger
Sendezeit: 21.05.2013 08:11
Interview mit Marieluise Beck
Sendezeit: 21.05.2013 07:20
Interview mit Klaus Staeck
Sendezeit: 21.05.2013 06:50
dradio-Recorder
im Beta-Test: