Heinrich von Kalnein ist ein Wanderer zwischen den Kulturen. In den 90er-Jahren machte er vor allem durch sein Projekt "Free Winds" von sich reden, in dem er Jazz und indische Musik auf einen gemeinsamen Nenner brachte. Mit seinem Projekt "Blackbird" verarbeitet er Songs der Beatles, seine neue Band "Kahiba" spielt eine Mischung aus Jazz, Tango Nuevo und Musica Brasileira.
Und dann gibt es noch die "Jazz Big Band Graz" - eines der multistilistisch interessantesten Jazzorchester der Gegenwart, das Heinrich von Kalnein gemeinsam mit dem Trompeter Horst-Michael Schaffer erfolgreich leitet und mit dem er auch immer wieder die Grenzen des Big-Band-Sounds durch elektronische Klangexperimente erweitert.
Die musikalische Klammer all dieser Aktivitäten des Saxofonisten ist die Jazztradition, die Musik von Leuten wie Phil Woods oder Cannonball Adderley, die Heinrich von Kalnein zu seinen Einflüssen zählt.
Im Gespräch mit Stefan Wagner spricht der in Baden-Baden geborene und in Graz lebende Musiker unter anderem über seinen Werdegang, seine künstlerische Flexibilität und über das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Morgenandacht 13.02.2012
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