"Dancing Dowland", so nannte der Posaunist und Pianist Chris-tian Muthspiel vor drei Jahren ein erstes Projekt, mit dem er die Musik des englischen Komponisten John Dowland in ein modernes Improvisationsumfeld transformierte.
Schon damals übertrug er dessen Werk "Lach-rimae or Seaven Teares" in eine zeitlose Klangwelt, in der Alte und Neue Musik, Akustik und Elektronik, liedhafte Melodik und harmonische Reibungen friedlich koexistieren.
Die Parallelen, die Muthspiel zwischen der Musik der Renaissance und der Kompositions- wie Improvisationskultur des Jazz sieht, seien trotz der Zeitdifferenz von 400 Jahren durchaus vergleichbar, meint der österreichische Musiker.
In neuer Besetzung, mit seinem langjährigen Partner Franck Tortiller am Vibrafon, dem Trompeter Mathieu Michel sowie dem Bassisten Steve Swallow, den er wegen seines melodischen Spiels bewundert, schafft Christian Muthspiel auf der Grundlage von Dowlands "Seaven Teares" nun einen Kompositionsreigen aus eigener Feder, der Jazzfans ebenso faszinieren dürfte wie Freunde Alter Musik.
Christian Muthspiel, Posaune, Piano
Matthieu Michel, Trompete, Flügelhorn
Franck Tortiller, Vibrafon
Steve Swallow, E-Bass
Mit Harald Rehmann
Aufnahme vom 13.6.13 aus dem Jazzclub Karlsruhe
(Teil 2 am 16.7.13)
Beiträge zum Nachhören
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Vidin-Calafat- Brücke
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