"Lemke-Nendza-Hillmann" steht zum einen für das Trio mit dem Saxofonisten Johannes Lemke, dem Bassisten Andre Nendza und dem Schlagzeuger Christoph Hillmann - drei Musikern aus dem Kölner Raum, die in den letzten Jahren nicht nur in dieser Formation zu unverzichtbaren Grundpfeilern der deutschen Jazzszene geworden sind.
Zum anderen steht es für ein Trio ohne Harmonieinstrument, das auf geschickte Weise modernen Jazz mit sogenannter "Weltmusik" verbindet - spielerisch und unprätentiös. Als Gast hatten die drei bereits für die Aufnahmen ihres letzten Albums "Kyrillis" den renommierten französischen Geiger Dominique Pifarely eingeladen, mit dem sie Anfang 2009 eine Reihe von Konzerten gaben. Die Musik des damit zum Quartett erweiterten Ensembles ist transparent, offen und perkussiv - und sie gewinnt mit Pifarélys an zwölftonalen Linien orientiertes Spiel eine äußerst expressive Stimme, die zudem die Harmonik erweitert. Spannende Dialoge würzen einen kammermusikalischen Jazz mit Energie und Liebe zum klanglichen Detail.
Johannes Lemke - Sopran- und Altsaxophon
André Nendza - Kontrabass
Christoph Hillmann - Schlagzeug
"Loft" Köln, 4. Februar 2009, Teil 1
Teil 2 in Klang-Horizonte am 18. Mai 2009, 1.05-2.00 Uhr
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