Sie habe sich nie besonders gut anpassen und unterordnen können, erzählt Autorin Meg Rosoff. Von diesen Erfahrungen profitieren ihre Bücher übers Erwachsenwerden. Sie interessiere weniger der Teenager als Publikum, sondern vielmehr Jugend als Seelenzustand.
Eine Jury mit 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser.
"Welche Farbe hat unsere Erde?", wollen Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler in ihrem "Kinderfragebuch" wissen. "Frag mich!" von Antje Damm richtet sich mehr an ein jüngeres Publikum, während Jostein Gaarders "Fragen fragen" sich eher zum stillen Philosophieren eignet.
In seinem Kinderbuch "Wecke niemals einen Schrat!" zeigt Wieland Freund, dass Wissen eine relative Größe ist. Ein Junge wird aus seiner Heimat, dem Elfenwald, verbannt und muss sich von nun an mit einem Schrat durchschlagen. Sein Schulwissen hilft ihm hierbei nicht.
Hanna Jansen erzählt in ihrem Roman "Herzsteine" die Geschichte einer Familie, die mit den Folgen des Völkermords in Ruanda kämpft. Es ist auch eine persönliche Geschichte der Autorin: Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie 1994 Kriegswaisen aus Ruanda adoptiert.
Kids lieben die elektronischen Alleskönner-Pads und Smartphones. Gelesen und kommuniziert wird fast ausschließlich im virtuellen Universum - wo bleibt das Buch an sich?
Rainer Merkel ist eigentlich kein klassischer Jugendbuchautor - doch für sein neues Buch "Bo" hat er drei jugendliche Protagonisten gewählt: Benjamin, Brilliant und Titelfigur Bo begeben sich auf eine Reise durch Afrika, in die Merkel seine eigenen Erfahrungen als Helfer in Krisenregionen einwebt.
Eine Jury mit 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser.
Kinder lieben Gedichte, denn sie experimentieren ohnehin mit Lauten und Reimen. Sie kommen schon als Dichter zur Welt. Eine Vorstellung verschiedener Gedichtsbände - und ihrem konzeptionellen Ansatz.
In den neuen Ausgaben von Otfried Preußlers Kinderbüchern wurden diskriminierende Begriffe wie "Negerlein" entfernt. Sabine Witkowski vom Carlsen Verlag, Hans Heino Ewers von der Goethe-Universität in Frankfurt und Tilman Spreckelsen von der "FAZ" diskutieren über die Notwendigkeit politischer Säuberung in Kinderliteratur.
Beiträge zum Nachhören
Bücher für junge Leser
Judith Kerrs 90. Geburtstag und: Ein roter Schuh, ein Bilderbuch von Karin Gruß
Sendezeit: 15.06.2013, 16:05
Die Schriftstellerin Nataly Savina im Gespräch
Sendezeit: 08.06.2013, 16:05
Die Besten 7 - Bücher für junge Leser
Sendezeit: 01.06.2013, 16:05
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