Bund und Länder wollen für die Opfer der Flutkatastrophe rund acht Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Das ist gut. Allerdings bleibt ein bitterer Beigeschmack, meint Axel Flemming
Vor knapp 20 Jahren waren die Berliner und ihre Gäste fasziniert von der Schlossfassade, die Wilhelm von Boddien auf Plastikplanen hatte malen lassen. Nun ist der Grundstein für die Rekonstruktion der ehemaligen Hohenzollern-Residenz gelegt - aber keiner will das Schloss, meint Günter Hellmich.
Mit der Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Staatsanleihen-Käufen durch die EZB beschäftigt sich das Bundesverfassungsgericht. Zuständig wäre eine andere Instanz - aber es wäre eine Sensation, wenn Karlsruhe erstmals eine Rechtsfrage dorthin überweist, meint Deutschlandradio-Chefkorrespondent Stephan Detjen.
Politik muss für die Wirtschaft da sein, kann aber nicht alleine für die Wirtschaft da sein, kommentiert Theo Geers die Aussagen des BDI-Präsidenten Ulrich Grillo. Die Macher der Wirtschaft würden es sich mit ihren Forderungen so sehr leicht machen.
Der Verfassungsschutz befindet sich in einer Krise, meint Gudula Geuther. In seinem jetzt vorgelegten Bericht werde kaum differenziert zwischen gewaltbereiten Menschen und jenen, die sich nach erfolgloser Sinnsuche in ein rigoroses Korsett religiöser Normen begeben.
Barack Obama ist angetreten mit dem Anspruch, eine neue Ära der Offenheit und Transparenz einzuleiten. Würde man ihn an diesem Maßstab messen, müsste man seine Präsidentschaft schon jetzt als gescheitert bezeichnen, meint Marcus Pindur.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem er sein Kompetenzteam komplett macht, feuert Peer Steinbrück seinen Sprecher und Wahlkampfmanager Michael Donnermeyer. Damit gesteht er das Scheitern seiner bisherigen Kampagne ein, meint Frank Capellan.
Man mag Thomas de Maizière glauben oder nicht. Im Ergebnis aber bleibt es sich gleich: Als Minister hat er in der Euro-Hawk-Affäre versagt. Geht er, ist Merkel beschädigt. Bleibt er, wird der Schaden für sie vielleicht noch größer, meint Falk Steiner.
Mit der vorläufigen Erhebung von Strafzöllen auf chinesische Solarmodule hat sich die EU keinen Gefallen getan. Doch nun ist die Entscheidung gefallen und die Mitgliedsländer sollten gemeinsam dahinter stehen, kommentiert Markus Rimmele.
Außenminister Guido Westerwelle hat versprochen, Afghanistan auch nach dem Abzug der Bundeswehr "nicht zu vergessen". Für die Helfer vor Ort ein schwacher Trost. Denn die internationalen Truppen haben nicht erreicht, wofür sie einmal angetreten waren: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Beiträge zum Nachhören
Kommentar
Kommentar: Zur Wahl im Iran
Sendezeit: 15.06.2013, 19:05
Generation Gummistiefel: Lehren aus der Jahrhundertflut
Sendezeit: 15.06.2013, 06:05
Kommentar: PRISM
Sendezeit: 14.06.2013, 19:11
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