Aus national begrenzter Sicht verspricht die deutsch-chinesische Sonderbeziehung auch in Zukunft politische und ökonomische Renditen, kommentiert Stephan Detjen, Hauptstadtstudio. Aus chinesischer Sicht sei die EU aber kaum mehr als eine undurchschaubare und allenfalls lästige Größe.
In nur sieben Jahren sollen eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen rollen. So wünscht es sich die Kanzlerin. Ein Traum! Denn die Politik hat bisher so gut wie nichts getan, um dieses Ziel zu erreichen, kommentiert Clemens Kindermann.
Die Deutsche Burschenschaft ist auf stramm-rechte Linie getrimmt: Ein Verein von überwiegend Rechtsextremen und völkischen Ideologen. Erschreckend also, dass in den jüngsten Verfassungsschutzberichten die Burschenschaften nahezu nicht auftauchen, meint Manfred Götzke.
Seit der Präsident des FC Bayern als Steuerhinterzieher in die Schlagzeilen geriet, ist das schlechte Gewissen vieler Steuersünder geweckt., meint Peter Pauls vom Kölner Stadtanzeiger.
Stellte eine Kanzlerin sich nicht vor ihren Minister, müsste sie ihn entlassen. Im Fall von Thomas de Maizière hatte die Erklärung von Angela Merkel aber einen anderen Klang, meint Rolf Clement.
In einer langen Ansprache hat US-Präsident Obama angekündigt, den Krieg gegen den Terror zu stoppen - nur ein neuer und untauglicher Versuch, die Welt mittels Rhetorik zu ändern, meint Marcus Pindur. Schließlich könne ein Ende des Krieges ausschließlich von allen Kriegsparteien erklärt werden.
In den von den Krawallen betroffenen Stockholmer Vororten leben praktisch keine Schweden mehr. War das einmal mit Integration gemeint? Die Regierung täte gut daran, vielleicht doch einmal über das Volumen der Einwanderung nachzudenken, kommentiert Albrecht Breitschuh vom NDR.
Als Folge der Bund-Länder-Kommission zum Rechtsextremismus muss eine grundlegende Reform stehen, fordert Katharina Hamberger, Hauptstadtstudio. Nur so lasse sich die Wahrscheinlichkeit für weitere Terrorzellen wie die NSU verringern.
Angeführt von Premier Cameron, betonen britische Politiker, dass man sich von den Extremisten nicht auseinanderdividieren lassen werde. Gerade die Konservativen haben sich zuletzt zunehmend fremdenfeindlich positioniert. Nun dämmert ihnen, dass dies ein gefährliches Spiel ist, meint Jochen Spengler.
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität - die zentralen Werte der Sozialdemokratie sind es, die die SPD in Leipzig hat hochleben lassen. Um die Bürger im Wahljahr zu überzeugen, bedarf es aber neuer Konstanten. Gefragt sind Überzeugungskraft, Glaubwürdigkeit und Geradlinigkeit, meint Frank Capellan.
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Kommentar
Kommentar / Wahlprogramm Die Linke
Sendezeit: 16.06.2013, 19:05
Schwulenhass per Gesetz: Russland verbietet "Homosexuellen-Propaganda"
Sendezeit: 16.06.2013, 06:05
Kommentar: Zur Wahl im Iran
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