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22.01.2012
Der Schriftsteller und habilitierte Orientalist Navid Kermani. (Bild: picture alliance / dpa / Claudia Esch-Kenkel) Der Schriftsteller und habilitierte Orientalist Navid Kermani. (Bild: picture alliance / dpa / Claudia Esch-Kenkel)

"Vergesst Deutschland"

Kermani: Lessings Absage an den Patriotismus und warum sie heute noch gilt

Der iranisch-deutsche Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Hamburger Lessing-Tage, die vom Thalia-Theater und den Deichtorhallen gemeinsam veranstaltet werden. Zum Auftakt des knapp dreiwöchigen Festivals wurde Kermanis neuer Roman "Dein Name" in einer szenischen Bearbeitung dargeboten. Heute Vormittag hielt Kermani im Thalia-Theater die Eröffnungsrede der Lessing-Tage.

Unter dem Titel "Vergesst Deutschland" setzte er sich mit der Fragwürdigkeit eines oft in Gewalt umschlagenden Patriotismus auseinander und nahm Bezug auf die Zwickauer Terrorgruppe, aber auch auf die Attentäter des 11. September 2001. Wir dokumentieren Kermanis Rede in einer gekürzten Fassung.



 
 

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