Der Historiker Götz Aly wurde in der Frankfurter Paulskirche mit dem Börne-Preis geehrt. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seit 1993 jährlich an deutschsprachige Autoren verliehen, die im Bereich des Essays, der Kritik und der Reportage Hervorragendes geleistet haben.
Als Preisrichter wird jeweils eine Persönlichkeit des kulturellen Lebens ernannt, die allein über den Preisträger befindet. Götz Aly wurde vom Feuilletonchef der ZEIT, Jens Jessen, ausgewählt. Der Historiker beschäftigte sich in seiner Dankrede nicht nur mit dem in Frankfurt geborenen Publizisten Ludwig Börne, sondern auch mit der Grundstruktur des deutschen Antisemitismus, die Aly in seinem jüngsten Buch "Warum die Deutschen? Warum die Juden?" untersucht hat.
Hören Sie Götz Alys Rede in einer leicht gekürzten Fassung.
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