Es steht nicht gut um den Denkmalschutz in Deutschland. Während die Zahl der schützenswerten Gebäude stetig ansteigt, nimmt ihr baulicher Zustand vielerorts rapide ab.
Und die Bereitschaft von Ländern und Kommunen, sich für den Erhalt dieser Baudenkmale einzusetzen ebenfalls: Die Kassen sind leer, und gespart wird gern zuerst bei der Kultur - denn die ist in vielen Bereichen eine so genannte "freiwillige Aufgabe".
Das bevölkerungsreichste Bundesland, Nordrhein-Westfalen, hat gerade erst die Denkmalschutzmittel deutlich gekürzt. Künftig könnten sie, so heißt es, auf null gefahren und bestenfalls noch als Darlehen gezahlt werden. Treffen würde das vor allem die privaten Besitzer von Baudenkmalen. Über die aktuelle Entwicklung sprach Stefan Koldehoff mit der Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Rosemarie Wilcken.
Der Deutschlandfunk unterstützt die Stiftung seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Konzertreihe "Grundton D", die heute wieder beginnt.
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Bröckelt der Denkmalschutz in Deutschland? Rosemarie Wilcken im Gespräch
Sendezeit: 12.05.2013 17:05
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