2011 erhielt Susanne Gaensheimer (l.) und Aino Laberenz den "Goldenen Löwen" für den posthum eingereichten Pavillion von Christoph Schlingensief. (Bild: picture alliance / dpa / Felix Hörhager)
Am 1. Juni öffnet die 55. Biennale von Venedig ihre Tore. Der deutsche Pavillon wird verantwortet von der Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, Susanne Gaensheimer. Sie möchte mit ihrer Ausstellung national verengte Kategorien überwinden.
Wenn in der kommenden Woche in Venedig die Biennale eröffnet wird, dann zeigen dort neben den kuratierten Ausstellungen auch wieder Dutzende Nationen in einzelnen Länderpavillons jene Kunst, durch die sie sich repräsentiert fühlen - darunter in diesem Jahr zum ersten Mal auch der Vatikan.
Über Jahrzehnte bedeutete dies in der Regel das Ausstellen von Künstlern aus dem jeweiligen Land selbst. Für Deutschland brach mit dieser Tradition zum ersten Mal 1993 der Kurator Klaus Bussmann, als er unter anderem Werke des koreanischen Videokünstlers Nam June Paik ausstellte.
Auch die 2013 für den Deutschen Pavillon verantwortliche Kommissarin, Susanne Gaensheimer, denkt nicht mehr in nationalen Kategorien. Die Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt möchte Deutschland auf der 55. Biennale von Venedig nicht als hermetische Einheit, sondern als aktiven Teil eines komplexen, weltweiten Netzwerks verstanden wissen. Mit Susanne Gaensheimer sprach Stefan Koldehoff.
Das vollständige Gespräch mit Susanne Gaensheimer können Sie mindestens bis zum 26. Oktober 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.
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Susanne Gaensheimer, Kommissarin Deutscher Pavillon Kunstbiennale von Venedig
Sendezeit: 26.05.2013 17:05
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