Jahrelang klagten Kultureinrichtungen über immer geringere finanzielle Mittel, wirkten so auf viele larmoyant und wenig lösungsorientiert. Nun ist zumindest bei den Museen eine Gegenbewegung zu beobachten, die vom Publikum aber noch erheblich weniger goutiert wird: Museen und öffentliche Verwaltungen füllen ihre Kassen mit dem Verkauf von Kunstwerken, veräußern zum Teil ihr Tafelsilber.
"Es kann nicht sein, dass Kulturgüter zur Beseitigung finanzieller Engpässe verhökert werden", hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann zu diesen sich in letzter Zeit häufenden Fällen gesagt. Denn jedes verkaufte Kulturgut sei für die Öffentlichkeit unwiederbringlich verloren.
Auf der anderen Seite sind die Museen auf dem internationalen Kunstmarkt immer weniger konkurrenzfähig und haben kaum noch die Möglichkeit, wichtige Kunstwerke für die Öffentlichkeit zu erwerben. Stefan Koldehoff hat mit der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen, darüber gesprochen, wie es um die deutschen Kulturgüter bestellt ist.
Das vollständige Gespräch mit Isabel Pfeiffer-Poensgen können Sie für begrenzte Zeit nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Angebot hören.
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