"Den Aufstand proben" heißt das jüngst erschienene Buch des Theaterkritikers Wolfgang Höbel über Karin Beier. Denn die Intendantin des Kölner Schauspiels hat diese Bühne nicht nur in kürzester Zeit wieder zu einem der wichtigsten Sprechtheater in Deutschland gemacht, sondern dort selbst den Aufstand geprobt.
In Deutschland wurde der Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" hymnisch gelobt - als Fernseereignis, und als neue, letzte Chance, den Dialog über den Zweiten Weltkrieg über mehrere Generationen hinweg zu führen. In Polen dagegen wurde heftig gegen den Film protestiert, weil polnische Partisanen praktisch durchweg als Antisemiten dargestellt sind.
"Die Lage in Syrien spitzt sich tagtäglich zu, es wird dramatischer und das Elend wird immer größer." Das sagt der syrische Lyriker Fouad El-Auwad. Menschen, die so viel Leid erfahren haben, könnten nur noch schwer an das Gute glauben.
Altmodische Inszenierungen wie Papstwahl oder Inthronisierungen haben ihr Faszinosum unter anderem in ihrer Pracht und dem Charme des Althergebrachten, sagt die Historikerin und Ritualforscherin Barbara Stollberg-Rilinger.
Im Jubiläumsjahr wird Richard Wagner auf allen Opernbühnen gespielt. Auch kleine Häuser setzen die Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" auf den Spielplan, wie zum Beispiel die Oper in Mannheim, wo Achim Freyer seinen zweiten "Ring" inszenierte.
Kaum ein Tag ist in den vergangenen Wochen vergangen, in dem nicht die Rückgabe von Kulturgütern durch ihre aktuellen Besitzer Thema gewesen wäre: Gemälde aus Israel an Frankreich. Illegal exportierte Mosaiken und Antiken aus Deutschland an Zypern.
Auf der Leipziger Buchmesse hatte die Branche ein leichtes Umsatzplus vermeldet. Dennoch bedeutet der digitale Wandel eine große Herausforderung speziell für den Buchhandel vor Ort. Internet-Bestell-Plattformen könnten zur Bedrohung für deutsche Buchläden werden.
"Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung" -so lautet der Titel der kulturhistorischen Abhandlung des Bielefelder Germanisten Klaus-Michael Bogdal. Sie untersucht die seit sechs Jahrhunderten andauernde Verfolgung und Ausgrenzung der Roma-Völker in Europa.
Die Zeiten, in denen sich klare Kunsthauptstädte definieren lassen - Paris für das 19. Jahrhundert zum Beispiel oder New York für das 20. - sind lange vorbei. In kaum einem kulturellen Bereich ist die Globalisierung so schnell und so nachhaltig spürbar geworden wie in der Bildenden Kunst.
Kurz vor seiner Ernennung zum Papst traf der damalige Kardinal Joseph Ratzinger mit dem Sozialphilosophen Jürgen Habermas zusammen. Es war eine denkwürdige Begegnung. Der Vertreter eines liberal-säkularen Denkens diskutierte mit dem Vertreter des katholischen Glaubens.
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Kulturfragen
Der junge deutsche Film - Die Regisseurin Katrin Gebbe im Gespräch
Sendezeit: 19.05.2013, 17:05
Bröckelt der Denkmalschutz in Deutschland? Rosemarie Wilcken im Gespräch
Sendezeit: 12.05.2013, 17:05
Geschichte politischer Prozesse in der BRD - Ein Gespräch mit Jürgen Zarusky
Sendezeit: 09.05.2013, 17:05
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