Wer im Internet etwas sucht, sucht bei Google. Neunzig Prozent der Deutschen verwenden diese Suchmaschine, der Begriff "googeln" steht sogar im Duden. Alles, was die US-amerikanische Internetfirma anbietet, wird ein Erfolg: Google Earth, Google Maps. Google Books, Google Mail, Google Health, Picasa - kurzum, Google hat sich zu einer Weltmacht im Internet entwickelt. Für viele ist das Netz ohne diesen Service aus Kalifornien undenkbar.
Doch es gibt auch Kritiker. Sie warnen vor einer schier ungezügelten Gier nach Daten und kritisieren, dass Wissen, das es nicht bei Google zu finden gibt, nichts mehr zählt. Und sie warnen außerdem vor der Wirtschaftsmacht, die Google besitzt.
Aus dem Studentenprojekt ist seit dem Börsengang im Jahr 2004 nämlich ein milliardenschweres Unternehmen geworden. Google beeinflusst die Weltwirtschaft, auch durch die Vorherrschaft bei der Online-Werbung. Darf eine einzelne Firma so mächtig sein? Strebt Google gar nach einer "Weltherrschaft", wie Kritiker meinen?
Es diskutieren:
* Prof. Gundolf S. Freyermuth, Medienwissenschaftler
* Gerald Reischl, Autor "Die Google-Falle"
* Manfred Kloiber, Computerjournalist
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