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10.02.2012 17:35 Uhr
Bevor der Expressionismus seinen Siegeszug antrat, war Vilhelm Hammershoi ein europaweit bekannter Maler. Erst in jüngster Zeit gibt es wieder Ausstellungen und auch Modemacher, dänische Designer, lassen sich von ihm inspirieren.
In Turin veranstaltet das Goethe-Institut gerade eine Bertolt-Brecht-Woche. Zu sehen: Inszenierungen des Fatzer - Fragments. Das sind Bruchstücke über Kriegsdeserteure. Sie sind aus einem gemeinsamen Projekt der Volksbühne Berlin und dem Teatro Stabile Turin entstanden.
Finanzierung und Betrieb einer illegalen Organisation, so lautet der Vorwurf der ägyptischen Justiz gegen zwei Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo. Sein Eindruck sei, dass die ägyptischen Behörden daran interessiert seien, das gute Verhältnis mit Deutschland aufrecht zu erhalten, sagt KAS-Vorsitzende Hans-Gert Pöttering. Jetzt müssten den Worten Taten folgen.
In London wurde erstmals ein Preis für die besten Verrisse des Jahres vergeben. Der Literaturkritiker und Feuilletonist Adam Mars-Jones hat ihn gewonnen. Es geht auch darum, ein vernachlässigtes und schlecht bezahltes Genre zu ehren: die Buchkritik.
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Im Alter von 88 Jahren ist der Künstler Antoni Tàpies in Barcelona verstorben. Das politische Klima in Spanien der 60er-Jahren habe sein Werk verändert, laut Publizistin und Tàpies-Biografin, Barbara Catoir. Für die Moderne sei er prägend wie Joseph Beuys gewesen.
Die Ausstellung "Geteilt - ungeteilt" geht auf Kunst während der deutsch-deutschen Teilung und die Zeit danach ein - genauer von 1945 bis 2010. In einer zweigeteilten Raumanordnung wird beispielsweise die Grenze des Kalten Krieges verdeutlicht. Breiten Raum erhalten auch Künstler, die in der DDR nur verborgen wirken konnten.
Der Dramatiker Athol Fugard wurde vor allem durch seine Theatergruppen in den Gettos Südafrikas bekannt. New York zeigt in dieser Saison gleich vier seiner Arbeiten am Broadway, um den Autor zu würdigen. Den Anfang macht das Stück "Blood Knot".
Die britisch-arabische Kunstinitiative Edge of Arabia hat erstmals eine Ausstellung in Saudi-Arabien präsentiert. In Dschidda stieß die moderne Gegenwartskunst auf großes Interesse, obwohl oder weil die Schau "We need to talk" nicht im Museum, sondern in einem halb fertigen Einkaufszentrum zu sehen war.
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In der "Deutschen Guggenheim" wurden erstmals Künstler wie James Rosenquist vorgestellt. Hellen Frankenthaler hatte hier eine erste große Retrospektive. Zum Ende des Jahres wird eine der führenden Adressen für zeitgenössische Kunst nun geschlossen. Deutsche Bank und die Stiftung Guggenheim gaben das Ende der Zusammenarbeit bekannt.
Der Architekt Peter Zumthor hat eine Vision. Er möchte im allgäuischen Isny ein Stadttor aus Glas bauen lassen, dessen Innenraum Platz für kulturelle Veranstaltungen bietet. Die Bürger der idyllischen Gemeinde haben jener Vision nun aber ein Ende gesetzt.
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Kultur heute
Galaxien-Kannibalismus - Anmerkungen über eine Wissenschaftsmeldung
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Rimski-Korsakows "Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitzeh" in Amsterdam
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Neuer Preis für Literaturkritik in England. Hatchet Job of the Year Award
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