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26.05.2012 17:30 Uhr
Entstehung, Ankauf und der Weg zur Weltgeltung von Raffaels Sixtinischer Madonna werden zurzeit in einer Dresdner Ausstellung zum 500. Geburtstag des Kultbildes gezeigt. Die kirchenpolitische Funktion des Werkes fehle jedoch in der Ausstellung, meint der Kulturjournalist Carsten Probst.
Theater im Theater ist nichts Ungewöhnliches. Wenn als Rahmenhandlung aber Behinderte spielen, proben und sich streiten, ist das ungewohnt - wie auch die Binnenhandlung: Die hinduistische Elefantengottheit Ganesh wird nach Nazideutschland geschickt, um die Swastika zurückzuholen und vor Missbrauch zu schützen.
Für das Kunstenfestival des Arts hat sich der kongolesische Choreograf "La création du monde" von 1923 vorgenommen, das erste "Ballet négre". Linyekula beschäftigt die Verbindungslinie zwischen dem historischen Entwurf eines "ursprünglichen" Afrikas und dem heutigen Blick von Afrikanern auf sich selbst.
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In der chinesischen Peripherie kämpft der Taxifahrer Gu-Nam ums Überleben. Weil er seine Schulden nicht bezahlen kann, willigt er ein, einen Mord zu begehen. Als Illegaler lässt er sich nach Südkorea einschiffen. Je näher sich der Film an den Auftrag heranpirscht, um so mehr verliert Regisseur Na Hong-jin das soziale Drama aus den Augen.
Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes sind schwere und leichte Themen vertreten: Der Österreicher Michael Haneke zeigte sein Sterbedrama "Amour", der rumänische Regisseur Christian Mungiu erzählt die Geschichte eines grausamen Exorzismus und der Südkoreaner entführt den Zuschauer in eine Märchenwelt.
Angehende Ärzte werden immer noch zu wenig auf kommunikative Fähigkeiten hin geschult, sagt der Medizinhistoriker Robert Jütte. Er fordert eine Ärzte-Charta darüber, wie ein guter Arzt und seine Praxis auszusehen haben - und empfiehlt mehr von alter Heilkunst statt reiner Medizintechnik.
Berühmt ist er für seine Filme, doch seine künstlerische Karriere begann 1967 im Theater. Zum 30. Todestag Rainer Werner Fassbinders widmet sich das Deutsche Theatermuseum München der Bühnenarbeit des Regisseurs, der einen ganz eigenen Stil der Posen und Manierismen entwickelte.
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Die brachialen und zugleich sensiblen Operninszenierungen von Calixto Bieito sind berühmt. Mit dem "Kirchgarten" hat sich der katalanische Erfolgsregisseur allerdings im Genre vergriffen: Seine Theaterinszenierung ist leider nur eine Art Oper ohne Ton.
Es gebe Indizien dafür, dass die Beziehung des Malers Emil Nolde zu den Führungskräften der NSDAP deutlich aktiver gewesen sei, als bislang bekannt, sagt James van Dyke. Der US-Kunsthistoriker weist Kontakte zwischen Nolde und Heinrich Himmler nach.
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Beiträge zum Nachhören
Kultur heute
Wunde Afrika - Faustin Linyekula deutet Jean Börlins "La création" in Brüssel
Sendezeit: 25.05.2012, 17:53
Strawinskys "The Rakes Progress" in Düsseldorf und Frankfurt - Thomas Voigt
Sendezeit: 25.05.2012, 17:48
Behinderte auf der Bühne - Das australische Back to Back-Theater in Wien
Sendezeit: 25.05.2012, 17:41
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