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20.06.2013 17:35 Uhr
Die Lage hat sich entspannt. Das Wasser fließt ab. Noch aber ist eine Bilanz der Schäden nicht möglich. Doch es sieht so aus, als seien die meisten Kulturstätten Sachsen-Anhalts wie das Wörlitzer Gartenreich oder die Döme und Schlösser im Saale-Unstrutgebiet weitgehend verschont geblieben.
Mit den "Kopffüßlern" wurde Horst Antes berühmt. Die archaisch anmutenden, unpersönlichen Figuren hatten außer übergroßen Köpfen, Füßen und Händen in der Regel keinen Körper. Eine Retrospektive im Martin-Gropius-Bau verdeutlicht den Werdegang des Malers und Bildhauers.
Kräne auf der riesigen Bühne, Unterbrechungen für den Umbau, ein Radamès mit elektrisch glühenden Brustwarzen: Die Katalanen schaffen es nicht, Publikum und Kritiker zu überzeugen.
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In dem Stück "AscheMOND" unter der Regie von Claus Guth und mit Musik von Helmut Oehring steht ein Mann im Mittelpunkt, der in das Haus seiner Kindheit zurückkehrt. In "For the Disconnected Child" von Falk Richter werden sketchartige Szenen, Ausschnitte aus der Oper und Schubert-Lieder vermischt.
1969 brach der schweizer Museumsleiter und Kurator Harald Szeemann in Bern mit den traditionellen Ausstellungsformaten. "Live in Your Head - When Attitudes Become Form" war inszeniertes Chaos. Man sollte es riechen, hören und tasten können. In Venedig ist jetzt ein Remake dieser wegweisenden Ausstellung zu sehen.
Die Leidenschaft Maurice Nadeaus galt immer dem literarischen Werk und nicht dem Autoren. So störte es ihn auch nicht, dass der von ihm entdeckte und gefeierte Michel Houellebecq seinen Verlag verließ. Nun ist der zeitgeistresistente Pariser Verleger, Herausgeber und Publizist mit 102 Jahren gestorben.
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Besonders überraschend waren beim Berliner Poesiefestival die Poetry-Slams namens "I, Slam". Aber auch Bekanntes erschien immer wieder anregend, etwa Lesungen auf öffentlichen Plätzen, eine Ausstellung sowie Gespräche, in denen Dichter ihre Arbeit reflektierten.
Zum diesjährigen 400. Geburtstag des Gartenarchitekten André Le Nôtre stellt Arte-Povera-Künstler Giuseppe Penone in der Parkanlage des Versailler Schlosses aus. Behutsam hat er seine Werke in die Anlage integriert.
Nach dem Vorbild der Lebensmittel-Tafeln Kulturtickets an sozial benachteiligte Menschen vermitteln - das war die Idee der "Kulturloge Potsdam". Doch nun musste sich die Initiative umbenennen. In der Szene gibt es Streit um das richtige Konzept.
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Beiträge zum Nachhören
Kultur heute
Theater beim Festival africologne in Köln
Sendezeit: 19.06.2013, 17:51
Horst-Antes-Retrospektive im Berliner Gropius-Bau
Sendezeit: 19.06.2013, 17:46
Bilanz der Flutschäden an Kulturstätten in Sachsen-Anhalt
Sendezeit: 19.06.2013, 17:41
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