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 Lange Nacht
 Sendung vom: Samstag 15.01.2000   • 23:05

Die Mühsal nennt man gern Vergnügen
Die Lange Nacht vom Bildungsglück
Schüler in Schulbank
Moderation:  Florian Felix Weyh
Studiogäste:  Prof. Dagmar Schipanski
 Sebastian Dresel
 Ayse Buchara
 Prof. Fritz Siemsen

Wissens- und Informationsgesellschaft wird unsere Epoche gerne genannt. Nie war der Zugriff auf Bildungsgüter leichter, demokratischer, billiger, nie lag die Schwelle niedriger - und doch reißt die Klage übers mangelnde Niveau in Schulen und auf Universitäten nicht ab. Diplomierte Akademiker werden als "sekundäre Analphabeten" entdeckt, zu kaum mehr fähig, als sich rudimentär auszudrücken, in schlechtem Deutsch oder schwachem Englisch zu publizieren, blind für alles, was über ihr Fachgebiet hinausgeht. Heillos überfordert, ist der Bildungsbegriff der Schul- und Hochschulpädagogik auf reine Zweckrationalität geschrumpft, vom Humboldschen Ideal Lichtjahre entfernt. Doch es gibt Gegenbewegungen. Während sich in der Weltwissens- und Weltunfugsmaschine Internet immer größere Datenmengen aufstauen, bringen Publikumsverlage mit großem Erfolg Lexika und Wissenssammlungen auf den Markt. Wo politisch nur von der Misere die Rede ist, tut Widerspruch not: Bildung ist ein Genuss und eine menschliche Bereicherung. Sie stärkt die Widerstandskräfte, bei moralischen Anfechtungen wie in persönlichen Krisen. Sie erweitert die Zahl der biographischen Alternativen, schützt vor innerer Leere und versöhnt mit den Unbilden des Lebens. Es gibt sie noch, die Welt des Bildungsglücks. Man muss sie nur suchen und voller Wissbegier durchs Paradies des Geistes streifen.

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Kriterien eines guten Gesprächs (mindestens so wichtig wie eine gute Mahlzeit):

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Lehrer und Schüler
  1. Themen, die alle interessieren, Themen, die hin und wieder wechseln und deren Bedeutung auch gewissen objektiven Kriterien standhält;
  2. einander zum Denken zwingen, zum Beispiel durch Fragen (Sokrates), auch bei Abschweifungen;
  3. Abschweifungen beliebig zulassen, aber immer nach dem Gedanken fragen;
  4. wenn der andere erzählt, ihn fragen, was er genau gesehen, gehört, gefühlt hat, was auffällig war, was für allgemeine Schlussfolgerungen sich für ihn daraus ergeben;
  5. ausgeglichener Wechsel zwischen Reden und Zuhören, also auf die Herausgabe von Einfällen verzichten, wenn es den andern in seinem Gedankengang unterbricht;
  6. sofort stoppen, wenn die Leute anfangen, einander Witze zu erzählen.
Peter Noll »Diktate über Sterben und Tod«

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Die Wörter »bilden«, »Bildung« entstammen der Wurzel »bil«, die soviel wie »behauen«, »glätten« bedeutet. Der Leitbegriff der modernen Pädagogik hat also einen ähnlichen Ursprung wie das lateinische Wort eruditio, das sowohl den »Unterricht« als auch dessen Ergebnis, die »Bildung«, die »Gelehrsamkeit« bezeichnet; eruditio ist von rudis, »roh«, abgeleitet, bedeutet somit eigentlich »Entrohung«. Man hat dem Begriff »Bildung« einen möglichst weit zurückreichenden Stammbaum zu geben versucht, indem man ihn bis auf die Mystik, auf Meister Eckhart (ca. 1260-1328), zurückführte, bei dem »inbilden« das »Einbilden« des Bildes Gottes in die Seele des Menschen bezeichnet habe. Eine nüchternere Betrachtung wird für die heutige Bedeutung lediglich die Entwicklung für erheblich halten, die im 18. Jahrhundert stattgefunden hat. »Bildung« bezeichnete, ganz im Sinne des jetzt noch üblichen Gebrauchs von »etwas bilden«, die technische Herstellung, die künstlerische Formgebung eines Artefakts; es diente auch, in einer ersten Stufe der Übertragung, dazu, auf die äußere Erscheinung eines Menschen, insbesondere seines Gesichts, hinzuweisen. Zum Terminus technicus der Pädagogik wurde das Wort vor allem durch Herder und sodann durch Pestalozzi und Wilhelm von Humboldt.
Manfred Fuhrmann: »Der europäische Bildungskanon des bürgerlichen Zeitalters«

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Das neun-, mitunter achtjährige humanistische Gymnasium begnügte sich im allgemeinen mit fünf Stunden je Tag, also mit dreißig Wochenstunden. Hiervon beanspruchten die alten Sprachen ungefähr die Hälfte, wobei sich das Lateinische eines etwas höheren Deputats erfreute als das Griechische. Außerdem wurde es von der ersten bis zur letzten Klasse gelehrt, während Griechisch erst in der dritten Klasse hinzukam. Um diesen Kern des humanistischen Unterrichts gruppierten sich etliche mittlere und kleine Fächer. Zu den mittleren zählten die Mathematik, die Unterweisung in der jeweiligen Nationalsprache und -literatur sowie die Geschichte; den Rest teilten sich das Französische, die Naturwissenschaften, die Religion und die musischen Fächer. Dieser aus heutiger Sicht sonderbare Stundenplan wurde zwar auch befehdet, von den meisten jedoch durchaus akzeptiert, und namhafte Naturforscher und Ärzte - z. B. Helmholtz - erklärten, es gebe keine bessere Vorbereitung auf das Fachstudium an der Universität. Vor allem aber waren die alten Sprachen das Schibboleth der Bildung - man konnte nicht beanspruchen, gebildet zu sein, wenn man nicht aus eigener Erfahrung von den Tücken der griechischen Verben auf -mi zu erzählen wusste oder von den Schwierigkeiten des taciteischen Stils.
Manfred Fuhrmann: »Der europäische Bildungskanon des bürgerlichen Zeitalters«

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Kürzlich traf ich einen Altphilologen, der an einem der wenigen Gymnasien, die es dafür noch gibt, Griechisch unterrichtet. Ich bemerkte, es sei ja wohl nicht ganz leicht, den Eltern und Schülern die Notwendigkeit des Fachs zu begründen. Der in Heiterkeit ergraute Mann sagte mit einem listigen Lächeln: »Das können Sie nicht begründen. Es ist schön.«
Ulrich Greiner

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Wenn ich sehe, wie die User das Internet verwenden, wird mir langsam klar, dass das Netz die letzte Verblödung des Computers darstellt. Die Anwender scheinen zu glauben, sie wären mit irgendeiner Riesenschatzkiste verbunden, alles Wissen unserer Zeit, ein endloses digitalisiertes Kompendium, wie eine elektronische Bibliothek von Alexandria - wenn sie nur rauskriegen könnten, wie man richtig darin sucht. Da sitzen sie und klicken, und verstört schauen sie sich den Mist an, der ankommt. Sicher ist das ihre Schuld, denken sie, bestimmt werden sie schon bald seitenweise interessanteste Informationen in Händen halten, wenn sie nur den richtigen Verbindungen folgen, die Fragestellungen genauer formulieren oder eine andere Suchmaschine verwenden. Also wird ihr Klicken eine Zeitlang intensiver, bald jedoch kippt es um. Welcher Verbindung sind sie gefolgt? Wo sind sie? Sie klicken »Zurück« und noch mal »Zurück«, und wie Spieler in einem viktorianischen Irrgarten verfolgen sie ihre Schritte zurück und treten ins Freie, nur um festzustellen, dass sie sich da befinden, wo sie angefangen haben.
Ellen Ullman: »Close to the Machine«

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Die entmündigten Bürger unseres Landes brauchen keinen rascheren Zugang zu unendlichen Informationsquellen. Sie brauchen Bildung. Hier besteht ein wichtiger Unterschied, den die Regierung möglichst bald erkennen muss. Jonathan Kozol hat in geschliffener Form über die Ungleichheiten geschrieben, die unserem Bildungssystem innewohnen. Was die sogenannten Informationsbedürftigen brauchen, ist nicht Internet-Zugang, sondern ein Grundstock an Unterrichtsmaterial, ausreichend Schulen und qualifizierte Lehrer. Die Datenautobahn hat für die Bildungsunterschicht nicht nur keine Priorität, sondern der Zugang zu einer solchen Fülle schafft für sie sogar weitere Probleme. Während die Bildungselite lernt, intelligent auf die neuen Herausforderungen des Infosmog zu reagieren, sind es die Habenichtse, die zusätzlich benachteiligt sind. »Genau wie die Elite gelernt hat, sich angesichts einer Fülle von Nahrungsmitteln zu beschränken«, erklärt der Soziologe András Szántó, »werden die Eliten ihren Geschmack in Zukunft eher dadurch ausdrücken, dass sie Informationen in ihrer Umgebung löschen. Wer bewusst auf Informationen verzichtet, zeigt damit, dass er ein fortgeschrittener Datennutzer ist, dass er weiß, woher die Informationen stammen, wie man an die wenigen wirklich wichtigen Informationen kommt und sich den Rest vom Leibe hält. Das ist bereits im Gange. Es ist elitär geworden, kein Privatfernsehen zu schauen oder seine Hochzeit nicht auf Video festzuhalten. Gleichzeitig«, konstatiert er, »liegt die traurige Ironie des Informationszeitalters darin, dass man die Habenichtse am Schluss mit den ganzen Daten überschüttet.« Die beste Möglichkeit, eine solche, durch Infosmog hervorgerufene Kluft zu vermeiden, besteht darin, die Aufmerksamkeit und die finanziellen Mittel künftig darauf zu verwenden, allen Amerikanern eine solide Bildung zukommen zu lassen.
David Shenk: »Datenmüll und Infosmog«

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Die Lust zum Wissen wird bei dem Menschen zuerst dadurch angeregt, dass er bedeutende Phänomene gewahr wird, die seine Aufmerksamkeit an sich ziehen. Damit nun diese dauernd bleibe, so muss sich eine innigere Teilnahme finden, die uns nach und nach mit den Gegenständen bekannter macht. Alsdann bemerken wir erst eine große Mannigfaltigkeit, die uns als Menge entgegendringt. Wir sind genötigt, zu sondern, zu unterscheiden und wieder zusammenzustellen; wodurch zuletzt eine Ordnung entsteht, die sich mit mehr oder weniger Zufriedenheit übersehen lässt. Dieses in irgend einem Fache nur einigermaßen zu leisten, wird eine anhaltende strenge Beschäftigung nötig. Deswegen finden wir, dass die Menschen lieber durch eine allgemeine theoretische Ansicht, durch irgend eine Erklärungsart die Phänomene bei Seite bringen, anstatt sich die Mühe zu geben, das Einzelne kennen zu lernen und ein Ganzes zu erbauen.
Goethe "Farbenlehre"

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Das Bildungswesen hat mit der Entwicklung der Wissensgesellschaft nicht Schritt gehalten. Die Lehrpläne bilden das heutige Wissen nicht angemessen ab und eröffnen keinen Zugang zum zukünftigen Wissen. Das Bildungswesen schafft angesichts der Differenzierung und Expansion des Wissens weder die Reduktion noch die Integration des Wissens, weil ihm die leitenden Ideen für das, was Bildung heute sein kann, abhanden gekommen sind. Die Lernenden lernen deshalb notgedrungen für die Schule und nicht für das Leben und verlassen das Bildungswesen im wahrsten Sinne des Worte un-gebildet. Es ist hochmütig zu behaupten, dass die heutigen Lehrpläne der Entwicklung der Wissens- und Arbeitsgesellschaft entsprechen, wenn Anstrengungen zur Entwicklung eines Curriculums der Zukunft nicht unternommen werden. Es ist eine Ausrede, angesichts dieses Versagens die Offenheit der Bildung und die Flexibilisierung der Qualifikation zu predigen. Was bleibt den Schülern und Schülerinnen denn anderes übrig, als sich diesem Hochmut zu beugen und für die Schule zu lernen, da ihnen nicht gesagt wird, was sie für das Leben lernen können. Es ist hochmütig, zwischen 10.000 und 20.000 Stunden des Lebens von jungen Menschen für einen Unterricht mit der Behauptung in Anspruch zu nehmen, er bereite auf das Leben in Gesellschaft und Beruf vor, während er in Wirklichkeit nur lehrt, den Anforderungen des Bildungswesens zu entsprechen.
Ingo Richter: »Die sieben Todsünden der Bildungspolitik«

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Ich weiß, dass die Güte unserer Schulen oft bezweifelt wird. Ihr großartiges Prinzip wird nicht erkannt oder nicht gewürdigt. Es besteht darin, den jungen Menschen sofort, im zartesten Alter in die Welt, wie sie ist, einzuführen. Er wird ohne Umschweife und ohne dass ihm viel gesagt wird, in einen schmutzigen Tümpel geworfen: Schwimm oder schluck Schlamm! Die Lehrer haben die entsagungsreiche Aufgabe, Grundtypen der Menschheit zu verkörpern, mit denen es der junge Mensch später im Leben zu tun haben wird. Er bekommt Gelegenheit, vier bis sechs Stunden am Tag Roheit, Bosheit und Ungerechtigkeit zu studieren. Für solch einen Unterricht wäre kein Schulgeld zu hoch, er wird aber sogar unentgeltlich, auf Staatskosten geliefert.
Bertolt Brecht »Flüchtlingsgespräche«

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Noch immer habe ich keine wissenschaftstheoretische Schrift über die Frage gefunden, ob und wie sich das Denken dadurch verändert, dass die Menge der publizierten Gedanken exponentiell ansteigt, mit inzwischen schon rasender Beschleunigung. Darüber scheinen sich die geisteswissenschaftlichen Denker und Schreiber keine (publizierten) Gedanken zu machen. Sie schreiben weiter fröhlich vor sich hin. In der Festschrift für Peter Schneider habe ich geschrieben, dass ich viel weniger Zeit dafür brauche, einen neuen, mir originell scheinenden Gedanken zu entwerfen, als dafür, festzustellen, ob er wirklich neu ist. Keiner, der sich dieser zweiten Aufgabe annähme, käme noch zum Denken und zum Schreiben.
Peter Noll »Diktate über Sterben und Tod«

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Ergänzungsantrag zum Grundgesetz:
Artikel 18a:

  1. Die Sprache ist Gemeingut des Volkes.
  2. Wer sie dazu benutzt, mit hochtrabenden Phrasen andere Menschen einzuschüchtern, darf öffentlich lächerlich gemacht werden (Recht auf geistige Notwehr).
  3. Wer Schülern und Studierenden die Vorstellung vermittelt, dass klare Sätze seicht und trübe tief seien, darf als sprachlicher Umweltverschmutzer bezeichnet werden.
  4. Wissenschaftler, die mit unverständlichem Jargon den Eindruck bezwecken, als sei das, was sie tun, eine Geheimlehre, zu der nur Eingeweihte Zugang haben, sollen sich aus wettbewerbsrechtlichen Gründen durch die Berufsbezeichnung »Wissenschaftler« kenntlich machen.
Hans-Dieter Gelfert

 

Literaturtipps:


Was reisst zuerst? Reisst die Schnur oben oder unten?

  • Aubrey, John: "Lebens-Entwürfe"
    Eichborn Verlag, Frankfurt 1994
  • Hans Magnus Enzensberger: "Mittelmaß und Wahn"
    Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1988.
  • Friebel, Harry et. al.: „Bildungsbeteiligung: Chancen und Risiken“
    Leske und Budrich, Opladen 2000
  • Fritz, Angela: "Lesen im Medienumfeld"
    Verlag Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh 1991
  • Fuhrmann, Manfred: "Der europäische Bildungskanon des bürgerlichen Zeitalters"
    Insel Verlag, Frankfurt 1999
  • Goethe, Johann Wolfgang von: "Anschauendes Denken"
    Insel Verlag, Frankfurt 1981
  • Kreuzer, Helmut: "Die zwei Kulturen"
    Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1987
  • Lange, Hartmut: "Tagebuch eines Melancholikers"
    Diogenes Verlag, Zürich 1987
  • Narr, Wolf-Dieter, Stary, Joachim (Hg.): "Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens"
    Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1999
  • Noll, Peter: "Diktate über Sterben und Tod"
    Piper Verlag, München 1987
  • Richter, Ingo: "Die sieben Todsünden der Bildungspolitik"
    Hanser Verlag, München 1999
  • Scheffler, Karl: "Der junge Tobias"
    Verlag Heinrich Ellermann, Hamburg 1962
  • Schiffler, Horst, Winkeler, Rolf: "Tausend Jahre Schule"
    Belser Verlag, Stuttgart 1994
  • Schmidt, Arthur P.: "Der Wissensnavigator"
    Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1999
  • Schwanitz, Dietrich: "Bildung"
    Eichborn Verlag, Frankfurt 1999
  • Shenk, David: "Datenmüll und Infosmog"
    Lichtenberg Verlag, München 1998
  • Ullman, Ellen: "Close to the Machine"
    Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1999

 

Links:


Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart

  • http://zeus.cs.wayne.edu/~kjz/lampsacus/
  • http://www.weltkreis.com/mauthner.html
    Die Mauthner-Gesellschaft bietet Philosophen, Wissenschaftlern, Schriftstellern und Journalisten - aber auch Kabarettisten und jedem, der Sprache nicht nur gedankenlos gebraucht - eine Textsammlung, die sich kritisch mit der Sprache als Denkinstrument und Kulturgut auseinandersetzt.
  • http://wissensnavigator.europop.net/frameset.htm
    Online-Ausgabe des Wissensnavigators, dem Lexikon der Zukunft der Deutschen Verlagsanstalt
  • http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/
    adelung/grammati/

    Wörterbuch der hochdeutschen Mundart (siehe Abbildung links)
  • http://www.grass-gis.de/bibliotheken/
    woerterbuecher.html

    Wortlisten, Wörterbücher, Fremdwörterbücher, Lexika - interessante Links zum weiterstöbern
  • http://www.newadvent.org/cathen/
    The catholic enzyclopedia
  • http://www.physnet.uni-hamburg.de/home/
    vms/stark/dunwort.htm

    Diese Seite enthält eine Liste einiger im Deutschen überflüssiger oder unzureichend ins Deutsche übersetzter Ausdrücke meist englischer Herkunft. Im Gegensatz zu vielen unseren Wortschatz wirklich bereichernden Fremdwörtern (Beispiele: dribbeln, Jeans, Kamikaze, klonen, Laser, Roboter, Spurt, Steak, ...) verbirgt sich hinter solchen "Unwörtern" oft nur heiße Luft, bestenfalls alter Wein in neuen (aber nicht besseren) Schläuchen. Leider werden dergleichen Unwörter oft verwendet, weil sie modisch erscheinen, weil sie Bedeutungsgehalt vorgaukeln oder verschleiern, oder weil dem Sprecher sorgfältiges Übersetzen zu mühsam oder aus Unkenntnis nicht möglich ist.
    Wer die lebendige deutsche Sprache liebt, wer sich schön, verständlich und präzise ausdrücken möchte, sollte so oft wie möglich und sinnvoll statt englischer Ausdrücke entsprechende deutsche Begriffe verwenden. Bereichernd für unseren Wortschatz wirkt, wer Zeit und Phantasie für elegantes Übersetzen einsetzt und wo nötig wortschöpferisch neue Begriffe prägt, statt gedankenlos jede Nicht-Übersetzung nachzuplappern. Vielleicht entdecken ja sogar Wirtschaft, Werbung und sprach-prägende Zeitschriften für Rechner und Technik eines Tages die Liebe zur Muttersprache wieder, statt Globalisierung mit Einheitskultur gleichzusetzen.
  • http://www.cheatweb.de/hausaufgaben/index.htm
    vielleicht nicht für den "klassischen DeutschlandRadio-Hörer", aber dennoch kennenswert, auch um vielleicht bei jüngeren Familienmitgliedern up-to-date zu sein: "Mit der Hausaufgaben- und Referatesammlung von young.de kannst Du Deinen Lehrern ein Schnippchen sondergleichen schlagen. Denn hier findest Du Hausaufgaben, Referate, Notizen, ja ganze Facharbeiten zu (fast) allen möglichen Themen aus den gängigen Schulfächern. Und das beste ist: Alles steht kostenlos bereit zum Durchsuchen, Herunterladen, Ausdrucken und Abschreiben! Tja, mit der Hausaufgaben- und Referatesammlung von young.de kannst Du Dir ab sofort das nervige schnelle Abschreiben in den Fünf-Minuten Pausen sparen!"
  • Bildungsurlaubsgesetze: Ein Recht auf Bildungsurlaub gibt es außer in Bayern und Baden-Württemberg in allen alten Bundesländern, in Ostdeutschland bislang nur in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Jedes Bundesland hat sein Gesetz anders geregelt. Einige Kriterien gelten übergreifend:
    http://www.focus.de/D/DB/DBN/DBNA/dbna.htm
  • http://www.britannica.com
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