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| Lange Nacht | ||||||||||||||||||
| Sendung vom: Samstag 22.01.2000 23:05 "Tages Arbeit! abends Gäste!..." Eine Lange Nacht der Feste und Rituale |
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Rituale und Feste als regelmäßig wiederkehrende Handlungs- und Kommunikationsabläufe prägen unsere Gesellschaften, ganz gleich, wie weit sie selbst die Ritualisierung des Alltags noch erkennen oder nicht. Vor allem in den 60er Jahren setzte massive Kritik an der Ritualisierung des Lebens ein. Politischer und religiöser Mißbrauch hat Rituale verdächtig gemacht. Manipulation der Menschen wurde und wird den Ritualen wohl zu Recht vorgeworfen. Rituale - so der Hauptverdacht der Kritiker - verfestigen vertikale, hierarchische Strukturen. Sei es im religiösen, sei es im politischen Leben, dem Ritual ist wegen seiner manipulativen Kraft zu mißtrauen. Vor allem die Eckpunkte des menschlichen Lebens - Geburt, Heirat, Tod - wurden und werden mit Ritualen aus dem Tagesablauf herausgehoben. Und Feste begleiten gewissermaßen unseren Alltag. Der jährlich wiederkehrende Geburtstag, in katholischen Ländern der Namenstag, der Hochzeitstag, Weihnachten, Ostern, der Jahreswechsel, eine schier unendliche Liste vorgegebener "Fest-"tage prägt unseren Jahresablauf. Und wird nicht der Alltag selbst zu einem "festlichen" Ereignis, wenn wir am Abend bei Kerzenschein mit Freunden den Tag ausklingen lassen? Ohne "Fest" scheint unser Leben leer und sinnlos zu sein. Aber welche Feste können wir wirklich noch feiern? Die Studiogäste: |
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HIRZEL, STUTTGART- Votivtafeln sind meist naiv gemalte Dankesbezeugungen, in denen für eine erfahrene göttliche Hilfe aus schwerer Not gedankt wird. Im Zentrum stehen 28 Votivtafeln einer Sammlung aus dem Berliner Museum für Volkskunde; sie sind auf der CD-ROM vollständig und farbig gespeichert. Sie erscheinen als eine unübertrefflich reiche Quelle, aus der wir lernen können, wie in historischer Zeit die Gefährdungen des Lebens bewältigt wurden. Arthur E. Imhof rekonstruiert diese "Strategien" und fragt von da aus, wie wir heute unsere weitaus besseren Lebenschancen nutzen. Freie Universität Berlin. Geschichts- und Kulturwissenschaften http://userpage.fu-berlin.de/~aeimhof/ http://userpage.fu-berlin.de/ ~ethnohis/vt/aufvt.htm alte Homepage: http://userpage.fu-berlin.de/ ~aeimhof/homepage.htm#lehr
Bd.1124 Frauen und Sexualität 1995 Bd.480 Lebensläufe 1992 Bd.213 Schenk, H: Die feministische Herausforderung Vom einfachen Leben -BECK- 1997 Schenk, H: Das Haus, das Glück und der Tod -BECK- 1998 Nr.60376 Schenk, H: Wieviel Mutter braucht der Mensch? 1998 Nr.448 Schenk, H: Am Ende 1997 Nr.404 Schenk, H: Die Rache der alten Mamsell 1996 rororo Taschenbücher -ROWOHLT TB.- Let's have a Party Let's have a Party und laßt uns reden. Reden über Rituale und Maskeraden. Wir sitzen warm und trocken im Studio mit Herrad Schenk, einer Buchautorin und mit Arthur Imhof, ebenfalls Buchautor, Wissenschaftler und Surfer im Internet. - Wir sind Hellfried Brandl und Sibylle Hoffmann, die Gastgeber dieser Langen Nacht, wir haben uns verkleidet... ....Am Tage des großen Festes war mir in meiner Kleidung anfänglich etwas unbehaglich zumute. Als ich dann aber über den roten Teppich.... Papperlapp. Rote Teppiche gibt es im Studio nicht, die Unbehaglichkeit legt sich rasch, wir reden und stellen zur Debatte: Wozu braucht man Rituale? Was sind Rituale? Sind Parties Rituale? Sind Feste Rituale? Arthur Imhof ist ein Festmuffel, er feiert nicht einmal seinen Geburtstag. Aber er hat feste Eßrituale. Herrad Schenk haßt Parties - liebt dafür Feste, und Kinder zelebrieren Geburtstagsfeste besonders gerne, manch' einer genießt den Sonntag, den Feierabend, die Straßenbahnfahrt... Und dann gibt es die Rituale der Kindheit - Das Insbettbringen, die religiösen Feste: Weihnachten, Ostern - Männer haben seltsame Rituale: Einer geht mit seinem neuen roten Skistiefel zu Bett, der andere singt Mystisches - und dann gibt's Frauenrituale: Putzen, Schminken, An- und Verkleiden Gibt es auch alternative Rituale? Man kann zum Beispiel ein Schloß ansingen wie Herrad Schenk mit ihrer Wohngemeinschaft, man kann auch darüber debattieren, woher die Festbräuche stammen... - Wir tun's in der Langen Nacht der Feste und Rituale. Sibylle Hoffmann |
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Aus: Unimagazin Rituale. Zeitschrift der Universität Zürich Le rituel pour le rituel? Sind Rituale sinnlos? Die meisten Ritualtheoretiker beschäftigt diese Frage, und sie beantworten sie, je nach Standpunkt, unterschiedlich. Die einen sehen in Ritualen Möglichkeiten zur Krisenintervention, die anderen betonen ihren stabilisierenden Wert und dritte ihre performative Seite. Es gibt aber nicht wenige Ritualforscher, die dazu neigen, die Eingangsfrage mit Ja zu beantworten. Was aber, wenn gerade die Bedeutungslosigkeit von Ritualen ihre Bedeutung ausmacht? Menschen lassen sich - in weltweit einigermassen ähnlichen Verfahren - initiieren (firmen, konfirmieren), verheiraten, beerdigen. Sie opfern, halten Messen ab, singen lange Litaneien. Nach immer gleichen Mustern zelebrieren sie Geburtstage, Jubiläen, Prüfungen, weihen Kinder, Häuser, Schiffe. Das alles soll ohne Bedeutung sein? L'art pour l'art? Le rituel pour le rituel? Man kann es sich kaum vorstellen. Und doch mehren sich Theorien, die genau diesen Dadaismus des Rituals betonen. Schon immer gab es mit einem verschämten Seitenblick auf den Menschen als Tier Verdachtsmomente. Auch diese wiederholen stereotyp Handlungen, ohne kognitiv zu wissen, was sie tun, ohne Bewusstsein. Dann kam Professor Frits Staal, der die Botschaft von «The Meaninglessness of Ritual» 1979 geradezu verkündete. Und 1994 wiederholten, wenn auch modifiziert, die Sozialwissenschaftlerin Caroline Humphrey und ihr Kollege James Laidlaw die These.
Alle drei Autoren entwickelten ihre Thesen an indischem Material, Staal am vedischen Ritual der
Feueraltarschichtung, agnicayana, Humphrey und Laidlaw an einer Untersuchung über die jainistische puja,
eine Art Gottesdienst. Ein religionswissenschaftlich arbeitender Indologe darf sich also angesprochen fühlen.
Ich halte dagegen und behaupte: Kein Ritual ohne Bedeutung!
Dr. Axel Michaels ist Indologe und Religionswissenschaftler am
Südasieninstitut der Universität Heidelberg. Wozu brauchen wir Rituale?
Rituale scheinen ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein. Man findet sie in allen Kulturen zu allen Zeiten. Vor
allem in den Übergangszeiten im Leben eines Menschen scheint er die Hilfe von Ritualen zu suchen. Solche
Übergangszeiten sind z.B. Geburt, Hochzeit und Tod, aber auch der Übergang ins Erwachsenenleben.
In unserer säkularisierten Gesellschaft sind die kirchlichen Rituale für viele Menschen noch der einzige Kontakt
zur Institution Kirche. Aber da der Glaubenshintergrund oft fehlt, werden dann die Rituale als sinnentleert
empfunden.
Was kann man nun unter einem alternativen Umgang mit Tod und Beerdigung verstehen?
Einmal können wir uns auf alte Bräuche besinnen und sehen, ob wir sie mit einem neuen Sinn füllen können,
z.B. die Totenwache, einmal können wir uns völlig neue Rituale schaffen, die unseren Bedürfnissen
entsprechen. Bilder des Todes. Die Geschichte der Totenphotographie von Maria Baumann
Die "Neuesten Nachrichten" vom 19.Dezember 1858 melden in einer Anzeige: "Auch werden
Leichenportraits in größter Ähnlichkeit gefertigt, und erlaube mir zu bemerken, daß ich auf
Verlangen diesen Portraits einen freundlichen Anblick zu geben verstehe". Der Münchner
Photograph Adolph Scheuerer warb um Kunden. Die Konkurrenz war groß, das
Photographieren von Leichen um die Mitte des 19.Jahrhunderts in Mode gekommen. Die Idee,
Tote abzubilden, lag im Geschäftsinteresse der Photographen, für die das Portraitieren der
Leichen ein willkommener Zusatzverdienst war. Wie Christoph Daxelmüller nachweist, gehörte der Gang zum Photographen zum Toten-, Erinnerungs- und Trauerritual. Die Toten wurden mit Blumen geschmückt, in einigen Gegenden der Oberpfalz mit Sterbebildchen bedeckt, bei Verheirateten oft auch das Hochzeitsbild zum Photographieren aufgestellt. Ähnlich ordnet Ernö Kunt bei seinen Untersuchungen im ländlichen Ungarn die Aufbahrungsphotographien als Teil des Bestattungsrituals ein. Die Familienmitglieder und Verwandten ließen sich am Tag der Beerdigung in Kleidung und Reihenfolge, die der am Grabe entsprechen sollte, zu beiden Seiten des geöffneten Sarges photographieren. Die Aufbahrung von Adeligen geschah mit noch mehr Prunk, die Verstorbenen wurden zur Schau gestellt. Nachdem sich 1890 die Bildpostkarte durchgesetzt hatte, verschickte man zu Tausenden Aufnahmen von öffentlichen Aufbahrungen bei Hof. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts rückten die ersten Amateurlichtbildner - meist aus begüterten Kreisen, denn Photographieren war ein Luxus - auf den Friedhöfen an, um ihre Angehörigen ein letztes Mal auf Film zu bannen. Bereits 1873 war in München ein Verbot erlassen worden, laut dem Menschen, die an einer ansteckenden Krankheit gestorben waren, nicht mehr in ein Photoatelier gebracht werden durften. 1891 verbot die österreichische Regierung das Photographieren von Kinderleichen im Atelier und argumentierte ebenfalls mit der Gefahr von ansteckenden Krankheiten. Christoph Daxelmüller sieht als mögliches Motiv die sich rapide verändernde Einstellung zum Sterben und zum Tod. Am 24.Mai 1928 wurde schließlich ein allgemeines Photographierverbot auf den Münchner Friedhöfen ausgesprochen. Erst nach dem 2.Weltkrieg gestattete man es den Hinterbliebenen wieder, ihre Verstorbenen zu photographieren. Doch die Möglichkeit wurde immer seltener genutzt. Der Verzicht auf ein letztes Photo des Toten erzählt vom Wandel im kulturellen Umgang mit dem Tod.
Verdrängte Erinnerung. Sensationsfälle und ihre Verharmlosung auf Totenbildern und Totenandenken des späten 19. und 20. Jahrhunderts. In: Erinnern und Vergessen. Vorträge des 27.Deutschen Volkskundekongresses, hrsg. v. Brigitte Bönisch-Brednich, Rolf W. Brednich, Helge Gerndt. Göttingen 1991, S. 243-262. Jüdische Ritualgegenstände Unter der jüdischen Bevölkerung Israels findet man heute eine Vielzahl verschiedener Positionen zur jüdischen Tradition und zur Beachtung religiöser Sitten und Gebräuche. Innerhalb des Spektrums von ultra-orthodoxen bis hin zu säkularen Israelis kommt es zu ganz unterschiedlichen Lebensstilen und Formen religiöser Praxis. Während sich nur 20% der Bevölkerung streng an alle religiösen Vorschriften halten, folgt die Mehrheit der Israelis einer Kombination jüdischer Gebräuche in Übereinstimmung mit jeweils ganz persönlichen Vorlieben und ethnischen oder familiären Traditionen. Dieses Spektrum von Glaubenshaltungen und religiösen Gebräuchen reflektieren auch jüdische Ritualgegenstände - einige dieser Utensilien finden sich selbst in Haushalten, die die religiösen Gesetze weitgehend nicht beachten, andere wiederum gibt es nur bei streng religiösen Familien. Für einige sind derartige Gegenstände unverzichtbare Objekte des täglichen Rituals, während sie anderen wegen ihrer kunsthandwerklichen Schönheit oder historischen Bedeutung bewundern. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen des Verbots biblischer Darstellungen hat das Judentum einen Reichtum an rituellen Gegenständen entwickelt, mit denen Synagoge und Haus gleichermaßen geschmückt werden. Schönheit wurde von den Rabbinern der Frühzeit, die die jüdischen Riten und Gebräuche sowie die Ritualgegenstände formal bestimmten, hochgepriesen; in einem solchen Kontext (dem Laubhüttenfest) ist das Trachten nach Schönheit z.B. geradezu Teil des biblischen Gebots.
Rituelle Gegenstände können aus Lehm, Stein, Bronze, Zinn, Kupfer, Porzellan, Silber und Gold, aber auch aus
Holz, Leinen, Pergament oder anderen Materialien gefertigt sein. Um sie von Götzenbildern abzusetzen und zu
unterscheiden, wird dabei jegliche Darstellung von Menschen vermieden.
Weiterlesen: Presse- und Informationsabteilung der Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland Weitere Literaturtipps: |
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Achterberg, Jeanne; Dossey, Barbara; Kolkmeier, Leslie: Rituale der Heilung. Die Kraft von Phantasiebildern im Gesundungsprozeß. 1996. Mit Abb.. Kartoniert. 618gr. Goldmann Sachbuch / Ratgeber: 18-21 cm. - GOLDMANN- Basle, Brigitte; Maar, Nele: Alte Rituale - neue Rituale. Geborgenheit und Halt im Familienalltag. 1999. - HERDER, FREIBURG- |
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Beil, Brigitte: Schlummertuch und Hochzeitstag. Rituale in der Familie. DTV 1997. Was wäre Weihnachten ohne Kerzen und Karpfen, ohne Tannenbaum oder Plumpudding? Rituale bringen Glanzlichter und Zäsuren ins Leben. Sie geben Halt in schwierigen Lagen, schmieden zusammen und sind Stoff für Erinnerungen. Manche nutzen Klein und Groß, andere passen nur zu bestimmten Altersstufen: Natürlich braucht der erste Schultag ein anderes Zeremoniell als der Auszug von zu Hause. Auch liebgewonnene Rituale müssen Spielraum für Veränderungen lassen, sonst werden sie zur Zwangsjacke. Dieses Buch will auch dazu anregen, eigene Rituale bewußt wahrzunehmen, zu pflegen und neue zu erfinden, die sonst keiner hat - nur "unsere" Familie. |
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Cavelius, Andrea-Anna: Rituale für Kinder in Reimen, Liedern und Fingerspielen. Zum Einschlafen und Aufstehen, fürs Essen und die Hausaufgaben, fürs Gesundsein und die Körperpflege, gegen Ängste, für Zuversicht und Selbstvertrauen. 1998. 223 S. m. zahlr. farb. Illustr. v. Susanna Grigoletto sowie Noten. - SÜDWEST-VERLAG
Helga Egner (Hrsg) |
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Grün, Anselm: Geborgenheit finden, Rituale feiern. Wege zu mehr Lebensfreude. 3. Aufl. 1997. - KREUZ-VERLAG- Ein Ritual ist etwas, auf das ich mich täglich freuen kann, schreibt Anselm Grün. Ohne eine Kultur des Alltags keine Spiritualität, kein Glaube. Rituale sind für den Verfasser alles andere als exotische Traditionen, sie sind für den Benediktiner-Mönch tägliche Lebenspraxis. Grün zeigt Beispiele für persönliche, familiäre und soziale Rituale und gibt Anregungen dazu, sie bewußter zu gestalten. An der Feier der sieben Sakramente macht er anschaulich, wie Rituale neu belebt und erfahren werden können. |
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Nitsch, Cornelia: Die schönsten Familienrituale. Mit vertrauten Sachen Kindern Halt und Geborgenheit geben. (Mosaik bei Goldmann). 1999. Kinder können sich besser und freier entwickeln, wenn sie in ihrem Zuhause das Gefühl von Geborgenheit und Halt bekommen. Rituale vermitteln diese Sicherheit und zeigen dem Kind: Wir sind eine Familie. Das vorliegende Buch ist ein einfühlsamer und praktischer Ratgeber, der eine Fülle erprobter und erzieherisch wertvoller Anregungen für Spiele, Geschichten, kleine und große Höhepunkte im Alltag vermittelt. |
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Schindler, Margarethe: Heute schon geküßt?, Paare brauchen Rituale. 4. Aufl. 1998. Rituale - Begrüßungs-, Streit-, Versöhnungs-, Abschieds-, Frühstücksrituale am Sonntagmorgen - dienen der bewußten Beziehungspflege. Sie können Ordnung in das Auf und Nieder im Chaos der Gefühle bringen, können das Vertrauen stärken und der Partnerschaft eine größere Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit verleihen. Rituale allerdings, die stupide und ohne innere Beteiligung durchgezogen werden, können destruktiv wirken. Die Psychologin und Therapeutin Margarethe Schindler zeigt, wie man dem Alltag Form und Gestalt geben und die partnerschaftliche Liebe lebendig erhalten kann. |
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Wall, Kathleen; Ferguson, Gary: Rituale für Lebenskrisen. Die Verwandlung von Angst in Energie. 1999. Rituelle Handlungen sind ein Grundmuster menschlichen Verhaltens und ein Grundbedürfnis des Menschen. Sie dienen der Klärung oder Akzentuierung bestimmter Situationen, sind Orientierungshilfe in Krisensituationen oder können ganz bewußt zur Lebensbewältigung eingesetzt werden. In einer Zeit, in der Rituale aus dem Leben verschwunden sind, stellen die Autoren nachvollziehbare rituelle Handlungen zur Bewältigung von Überraschungssituationen und Krisen im Leben vor, wie etwa Berufswahl und -wechsel, Heirat, Scheidung und neue Orientierung, Bewältigung zerbrochener Freundschafts- und Partnerschaftsbeziehungen, Verluste durch Krankheit und Tod, Krisen in der Lebensmitte und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. |
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Uwe Schulz (Hrsg) München 1988 Tilmann Kleinau (Hrsg) Stuttgart 1995 Frauen suchen ihre verlorene Geschichte Helma Mirus und Erika Wisselinck (Hrsg) Straßlach 1987 Einladung ins Mittelalter München 1987 Macht des Tanzes - Tanz der Mächtigen, Hoffeste und Herrschaftszeremoniell 1550 - 1914 München 1993 Internetlinks zu verschiedenen Bräuchen
Wieso, weshalb, warum...
Nicht ganz so weiß: Hochzeitskleid
aus der Renaissance
siehe: Ländliche Hochzeiten werden üblicherweise von maskierten jungen Leuten mit einem gespannten Seil aufgehalten. Die Maskierten parodieren das Brautpaar in Beruf, Hobby oder Gewohnheiten und wünschen viel Glück. Den Hochzeitsgästen wird dabei Wein angeboten, worauf die Beistände eine Geldspende springen lassen. Das Brautstehlen geht so vor sich, dass die Braut unter einem Vorwand von der Gesellschaft weggelockt und in ein anderes Gasthaus entführt wird. Der Beistand muss sie suchen und die Zeche der Entführer bezahlen. Mehr über Tradition und Brauchtum im Salzkammergut http://www.salzkammergut.com/brauchtum/ueberbrauchtum.htm
Brauchtum und Anregungen
Basisinformation -
Beschreibung der Symbole, Zeichen und Bräuche rund um das Osterfest.
Osterhaus - Ostereier : die Herkunft des Brauchtums
Heidnische Bräuche im Kirchenchristentum:
Die größten kirchlichen Feste des Jahreslaufes, Weihnachten
und Ostern, waren in ihrer heutigen Form den ersten Christen
unbekannt. Wie steht es nun mit dem katholischen Meßopfer,
kurz Messe genannt? Ist dieses Meßritual christlich? |
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