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Lange Nacht
Manuskript vom: Sa. 15.9.2000 • 23:05

Aufgrund der aktuellen politischen Situation ändern wir unser Programm:
00.05 bis 02.00 Uhr Deutschlandfunk

Eine Lange Nacht über Frauen im GULAG
Ich muß sagen, wie es war

Maria Dawtjan, Kommunistin, 1937
Autor:  Meinhard Stark

Die sowjetische Staatsführung hat bis Mitte der fünfziger Jahre mehrere Millionen Frauen in, wie es offiziell hieß, "Besserungsarbeitslagern" inhaftiert. Unter ihnen befanden sich Bäuerinnen, Arbeiterinnen, Intellektuelle, Partei- und Staatsfunktionärinnen, politische Emigrantinnen und Frauen aus von der Sowjetunion okkupierten Gebieten. Die Anklagen konstruierten Mitarbeiter der sowjetischen Geheimpolizei. Die drakonischen Strafen fällten Militär- und Sondergerichte. Über das Schicksal weiblicher Häftlinge ist bislang wenig bekannt. Auch die Gesprächspartner von Alexander Solschenizyn waren meist Männer. Politische und religiöse Frauen, die jahrelange GULAG-Haft überlebten, erzählen in beeindruckenden Schilderungen über Alltag, Zwangsarbeit, Haftordnung, ihren Kampf ums Überleben und über die Jahre nach der Freilassung in der Sowjetunion.

 

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Nora Pfeffer: Zeit der Liebe Nora Pfeffer

Lebendige Exponate

Heute
sind wir groß in Mode,
wir - die vielen Toten
und die wenigen
lebendigen Exponate,
die den Vorzug haben,
ausgefragt werden zu können.
Und man fragt uns aus -
aus purer Neugier,
aus augenblicklanger Teilnahme.
Und wir erzählen auch zuweilen
etwas aus jenem Leben,
um nicht unhöflich zu erscheinen
und auch,
damit sich nie wiederhole
das Golgatha von Millionen...
Und es gibt auch welche unter euch,
denen sich das Herz
umdreht im Leibe vor Wehe,
und es gibt auch welche unter euch,
denen die Tränen
über die Wangen rollen
bei unsrem Erzählen...
Aber bitte,
macht euch Gedanken darüber,
daß wir dabei
unsere Wunden spüren,
in den Eingeweiden
unserer Seele wühlen
und grausame Schatten
heraufbeschwören,
als ob sie wieder lebendig wären.
Aber bitte, macht euch Gedanken darüber,
daß wir auch das neugierige und auch
das mitleidüberströmende Ausfragen
mit Qualen der Einsamkeit
schlafloser Nächte
und mit dem Wüten teuflischer Mächte
in alpschweren Träumen bezahlen.
Aus: Nora Pfeffer, Zeit der Liebe.
Lyrik - ISBN 5-7834-0047-5

Der Lebenslauf der Dichterin liest sich wie ein Spießrutenlauf, ein Etappenlauf durch den stalinistischen ersten Kreis der Hölle: Unbeschwerte, wolkenlose Kindheit im sonnigen Tbilissi mit ihren vier Brüdern, ihren Eltern, Großeltern und ihre Tante - bis 1935 in einer Nacht Vater und Mutter - die Ernährer der großen Familie - vom NKWD verhaftet wurden. Nora war 15 Jahre geworden und in der zehnten Klasse. Nach dem Abitur bezieht sie 1936 die Hochschule , studiert Germanistik und Anglistik. 1937 wird sie exmatrikuliert, da sie sich weigerte, sich von ihrem Vater loszusagen. Das gleiche geschah in der Musikschule. Die Mutter war inzwischen freigelassen worden. Erst nach einem Jahr kam die Verordnung: Kinder seien nicht verantwortlich für die "Untaten" der Eltern. Sie konnte das Studium wieder aufnehmen. 1939 heiratete sie einen Georgier. 1940 gebar die ihren Sohn. Im Juni 1941 werden ihr Mann und ihr ältester Bruder einberufen. Im Oktober des gleichen jahres findet die Deportation aller Kaukasusdeutschen statt. Als Frau eines Georgiers darf Nora bleiben und auch der 83jährige bettlägrige Großvater. Anfang November 1943 ereilt sie die Nachricht, daß ihr Mann schwer verwundet in einem Militärhospital liege. Am 5.November stirbt ihr Großvater. Am 9. November wird sie vom NKWDR verhaftet. Das Urteil des Kriegstribunals: 10 Jahre Freiheitsentzug plus 5 Jahre Verbannung, Beschlagnahme des gesamten Vermögens.

Ausgewählte Literatur zum Thema GULAG

 

Lagerfriedhof, Dolinka bei Karagunda
  • Ahlberg, René: Stalinistische Vergangenheitsbewältigung. Auseinandersetzung über die Zahl der GULAG-Opfer. In: Osteuropa, Heft 11, 1992, S. 936f.
  • Bacon, Edwin: The GULAG at War. Stalin's Forced Labor System in the Light of the Archives, London 1994.
  • Bährens, Kurt: Deutsche in Straflagern und Gefängnissen in der Sowjetunion, München 1965.
  • Chyz, Martha: Women and Child in the Modern System of Slavery - USSR, Toronto New York 1962.
  • Conquest, Robert: Der große Terror. Sowjetunion 1934-1938, München 1992.
  • Dallin, David J.; Nicolaevsky, Boris I.: Forced Labor in Soviet Russia, New Haven 1947.
  • In den Fängen des NKWD. Deutsche Opfer des stalinistischen Terrors in der UdSSR, Berlin 1991.
  • Jakobson, Michael: Origins of the GULAG. The Soviet Prison Camp System 1917-1934, Lexington, Kentucky 1993.
  • Kaczynska, Elsbieta: Das größte Gefängnis der Welt. Sibirien als Straflager zur Zarenzeit, Frankfurt am Main 1994.
  • Kaminski, Andrzej J.: Konzentrationslager 1896 bis heute. Geschichte, Funktion, Typologie. München 1990.
  • Kommunisten verfolgen Kommunisten. Stalinistischer Terror und "Säuberungen" in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren, hrsg. von Hermann Weber und Dietrich Staritz, Berlin 1993.
  • McLoughlin, Barry; Schafranek, Hans; Szevera, Walter: Aufbruch, Hoffnung, Endstation. Österreicherinnen und Österreicher in der Sowjetunion 1925-1945, Wien 1996.
  • Medwedew, Roy: Das Urteil der Geschichte. Stalin und Stalinismus. Band 1-3, Berlin 1992.
  • Rohrwasser, Michael: Der Stalinismus und die Renegaten. Die Literatur der Exkommunisten, Stuttgart 1991.
  • Rossi, Jaques: The GULAG-Handbook, New York 1989.
  • Schafranek, Hans: Zwischen NKWD und Gestapo. Die Auslieferung deutscher und österreichischer Antifaschisten aus der Sowjetunion an Nazideutschland, 1937 - 1941, Frankfurt/Main 1990
  • Shifrin, Avraham: UdSSR. Reiseführer durch Gefängnisse und Konzentrationslager in der Sowjetunion, Uhldingen/Seewis 1980.
  • Sistema Isprawitelno-trudowych Lagerei w SSSR 1923-1960, Sprawotschnik, Obschtschestwo "Memorial", Gosudarstwennyi Archiw Rossiiskoi Federazii, Moskwa 1998.
  • Solschenizyn, Alexander: Der Archipel GULAG, Bern 1974.
  • Stettner, Ralf: "Archipel GULAG": Stalins Zwangslager. Terrorinstrument und Wirtschaftsgigant, Paderborn München Wien Zürich 1996.
  • Strategie des Überlebens. Häftlingsgesellschaften in KZ und GULAG, hrsg. von Robert Streibel, Wien 1996.
  • Weber, Hermann; Mählert, Ulrich: Terror. Stalinistische Parteisäuberungen 1936-1953, Paderborn/München/Wien/Zürich 1998.
  • Zorin, Libushe: Soviet Prisons and Concentration Camps. A Annotated Bibliography 1917-1980, Newtonville, Mass. 1980. Erinnerungen von bzw. über Frauen
  • Bronska-Pampuch, Wanda: Ohne Maß und ohne Ende, München 1963.
  • Buber-Neumann, Margarete: Als Gefangene bei Stalin und Hitler, München 1949.
  • Bucharina, Anna Larina: Nun bin ich schon weit über zwanzig. Erinnerungen, Göttingen 1989.
  • The Dark Side of The Moon, London 1946.
  • Dodnes Tjagoteet, Moskwa 1989.
  • Dodo Garai - Alfred Kurella: Ein Briefwechsel, in: Sinn und Form, 1990, H. 4, S. 737-764.
  • Ginsburg, Jewgenia: Marschroute eines Lebes, München Zürich 1989 (zuerst 1967).
  • Ginsburg, Jewgenia: Gratwanderung, München Zürich 1991 (zuerst 1979).
  • Golnipa, Helene: Im Angesicht des Todesengel Stalin, Mattersburg/Katzendorf 1989.
  • Jakobs, Karl-Heinz: Das endlose Jahr. Begegnungen mit MÄD (d.i. Dorothea Garai) Berlin 1990.
  • Joffe, Nadeschda: Rückblende. Mein Leben. Mein Schicksal. Meine Epoche, Essen 1997.
  • Kersnowskaja, Jefrosinija: "Ach Herr, wenn unsre Sünden uns verklagen." Eine Bildchronik aus dem GULAG, Kiel 1991.
  • Kjossewa, Christina: Als Lebensgefährtin Hans Kippenbergers in Moskau verhaftet, in BZG, 1990, H. 3, S. 379-389.
  • Leipman, Flora: The Long Journey Home. The Memories of Flora Leipman, New York London Toronto Sydney Auckland 1987.
  • Leonhard, Susanne: Gestohlenes Leben. Schicksal einer politischen Emigrantin in der Sowjetunion, Frankfurt/Main 1956.
  • Lipper, Eleonore: Elf Jahre in sowjetischen Gefängnissen und Lagern, Zürich 1950.
  • Meyer, Gertrud: Die Frau mit den grünen Haaren, Hamburg 1978.
  • Nicolas, Waltraud: Die Kraft das Ärgste zu ertragen. Frauenschicksale in Sowjetgefängnissen, Bonn 1958.
  • Olitzkaja, Ekatarina: Moi Wospominanija, Frankfurt am Main 1971.
  • Plener, Ulla: Leben mit Hoffnung in Pein. Frauenschicksale unter Stalin, Frankfurt/Oder, 1997.
  • Richter, Trude: Tot-Gesagt. Erinnerungen, Halle Leipzig 1990.
  • Marta Rudzka: Workuta. Weg zur Knechtschaft, Zürich 1948.
  • Vitzthum, Hilda: Mit der Wurzel ausrotten. Erinnerungen einer ehemaligen Kommunistin, München 1984.
  • Wenn Du willst Deine Ruhe haben, schweige. Deutsche Frauenbiographien des Stalinismus, hrsg. von Meinhard Stark, Essen 1991.
  • Witschel, Margaretha: Und dennoch überlebt. Acht Jahre in russischer Gefangenschaft, Wien Köln Graz 1985.

In beinahe jeder persönlichen Häftlingsakte KAR-Lag befindet sich ein Haftfoto. Oben Anna Popowa, Gläubige, 1941 wegen Arbeitsverweigerung im KAR-Lag erschossen, Aufnahme nach der Hinrichtung. Unten Maria Dawtjan, Kommunistin, 1941 wegen antisowjetischer Agitation im KAR-Lag erschossen. Aufnahme nach der Verhaftung in Moskau 1937. 

Zum Autor:

 

Meinhard Stark Geboren 1955 in Staßfurt, DDR, arbeitete bis 1989 als pädagogischer Mitarbeiter in Ost-Berlin, seit 1989 Humbold-Universität, 1994 Promotion mit einer Arbeit über deutsche Exilantinnen, die in der UdSSR verhaftet und Jahre im GULAG und der Verbannung zubringen mußten, veröffentlicht als Buch: "Ich muß sagen wie es war. "Deutsche Frauen des GULAG, Metropol Verlag, Berlin 1999. Tätig als Historiker und Publizist. Von 1997 bis 1999 arbeitete Meinhard Stark an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an einem Projekt über den Alltag und den Überlebenskampf von Frauen im GULAG. Aus Begegnungen mit Überlebenden entstanden unter anderem die Feature dieser Langen Nacht. Im nächsten Jahr erscheint das Buch "Frauen im GULAG. Alltag und Überleben. 1936 bis 1956" im Metropol Verlag Berlin. (Das Vorwort mit dem Titel "Überlieferungen" wird hier exklusiv erstmals vorgestellt.) Derzeit bereitet der Autor ein wissenschaftliches Projekt über das Karagandinsker Besserungsarbeitslager, KAR-Lag, in Kasachstan vor. Die beiliegende Dokumentation gibt einen kleinen Einblick in die verbliebenen Überlieferungen des Lagerkomplexes, in dem zwischen 1931 und 1957 annähernd 800.000 Menschen inhaftiert waren. Meinhard Stark ist sehr interessiert an Kontakten mit ehemaligen Häftlingen dieses Lagers oder Personen, die irgendwie mit dem KAR-Lag zu tun hatten. Sie können sich unter folgenden Adressen melden:
Meinhard Stark, Grünberger Str. 15
10243 Berlin
Tel. 030-2946658
e-mail: meinhard.stark@debitel.net
homepage: www.mstark.8m.com
Der Autor hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten publiziert sowie Feature und zeitgeschichtliche Dokumentationen für den Hörfunk produziert.

Eine Auswahl:

Aufsätze und Bücher

  • Wenn Du willst Deine Ruhe haben, schweige! Deutsche Frauenbiographien des Stalinismus, hrsg. von Meinhard Stark, Essen 1991.
  • Das Trauma erinnern. Biographische Erfahrungen von in der Sowjetunion verfolgten deutschen EmigrantInnen im Umgang mit ihren Lebensgeschichten, in: Geschichte - Klasse - Ethnizität, hrsg. von Gabriella Hauch, Wien Zürich 1993, S. 143-155.
  • Die Remigration aus der UdSSR 1945-1962, in: 1945: Jetzt wohin? Exil und Rückkehr... nach Berlin, Katalog der Ausstellung, hrsg. vom Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin, Berlin 1995, S. 250-259.
  • Opfer des Stalinismus. Verfolgte Generationen, in: Biographien in Deutschland, hrsg. von Wolfram Fischer-Rosenthal und Peter Alheit, Opladen 1995.
  • "Nun hängen die Schreie mir an...". Halbe. Ein Friedhof und seine Toten, hrsg. mit Rainer Potratz und Herbert Pietsch, Berlin 1995.
  • Deutsche Frauen im GULAG. Individuelle Erfahrungen und Verhaltensformen im Haftalltag, in: Strategie des Überlebens. Häftlingsgesellschaften im KZ und GULAG, hrsg. von Robert Streibel und Hans Schafranek, Wien 1996, S. 168-205
  • Kinder deutscher Exilanten in der UdSSR. Das Tagebuch der Sonja Horstmann und andere Überlieferungen, in: Mit den Augen des Kindes. Children in the Holocaust. Children in Exile. Children under Fascism, hrsg. von Viktoria Hertling, Amsterdam - Atlanta 1998, S. 123-142.
  • Ich muß sagen, wie es war. Deutsche Frauen des GULAG, Berlin 1999.
Feature und Rundfunkdokumentationen
  • Emma Tromm. Tagebuch aus sowjetischer Emigration. Feature. Gesendet im Deutschlandsender Kultur am 10. Januar 1993.
  • "Hoffentlich seid Ihr wohl"Aus Briefen Karl Liebknechts an seine Kinder.Dokumentation. Gesendet im DeutschlandRadio Berlin, 16. Januar 1995.
  • Sonjas Tagebuch. Geschrieben in der sowjetischen Emigration 1941-1944.Feature. Sendung am 23. April 1995 im Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.
  • Wie dunkle Tropfen fallen unsre Tage. Deutsche in der Kriegsgefangenschaft. 1945 bis 1955. Feature. Sendung am 8. Januar 1996 im DeutschlandRadio.
  • Mittags sollte es Kohlrüben geben. Ein Familientagebuch aus dem Nachkriegsdeutschland. Feature. Sendung am 8. Mai 1996 im DeutschlandRadio.
  • "Er wollte wachrütteln..." Die Selbstverbrennung des ostdeutschen Pfarrers Brüsewitz 1976. Feature. Sendung am 16. August 1996 im DeutschlandRadio.
  • Akteneinsicht. Eine deutsche Familie in Stalins Sowjetunion. Feature. Sendung am 20. Oktober 1996 im Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.
  • Nun komme ich zum Schwersten... Der Waldfriedhof Halbe und seine Toten. Feature. Sendung am 24. November 1996 im Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.
  • Vor 50 Jahren: Vertrieben. Die Integration der Deutschen aus dem Osten Feature. Sendung am 11. September 1997 im DeutschlandRadio, "Wortspiel".
  • Der Graf und der Förster. Eine genealogische Erkundung im brandenburgischen Baruth. Feature. Sendung am 25. April 1998, SFB RadioKultur
  • Anton Ackermanns deutscher Weg zum Sozialismus. Feature. Sendung am 17. September 1998, DeutschlandRadio, "Wortspiel".
  • Blockadealltag in Berlin 1948/49. Feature. Sendung am 01. Oktober 1998, DeutschlandRadio, "Wortspiel".
  • Mittags Kohlrüben. Nachkriegsalltag von Frauen. Feature. Sendung am 09. Dezember 1999, DeutschlandRadio, "Wortspiel".
  • Ich erkenne nur Gottes Gericht an. Religiöse Frauen im GULAG. Feature. Sendung am 17. Februar 2000, DeutschlandRadio, "Wortspiel".
Meinhard Stark: Ich muß sagen, wie es war Meinhard Stark
Frauen im GULAG.
Alltag und Überleben. 1936 bis 1956
Text im Hintergrund?
METROPOL VERLAG BERLIN 2001

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Kerze im Wind
5.12.1998 - Eine Lange zum 80. Geburtstag von Alexander Solschenizyn
Moderation: Dietrich Möller, German Werth
Studiogäste: Prof. Jefim Etkind, Elisabeth Markstein, Dr. Klaus Waschik

 

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