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Lange Nacht
Manuskript vom: Sa. 6.4.2002 • 23:05

Die Lange Nacht vom Häusle-Bauen
Das letzte Abenteuer

Autoren:  Agnieszka Lessmann
 Frank Olbert

Endlich Weihnachten in den eigenen vier Wänden: Die Kerzen schimmern, im Kamin knistert das Holz, in der Röhre brutzelt die Gans - denkste! An den Wänden tropft das Wasser herunter, denn das Dach ist undicht und die nagelneue Heizung streikt. Der Kamin ist ohnehin aus versehen zugemauert und die Einbau-Küche kommt erst nächste Woche - ganz bestimmt. "Das letzte Abenteuer der zivilisierten Wohlstandsgesellschaft" hat ein offenbar aus Erfahrung klug gewordener Zeitgenosse das Häusle-Bauen einmal genannt. Warum aber nehmen es Jahr um Jahr so viele hoffnungsfrohe Menschen auf sich?

Ein Lange Nacht zu Glück und Leid des Bauens. Architekten, Soziologen, Psychologen, Finanzberater und Handwerker geben Auskunft, vor allem aber diejenigen, die es wirklich wissen müssen: Bauherren und -frauen. Die das letzte Hemd dafür gaben, dass ihnen die Sanitätsfirma bitte, bitte doch noch ein Bad installierte. Eine junge Familie, die auf eine Baugenossenschaft vertraute - und am Ende selber in der Baugrube stand und schippte. Das arrivierte Lehrer-Ehepaar, das alle Verantwortung blind dem Architekten überließ und nach dem ersten Regenguss im frisch gefliesten Keller knietief im Wasser watete.

Manchmal aber geht es auch gut. Diese Leute antworten auf die Frage: "Na, wie geht´s altes Haus" aus voller Überzeugung: "Bestens!"

 

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Öko-Haus

Was ist es, das man zum Überleben am Nötigsten braucht, wenn man sich beispielsweise plötzlich allein in der Wüste wiederfindet, in der endlosen Eislandschaft Grönlands oder auf den Höhen des Himalaya? Einschlägige Survival-Ratgeber kennen hier eine einfache Formel. Der Mensch ist tot nach: drei Wochen ohne Nahrung, drei Tagen ohne Wasser und drei Stunden ohne Unterschlupf.
Wie gut sich selbst in unseren gemäßigten Breiten und gewöhnlich gut klimatisierten Räumen jener Urinstinkt erhalten hat, der einst unsere Vorfahren dazu trieb, für sich und die Ihren schützende Höhlen zu suchen, weiß jeder Sparkassenberater. Unter den Wünschen, die der einigermaßen zu Wohlstand gekommene Bürger sich mit Krediten zu erfüllen hofft, rangiert das traute Eigenheim ganz oben.

Diese BauNetz-Übersicht stellt erstmals unter einem architektonischem Blickwinkel alle für die Expo 2000 entstehenden Gebäude und Pavillons in Hannover vor. Sie umfaßt über 70 Objekte mit Fotos und interaktiven Lageplänen. Die Präsentation ist als "Work in Progress" angelegt und wird fortlaufend immer dann erweitert, wenn neue Materialien zur Veröffentlichung freigegeben werden. Seit Ende Juni 2000 befinden sich aktuelle Fotos 30 ausgewählter Projekte der Fotografen F. Busam und R. Richter von architekturphoto auf unseren Seiten.
Mehr dazu:
http://www.baunetz.de/arch/expo/index.htm

Informationen für Bauwillige
Chat, mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen BauNetz nennt sich Branchen-Plattform mit aktuellen Informationen für Architekten und Planer:
www.baunetz.de

Verein privater Bauherren
Interessenvertretung
http://www.vpb.de/

Das Architekturbüro "Alte Windkunst" mit einigen Links zu unseren aktuellen Projekten und zum Arbeitskreis ökologischer Holzbau
www.Alte-Windkunst.de

Ökologische Siedlungen
(von Nord nach Süd sortiert)
http://www.oekosiedlungen.de

Verband zur Förderung wohnpolitischer Initiativen
http://www.wohnbund.de/projekte/projekte_e1.htm

Lebensraum Lilienthal als Ökologisches Siedlungsprojekt - das erste Projekt, das von dem gemeinnützigen Förderverein Raum&Leben e.V. begonnen wurde. Durch mehrere Kleinanzeigen in der Bremer Tageszeitung und durch persönliche Kontakte baute sich innerhalb eines halben Jahres eine erste Gruppe von Bauwilligen auf. Diese Gruppe gründete am 30. Juni 1991 den eingetragenen Verein Lebensraum Liliental.
Ansprechpartner ökologische Siedlung: "Lebensraum Lilienthal"
Anneliese Sahr
Telefon & Fax 04298/ 3 17 89 Peter- Sonnenschein-Straße 57; 28865 Lilienthal
Antje Klopp
Telefon 04298/ 46 71 17
Fax 04298/ 46 71 17

Link zur ServiceZeit 'Bauen und Wohnen': umfangreiches Archiv
http://www.wdr.de/tv/service/bauen/

Kuratorium Deutsche Altershilfe
Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V.
Wohnungsanpassung - Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
Das ist das Motto der KDA-Wanderausstellung zur Wohnungsanpassung. Auf einer Foto-Text-Stellwand wird in anschaulichen Beispielen aus der Praxis demonstriert, wie durch kleine bis mittlere baulich-technische Veränderungen Wohnungen den Bedürfnissen älterer und körperlich eingeschränkter Menschen angepaßt werden können: Zum Beispiel durch den Einbau eines Waschbeckens, das im Sitzen benutzt wird, oder durch die Montage von Stützgriffen neben dem WC. Auch durch höher gestellte Küchengeräte, den Einbau von bodengleichen Duschen, Handläufe auf beiden Seiten der Treppe oder (bewegliche) Rampen an der Balkonschwelle für Rollstuhlfahrer kann das selbständige Wohnen Älterer und Pflegebedürftiger gefördert werden.
http://www.kda.de

 

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