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Lange Nacht
Sendung vom: Samstag 20.7.2002   • 23:05

Eine Lange Nacht über Kommunikation im Tierreich
Graue Maus liebt bunten Papagei

Wolf
 
Moderation:  Judith Grümmer
 Mirko Smiljanic
Gäste:  Prof. Gunther Nogge,
 Direktor des Zoologischen Garten, Köln
 Annette Kilian,
 Biologin, Tiergarten Nürnberg
 Dr. Hans-Wolfgang Helb,
 Universität Kaiserslautern,
 Generalsekretär der Deutschen
 Ornithologen-Gesellschaft

Im Tierreich herrschen seltsame Sitten: Bei bestimmten Vogelarten zum Beispiel werben die Männchen um die Weibchen, was ja zunächst einmal nichts besonderes ist. Sie tun dies allerdings in einem geradezu überbordend bunten Federkleid inklusive tänzerischer Einlagen und unentwegtem Singen. Die Weibchen dagegen - nichtssagend grau. Oder nehmen wir die Schwarze Witwe: Sie frißt ihre Begatter nach den Liebesminuten auf. Auch so läßt sich Treue erzwingen. Das Verhalten und die Kommunikation von Tieren zählt zum Faszinierendsten, was die Zoologie zu bieten hat. Einiges ist bekannt, vieles unerforscht. Woher wissen Heuschrecken, dass 200 Kilometer entfernt Artgenossen zum großen Fressen ansetzen? Warum umhegen Löwen ihre eigenen Jungen, töten aber gnadenlos die Kleinen eines "erbeuteten" Weibchens? Wie orientieren sich Fische und Vögel, wenn sie in riesigen Schwärmen viele Tausend Kilometer unterwegs sind? Und warum sind die Unzertrennlichen - eine exotische Vogelart - so unzertrennlich, dass sie nur als Paar überleben?

Diesen und vielen anderen Fragen geht die Lange Nacht über Kommunikation im Tierreich auf den Grund. Mit Experten im Studio und Reportagen im Stall, im Zoo und wo Tiere sich sonst noch aufhalten

Hörbeispiele:

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Wolf unter Wölfen

"Die Gesänge der Buckelwale"
erschienen bei Zweitauseneins

Unterwasseraufnahmen von R.S. Payne.
Gilt als meistverkaufte Natur-Musik der Welt.
Nur bei "Zweitausendeins-Verlag"
"Das Unterwassermikrophon war in etwa 500 Meter Wassertiefe installiert und über ein Kabel mit dem Aufnahmegerät verbunden. Eines Tages kam ein Wal vorbei, blieb den ganzen Nachmittag und wiederholte seinen Gesang ununterbrochen. Die Töne, die der Wal produziert hat, sind weder verlangsamt noch beschleunigt, noch sonstwie modifiziert worden. Vermutlich hören wir diese Gesänge jetzt so, wie Wale untereinander sie hören würden." Aus dem Booklet der CD.

Geheul der Wölfe
von Susanne Alck

Hörbeitrag: Von Buchfinken und Tauben

Ein Rundfunkbeitrag von Martin Winkelheide

  • Susanne Alck - Fische

  • Susanne Alck - Bienen und Termiten

  • Susanne Alck - Unter Wölfen

    Buchtipp:
    Werner Freund
    Wolf unter Wölfen
    Ein Leben als Mensch im Wolfsrudel
    Augustus Verlag 1999
    Insgesamt 58 Wölfe haben Werner Freund und seine Frau Erika in den letzten 28 Jahren im Merziger Kammerforst aufgezogen. Derzeit lebt der Wolfsmensch mit 24 indischen, europäischen, arktischen und kanadischen Wölfen in vier Rudeln zusammen. Betritt er eines der Gehege, so scheint es, als bleibe der Mensch Werner Freund zurück und allein der "Ehrenwolf" (So: Konrad Lorenz) nähertre sich seinen Kumpanen, von denen er respektvoll als Oberwolf anerkannt wird. Allein diese Nähe ermöglicht es Werner Freund, zu jenen verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, die durch die Beobachtung der Tiere in freier Wildbahn oder in Zoos nicht möglich sind.

    Elke Heidenreich liest Dr. Dolittle und seine Tiere
    3 CDs - erschienen bei Kein&Aber Records / Eichborn Verlag, März 2000

    Kommunikation zu Lande


  • Ratten
    http://www.zoo-koeln.de/
    Köln hat den besten Zoo Deutschlands. Dies ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie der Zeitschrift "stern". Hier können Sie über 5000 Tieren aus ca. 500 Arten begegnen, vom Alpaka bis zum Zebra. Und Sie erleben die Wandlung eines Tiergartens von der Menagerie zu einem modernen Naturschutzzentrum.

    Unsere Farbratten sind ganz besonders nette Zeitgenossen. Sie sind sehr lebhaft, neugierig und unternehmungslustig. Doch bei kaum einem Tier gehen die Geschmäcker so auseinander wie bei Ratten. Die einen finden sie bezaubernd und elegant und bewundern ihre Intelligenz. Die anderen fürchten sich vor ihnen, finden sie unheimlich oder gar ekelig. Ratten sollte man sich nur dann als Haustier anschaffen, wenn alle Mitbewohner damit einverstanden sind. Außerdem sollte man Zeit haben, sich mit den Tieren zu beschäftigen. Zahme Ratten knüpfen zu ihrem Pfleger ein inniges Band - fast wie ein Hund im Kleinformat.
    Ein Tierheim vermittelt auch Ratten:
    http://www.tierheim.bayreuth.org/ratten.html
    weitere Ratten-Homepages:
    http://www.rattenclub.de/
    http://www.farbratten.de/
    http://www.RattenPage.de/Homepage.htm

    Die Geschichte der Wölfe


    Der Wolf galt seit jeher als Inbegriff des Bösen. Man bezeichnete ihn als Räuber und Mörder. In einigen Märchen wird erzählt, dass der Wolf Menschen angegriffen habe. Doch viele dieser Geschichten sind unwahr. Als Wölfe sich in Kriegszeiten und Hungersnöten von Aas ernährten, hatten sie in Sagen ihren Höhepunkt erreicht. Doch die Indianer wussten die Wölfe besser einzuschätzen.
    Sie erkannten die Treue des Wolfes zu seinem Rudel. Der Charakter dieses Tieres beeindruckte die Indianer und sie erkannten in ihm Lebens - und Verhaltensweisen, von denen sie lernen konnten. Viele Menschen wussten nicht, dass der Wolf ein intelligentes, sensibles und anpassungsfähiges Tier ist. Im Sozialleben der Wölfe kann der Mensch sehr viele Ähnlichkeiten ablesen. Leider beachteten dies viele Menschen nicht und deshalb musste der Wolf in seinem Mythos fast gnadenlos zugrunde gehen.
    Weiterlesen: http://www.stadt-wien.at/biologie/
    woelfe/woelfe_h02.html

    sehr schöne weitere Links finden Sie hier:
    http://www.stadt-wien.at/biologie/
    woelfe/woelfe_h05.html

    Mensch und Wolf
    aus: Wolf unter Wölfen, 1999

    Die Amarok-Homepage
    Hier geht es um Wölfe und auch um ihren Kampf um´s Überleben in der heutigen Zeit. Aus den USA sind schon viele "Wolfseiten" der verschiedensten Organisationen und Wolfsfreunde im Internet vertreten. Deutschsprachige Seiten zu diesem Thema sind aber leider noch relativ selten (Obwohl sich seit dem Start dieser Site 1997 auch im deutschsprachigen WWW zum Thema Wölfe schon einiges getan hat). Trotz moderner Forschungsergebnisse sehen viele Menschen im Wolf aber immer noch eine "gefährliche, blutrünstige Bestie". Eine Aufgabe dieser Seiten besteht also in der "Torpedierung" alter erlogener und erfundener Horrorstorys über Wölfe. Weiterhin Infos und Fakten über das wahre Leben der Wölfe in der Wildnis, ihre Familienstruktur, Jagdtechniken, Ernährung, Herkunft, Verbreitung, Gefährdung durch den Menschen. Ich glaube, daß jeder, der das wahre Wesen der Wölfe kennengelernt hat, ihr Heulen nicht mehr als "gruselig" oder "unheimlich" verstehen wird, sondern als sehnsüchtigen und großartigen Ruf der Freiheit!
    http://home.t-online.de/home/
    041656556-0001/amarok.htm#mainmenu

    Mensch und Wolf
    aus: Wolf unter Wölfen, 1999

    Die Körpersprache der Wölfe
    Die sichtbaren Kommunikationssignale der Wölfe basieren hauptsächlich auf Körpersprache. Wie der Mensch und der Hund, bringen auch Wölfe ihre Gefühle durch verschiedene Gesichtsausdrücke zum Ausdruck. Deswegen spielen die Gesichtsmerkmale in der Kommunikation der Wölfe eine große Rolle. Menschen lachen, wenn sie glücklich sind, und Hunde setzen manchmal ein "Glücksgesicht" auf. Der frohe Gesichtausdruck der Wölfe oder Hunde besteht aus einem offenen Maul, heraushängender Zunge und nach vorne gerichteten Ohren. Die Gemütszustände, die ein Wolf durch Körpersprache ausdrücken kann, sind Mißtrauen, Drohen, Angst und Unterwürfigkeit. Die Drohgebärden unterscheiden sich erheblich von den freundlichen Gesten. Das drohende Tier - ob Hund oder Wolf - rümpft die Nase, öffnet das Maul, bleckt die Zähne und richtet die Ohren voll auf. Dies wird mit einem Knurren und Fauchen unterstrichen. Der bedrohte und verängstigte Hund oder Wolf setzt dagegen ein grundverschiedenes Gesicht auf. Das Maul bleibt geschlossen, er legt die Ohren an und heult. Ein sehr häufiger Gesichtsausdruck des Alpha-Wolfs ist der Starrblick. Der Starrblick dient dem Alpha-Wolf zur Kontrolle der unteren Ränge. Ein Alpha-Wolf braucht einen Wolf unteren Ranges bloß mahnend anstarren; der andere Wolf wird sich sogleich geduckt davonschleichen.
    Weiterlesen:
    http://home.t-online.de/home/
    041656556-0001/wlfrangs.htm

    Die Körpersprache gibt es bei allen höheren Tieren, sie ist jedoch bei den Wölfen besonders hoch entwickelt. Zwar geben Wölfe auch Töne wie Knurren oder Winseln von sich, aber die Haltung ihres Körpers übermittelt die wichtigsten Informationen. Genauso ist es bei Hunden. Kaum ein Körperteil kann beim Hund und beim Wolf mehr ausdrücken als gerade der Schwanz. Die Schwanzhaltung der Wölfe zeigt die Rangordnung im Rudel an. Je höher der Schwanz getragen wird, desto ranghöher ist der Wolf. Die Gesichtsmimik drückt viele Formen einer Mischung zwischen Angst und Angriff aus. Im Zusammenspiel mit den Ohren bedeuten nach vorne gerichtete Ohren aufmerksame Selbstsicherheit, nach hinten gelegte Ohren Unsicherheit. Wenn die Ohrmuschel dann auch noch ganz nach unter gezogen wird, drückt der Wolf damit Unterwürfigkeit aus.
    http://www.trendset.de/woelfe/wolfssprache.htm
    http://www.trendset.de/woelfe/wolfinhalt.htm
    http://www.trendset.de/woelfe/wolfsaufzucht.htm

    Einführung in die Primatologie


    Agressive Affen
    Mehr als 200 Säugetierarten, unter ihnen Menschenaffen, Affen, Halbaffen, sowie der Mensch zählen zu den Primaten. Viele Ähnlichkeiten bestehen. Für ein Leben im Wald muss man räumlich sehen können, Entfernungen einschätzen. Deshalb entwickelten alle Primaten im laufe der Evolution nach vorn gerichtete Augen. Genauso Hände mit kräftigen Fingern und Daumen, zum Greifen der Blätter und Früchte. Mit zunehmender Gehirnmasse wuchsen auch ihre Fähigkeiten. Ein dem Spritzhörnchen ähnliches Tier ist der Ururahne aller Primaten, wahrscheinlich nachtaktiv und ein Insektenfresser. So, wie es heute noch Halbaffen, Makis und Loris sind. Mit ihren großen Augen und Ohren können sie gut im dunkeln jagen. Andere Affen sprangen lieber tagsüber durch den Wald und auch sie hatten Erfolg, ebenso entwickelten sie vielfältiges Gemeinschaftsleben.
    Weiterlesen:
    http://www.primatis.de/
    PRIMATIS, das PrimatenInformationsSystem - eine tolle Homepage mit Literaturliste, Linkliste, vielen Informationen und Fotogalerie

    Exposé zu Othmar Bahner:
    Intersubjektivität, Kommunikation und Natur, Theoretische und ethische Aspekte der Sprachuntersuchungen mit großen Menschenaffen.
    Dissertation, Universität Bonn 1997
    Die Ähnlichkeit und Verwandtschaft der Menschenaffen mit dem Menschen wurde immer schon, soweit sie nicht ignoriert wurde, als Herausforderung für unser Selbstverständnis angesehen. Die Konfrontation mit unseren nächsten Verwandten führte auf der einen Seite, insbesondere in der Philosophie und Anthropologie, zur Hervorhebung von `Wesensunterschieden´, wogegen die andere Seite nicht müde wurde, Gegenbeispiele aus Beobachtung und Experiment anzuführen. Der Streit wurde in den letzten Jahrzehnten beherrscht von der Frage nach der Sprachfähigkeit von Menschenaffen, denen man u. a. durch Gebärdensprache Verständigungsmittel mit einem Repertoire von bis zu 1000 Wörtern `an die Hand gab´, wobei die Resultate aber nicht unumstritten sind. Der anfängliche Sensationscharakter solcher Sprachversuche, der sich in Ausdrücken wie "Eine Revolution der Naturwissenschaft" widerspiegelte, ist mittlerweile abgeflaut und so auch der anfängliche Streit. Daher ist es an der Zeit, die nun ca. dreißig Jahre alte Geschichte dieser Auseinandersetzung Revue passieren zu lassen, neueste Erkenntnisse vorzustellen und sie zugleich an den bei menschlicher Kommunikation erworbenen und erprobten Theorien zu messen. Wichtig an einer solchen Darstellung ist es, sich nicht vorschnell zu einer Stellungnahme hinreißen zu lassen und damit auch kritischen Anmerkungen Raum zu geben. Die vorgelegte Bestandsaufnahme zu Untersuchungen der Kommunikationsfähigkeit von Primaten wird sich dabei ebenfalls mit der Verwandtschaft von Affe und Mensch beschäftigen, sowohl in systematischen als auch geschichtlichen Dimensionen, was auch Fragen über Alter und Verlauf der Menschheitsentwicklung betrifft und welche Rolle dies für die Entwicklung der Sprache spielt.
    Weiterlesen:
    http://w3.ihs.ac.at/~isa/diplom/node5.html
    http://home.t-online.de/home/Othmar.Bahner

    Unsere verständigen Verwandten
    Ergebnisse der Menschenaffenforschung
    Zitat: "Nie werde ich meine erste Begegnung mit den Gorillas vergessen. Geräusch kam vor Sicht, und vor dem Geräusch kam noch der Geruch in Form einer umwerfenden Mischung aus moschusartigem Stall- und Menschenduft. Plötzlich war die Erde erfüllt von einer Reihe wilder Schreie, gefolgt von dem rhythmischen Rondo scharfen Pok-pok Brustgetrommels eines großen, männlichen Silberrückens, der von einer schier undurchdringlichen Pflanzenmauer verdeckt war." Sprecher: "Dian Fossey studierte 18 Jahre lang das Verhalten wildlebender Gorillas in den Bergwäldern Ruandas. Gorillas sind die imposantesten Menschenaffen, mächtige Muskelpakete mit zottigem Fell. Ein ausgewachsener männlicher Gorilla - ein sogenannter "Silberrücken", ist, wenn er sich aufrichtet, zwei Meter groß. Der Schimpanse, sein nächster tierischer Verwandter - ist kleiner, schlanker. Der dritte "Große Menschenaffe" ist der Orang-Utan. Er kommt aus Borneo und Sumatra, während Gorilla und Schimpanse in Afrika zu Hause sind."
    Weiterlesen:
    Ein Hörfunkmanuskript des Sender Freies Berlin: http://home.t-online.de/home/
    Othmar.Bahner/Primats/fuhrm1.htm

    Kommunikation in der Luft


    Die Saatkrähe
    "Rabenvogel-Diskussion"
    Der Rabenvogel-Gutachter im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Forsten
    Rheinland-Pfalz, PD Dr. Hans-Wolfgang Helb, Biologe und Ökologe, Universität Kaiserslautern, Rabenvögel-Gutachter Rheinland-Pfalz, Generalsekretär der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, in einer PRO &CONTRA-Rubrik zum Thema "Schießen oder schützen der Rabenvögel?" Hier der Wortlaut der CONTRA-Stellungnahme:
    http://www.oejv.de/positionen/rabenvoegel.htm
    http://www.rhrk.uni-kl.de/~hhelb/
    Die Homepage von Dr. Helb

    Vogel

    Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat den Rotmilan zum "Vogel des Jahres 2000" gekürt. Mit dieser Wahl macht der NABU auf die Probleme der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft aufmerksam. Bedrohter Mäusejäger "In hiesiger Gegend ist er ein so gemeiner Raubvogel, dass ihn jedermann kennt", berichtete im Jahr 1803 Johann Andreas Naumann, der Begründer der wissenschaftlichen Vogelkunde. Auf den fruchtbaren Ackerböden Mitteldeutschlands machte der Rotmilan damals unter Mäusen und Feldhamstern reichlich Beute. Doch dann rückten die Menschen dem schönen Greif immer mehr zu Leibe, zunächst durch die Jagd und dann durch die Industrialisierung der Landwirtschaft. Wie bereits Feldlerche und Goldammer, die Vögel der Jahre 1998 und 1999, gehört der Rotmilan also zu den Kulturfolgern des Menschen. Weil er seine Beute aus der Luft erspähen muss, benötigt der Rotmilan offene, reich strukturierte Landschaften mit Wiesen, Feldern, Hecken, Waldrändern und Seen. Neben lebender Beute mag der Rotmilan gerne auch Aas und spielt so die Rolle der Gesundheitspolizei. Überfahrene Tiere an Landstraßen und Mähopfer auf den Wiesen sind ihm hoch willkommen. Weiterlesen, mit Fotos und Hörbeispiel:
    http://www.nabu.de/vdj2000/vogel1.htm

    Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G)) ist eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen der Welt. Seit ihrer Gruendung im Jahr 1850 sieht sie ihre Aufgabe darin, die Vogelkunde nach Richtungen zu fördern http://www.rz.uni-frankfurt.de/dog/Seite1.html

    Besonders ausführliche Linkliste http://www.birdnet.de/bl.htm#DEUTSCHE HOMEPAGES

    Institut für Vogelforschung "Vogelwarte Helgoland" http://home.t-online.de/home/
    O.Hueppop-IFV/ifv_hp.htm

    Mit ausführlicher Ornithologischer Linkliste http://www.vogelarten.de/

    Kommunikation im Wasser


    Ein Delfin
    Wenn man von den Schönheiten Nürnbergs spricht, muß unbedingt auch der Nürnberger Tiergarten erwähnt werden, der für Kenner der europäischen Tierparks als eine der schönsten Anlagen des Kontinents gilt.So wie die Stadt Nürnberg am Ende des Krieges schwer zerstört war, hat auch der Tiergarten gelitten. Sein Wiederaufbau hat mit der Stadt Schritt gehalten. Die großzügige Anlage, landschaftlich einzigartig inmitten des Reichswaldes auf einem sonnigen Südwesthang gelegen, weist wertvolle Tierbestände auf, die ständig ausgebaut werden. Für viele Menschen der Großstadt, die die Verbindung mit der Natur immer mehr verlieren, aber auch für Menschen vom Lande ist es stets ein Erlebnis und eine Freude Tiere aus den fernsten Ländern zu sehen und beobachten zu können. Das Wesentliche dabei ist, daß der größte Teil der Tiere in Freigehegen lebt und sich entsprechend seiner natürlichen Lebensweise bewegen kann.
    http://www.tiergarten.nuernberg.de/index1.html

    Das Delphinarium im Tiergarten Nürnberg besteht seit 1971, wurde 1988 durch eine zweite Anlage ergänzt und 1991 erweitert. Damit sind Voraussetzungen geschaffen worden, die den Delphinen ein artgemäßes Leben und verhaltensgerechtes Leben ermöglicht, wobei die Lebenserwartung und die erfolgreiche Fortpflanzungsrate höher als die in der Natur liegt. Dennoch wird nun mit nicht belegbaren und emotionalen Vorwürfen die Schließung dieser international anerkannten Einrichtung gefordert. Dabei ignorieren die Aktivisten alle wissenschaftlichen Untersuchungen, die ein naturgemäßes Verhaltensrepertoir, ein streßfreies Leben und beste Gesundheit der Delphine bestätigen. Dies soll langfristig durch sofortige Einstellung der Zucht, keine Übernahme von Delphinen aus der Natur sowie keine Übernahme von Delphinen aus anderen Delphinarien - so die Forderungen der Initiatoren - erfolgen.
    Weiterlesen:
    http://www.tiergarten.nuernberg.de/index1.html

    http://www.marine-mammals.de/frontpag.htm
    Kalifornische Wissenschaftler enthüllen die sensitiven und kognitiven Fähigkeiten von Robben

    Am nördlichen Ende der Monterey Bucht in Kalifornien befindet sich die University of California, Santa Cruz (UCSC). Dort arbeiten Wissenschaftler, die weltweit führend in der Erforschung der Sinneswahrnehmung - und verarbeitung mariner Säuger sind. von Robert Irion

    Es ist ein bemerkenswertes Quartett von Meeressäugern, das da in Santa Cruz den Wissenschaftlern hilft, faszinierende Erkenntnisse über die tierische Physiologie und ihre Sinnesfähigkeiten zu erlangen. Jahre experimenteller, wissenschaftlicher Arbeit haben dabei zu einem Bild geführt, das Erstaunliches über Robben enthüllt - diesen amphibischen Räubern, zu denen unter anderem auch die See-Elephanten, Seelöwen und Seehunde gehören.

    Die spezifische Wahrnehmung ihrer Umwelt, so scheint es, hat sich im Laufe der Evolution perfekt auf das semi-aquatische Leben und den täglichen Kampf ums Überleben ausgerichtet. Die Untersuchungen der kalifornischen Wissenschaftler geben unter anderem Aufschluß darüber, inwieweit menschliche Aktivitäten die Fähigkeit der Meeressäuger zu Kommunizieren und Navigieren negativ beeinflussen. Die Arbeiten geben darüber hinaus Einblick in die Entstehung und Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. Eine Robbe ist z. B. experimentell in der Lage, komplexe Beziehungen zwischen Objekten herzustellen - eine Eigenschaft, die Wissenschaftler lange Zeit nur Primaten und dem Menschen zusprachen.
    Weiterlesen:
    http://www.marine-mammals.de/news/news/hseal.htm

    Ein Buckelwal

    In den vergangenen 20 Jahre hat sich die Datenfernerkundung an freilebenden Tieren zu einem kleinen aber technisch weit fortgeschrittenen Forschungsgebiet für Zoologen und Meeresbiologen entwickelt. Ob Bären und Wölfe im amerikanischen Yellowstone Nationalpark oder Humboldt-Pinguine und Seelöwen vor den Küsten Chiles, das Leben verschiedenster Tierarten wird mit Hilfe von Satelliten- und Radiosendern untersucht. Die Erkundung des Verbreitungsgebietes und des Wanderungsverhaltens stehen dabei im Vordergrund der meisten Untersuchungen.
    Weiterlesen:
    http://www.marine-mammals.de/news/tele.htm

    http://www.wale-delphine.de/index.htm

    The International Fund for Animal Welfare (IFAW) was founded in 1969 to stop the cruel commercial slaughter of harp and hood seals. Since then, we have expanded our campaigns to embrace all animals and have been recognized as "one of the most effective organizations for animal welfare in the world
    http://www.ifaw.org/

    Links zum Thema Bioakustik:


    Weitere interessante Links:

    Zoo-AG Bielefeld - Arbeitsgruppe Zoobiologie
    http://www.zoo-ag.de/
    Zoopresseschau
    http://www.zoo-information.de

    Literaturliste:


    Stephen Hart, Von der Sprache der Tiere

    Animal Talk

    Stephen Hart
    Von der Sprache der Tiere.
    Vorw. v. Frans de Waal. 1997
    DTV
    Vom Singen der Wale, Tanzen der Bienen, vom Bellen, Zwitschern und Schnurren: Wie ist es mit den Informationsstrukturen hinter tierischen Lauten und Gesten bestellt? Wie kommunizieren die Tiere miteinander, und wie können wir diese Kommunikation entschlüsseln und an ihr teilnehmen?

    Eugene S. Morton, Jake Page
    Animal Talk.
    Die Sprache der Tiere entschlüsselt
    Heyne Verlag 1998
    Bellen, Winseln, Heulen, Schnattern, Zirpen - die Tiere kommunizieren auf vielfältige Art miteinander. Doch was haben sie sich und uns zu sagen? Der Biologe Eugene S. Morton und der Journalist Jake Page entschlüsseln anhand vieler Beispiele und Studien die Sprache der Tiere und geben uns damit einen faszinierenden Einblick in das geheimnissvolle Reich der Natur.

    Boris Cyrulnik
    Das Drehbuch menschlichen Verhaltens
    Was Tiere und voraus haben
    DTV


    Kanzi, der sprechende Schimpanse

    Wolf unter Wölfen

    Sue Savage-Rumbaugh, Roger Lewin
    Kanzi, der sprechende Schimpanse
    Was den tierischen vom menschlichen Verstand unterscheidet
    Knaur Verlag
    Ein Schimpanse, der unsere Sprache versteht und mit Hilfe einer Symbolsprache selbst Sätze bilden kann, spielt hier die Hauptrolle. Es handelt von der Intelligenz unserer allernächsten Artverwandten, der Menschenaffen. Nie zuvor war es möglich, derart tief in die Vorstellungswelt der Schimpansen einzudringen, wie es nun Sue Savage-Rumbaugh und ihren Kollegen gelungen ist.

    Werner Freund
    Wolf unter Wölfen
    Ein Leben als Mensch im Wolfsrudel
    Augustus Verlag 1999

    Erik Zimen
    Der Wolf
    Knesebeck Verlag 1990

    Erik Zimen
    Wölfe und Königspudel.
    Vergleichende Verhaltensbeobachtungen
    Piper Verlag 1972


    Grzimeks Tierleben

    Akustische Kommunikation bei Säugetieren

    Bernhard Grzimek
    Grzimeks Tierleben
    Enzyklopädie des Tierreichs
    13 Bände, dtv

    Günter Tembrock
    Akustische Kommunikation bei Säugetieren.
    Die Stimmen der Säugetiere und ihre Bedeutung. 1996.
    Wissenschaftliche Buchgesellschaft

    Die Sprache der Natur
    CD-ROM:
    Die Sprache der Natur

    Kommunikation und Verhalten, Futtersuche, Online Webzugriff.
    Für Windows 95/98.

    Brian J Ford
    Die geheime Sprache der Natur.
    Wie Tiere und Pflanzen sich verständigen.
    Deuticke Verlag 1998
    Die Natur ist nicht stumm: es ist längst erwiesen, daß Tiere und sogar Pflanzen sich verständigen. Dieses Buch gibt anhand zahlreicher anschaulicher Beispiele tiefe Einblicke in die Sinnes- und Gefühlswelt der Tiere und Pflanzen.


    Mit den Ohren sehen und den Beinen hören
    Lob der Lüge
    Der gute Affe
    Deszö Varju
    Mit den Ohren sehen und den Beinen hören
    Die spektakulären Sinne der Tiere
    C.H. Beck Verlag 1998

    Volker Sommer
    Lob der Lüge.
    Selbstbetrug bei Tier und Mensch
    DTV 1994
    Volker Sommer stellt auf köstliche Weise die Ergebnisse der neuesten Forschungen und Experiment zu den Lug-und-Trug-Strategien in der Natur vor: Wie Affen einander Bären aufbinden- Die Logik der Selbsttäuschung - Lügen, ohne rot zu werden - Können Tiere Gedanken lesen? - Irrungen und Wirrungen beim Liebesbändel.

    Frans DeWaal
    Der gute Affe
    Der Ursprung von Recht und Unrecht bei Menschen und anderen Tieren.
    1997.
    Hanser Verlag
    Moral und Ethik sind älter als der Mensch, tugendhaftes Verhalten fußt auf einem genetischen Fundament, das in den Grundzügen bereits beim Affen angelegt ist. So lautet die provokante These des Primatologen und Verhaltensforschers Frans de Waal.Seine Beobachtungen an Primaten ergeben, dass diese genauso wie Menschen Gut und Böse, Falsch und Richtig oder Recht und Unrecht erkennen. Anhand wunderbarer, überraschender Geschichten ist ein spannend zu lesendes und anschaulich in die fortgeschrittenste Verhaltensforschung einführendes Buch entstanden, das erste Antworten auf die Frage gibt, ob Tiere Verhaltensweisen an den Tag legen, die der Güte und gewissen Regeln moralischen Verhaltens beim Menschen entsprechen.
    (Diesem Buchcover entstammt auch unser Hintergrundbild)

    Karl Weiß
    Bienen und Bienenvölker
    Beck Verlag

    Desmond Morris
    Horsewatching
    Die Körpersprache des Pferdes
    Heyne Verlag 1997

     


    Konrad Lorenz
    Konrad Lorenz
    Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen
    DTV, 1964 Ersterscheinung

    Matto Barfuss
    Leben mit Geparden
    Zu Gast bei den wildlebenden Gepardenfamilien in der Serengeti
    Natur Buch Verlag 1998

    Matto Barfuss
    Land der Geparden
    Ein ungewöhnliches Wiedersehen in der Serengeti
    Natur Buch Verlag 1999

    Axel Hacke
    Hackes kleines Tierleben
    mit Bildern von Michael Sowa
    Verlag Antje Kunstmann, 2000
    Dieses zoologische Manifest, das die Mauern zwischen Dichtung und Wahrheit endglütig einreißte, ruft zur Vereinigung aller Säuger, Fische und Vögel auf. Auf einer betörenden Augenweide können dank der surrealistischen Illustrationen von Sowa alle Bildergucker grasen.
    (Neue Zürcher Zeitung)

    Hacke und Sowa: Ein Traumpaar, füreinander Bestimmt.
    (Die Weltwoche)

    So lauten nur einige Stimmen zu diesem kleinen, liebewollen Band über Elefanten in der Größe von Schäferhunden oder die lebenslange Bindung zwischen Regenwurm und Mensch á la Konrad Lorenz und seinen Wildgänsen. Tiergeschichten der ganz besonderen Art.

     


    Was ist Was?

    Expedition auf den Meeresgrund:
    "Was ist Was Quiz 2: Wale und Delphine"
    Ein Ausflug in die Welt von Flipper und Moby Dick / Spielspaß durch abwechslungsreiche Rätsel und Quizfragen

    Mit Delphinen schwimmen und die Wale singen hören: Mit der neuen CD-ROM von Tivola "Was ist Was Quiz 2: Wale und Delphine" erfahren Kinder und Jugendliche ab acht Jahren alles über das Leben von Flipper, Moby Dick und ihren Verwandten. Das CD-ROM-Quiz basiert auf dem gleichnamigen Buch von Tessloff und ist allein oder zu zweit spielbar.
    http://www.tivola.de

     

    Alle Vögel Europas Alle Vögel Europas
    Buch plus
    Mosaik Verlag
    416 Seiten starker Naturführer mit über 530 Arten und mehr als 1250 Illustrationen inklusive einer Audio-CD mit den Stimmen von 420 Vogelarten.
    Barbara von Wulffen
    Von Nachtigallen und Grasmücken.
    Über das irdische Vergnügen an Vogelkunde und Biologie.
    2001. Fischer Verlag

    Heinrich Dathe
    Lebenserinnerungen eines leidenschaftlichen Tiergärtners.
    2. Aufl. 2002. KOEHLER & AMELANG-

    Sapolsky, Robert M.:
    Mein Leben als Pavian.
    Erinnerungen eines Primaten.
    2001. -CLAASSEN VERLAG-