Deutschlandfunk DeutschlandRadio Berlin Suchen
programmvorschau sendungen frequenzen
Kontakt
 Lange Nacht
 Sendung vom: Samstag 04.03.2000   • 23:05

Die Lange Nacht vom Kitsch
Zu schön, um wahr zu sein
Wackel-Hund
 
Moderation:  Ralf Müller
 Claus Vogelgesang
Gäste:  Prof. Uta Brandes
 Prof. Harry Pross
 Petra Perle
 Claus Vogelgesang

Lange Zeit war es peinlich, sich zum Kitsch zu bekennen. Die Anhänger einer lupenreinen Hochkultur ergriff Übelkeit beim Gedanken an Sissi, Heintje und den röhrenden Zwölfender aus Porzellan. Die Zeiten sind vorbei. Der Kitsch der Vergangenheit hat die Museen und Bühnen der Gegenwart erobert. Von Jeff Koons bis Christoph Schlingensief, Kunst spielt mit dem Kitsch und Kitsch ist scheinbar Kunst geworden.

Maaaama, sollst doch nicht um deinen Jungen weinen! Warum Kitsch so weh tut und warum er wohl tut: Die Lange Nacht präsentiert Träume und ihre Wirklichkeit, Kitschkritiker und ihre Lieblingsschnulzen, Streit und süße Versöhnung. "Ihr seid in der Tonalität gefangen" schreit Gustav. "In der Falle. Tonalität ist ein Spiel. Alle Tonalitäten. Aber ihr seid zu alt. Ihr werdet niemals über das Spiel hinausgelangen bis zur Reihe. Die Reihe ist Erleuchtung." "Die Reihe ist genauso ein Spiel", Thomas Pychnon, Die Enden der Parabel.

Also wie an diesem Abend im Konzert. Gespielt wird die Zweite von Gustav Mahler. Auferstehungssymphonie. Die Musiker geben ihr Bestes, die Zuhörer lauschen gebannt. Sie lauschen besonders gebannt während die Symphonie sich ausführlich mit der finsteren Grube beschäftigt, in die gerade jemand gefahren ist. Man sagt, es handle sich um den Freund des Komponisten, der viel zu jung.... die Bässe wühlen förmlich in der feuchten Erde, daß einem die Finger klamm werden. Das Grab ist tief. Dunkel. Was bist du Mensch? Ein Paukenhieb zerschlägt die Frage. - Doch dann richtet sich der Blick nach oben. Tastend zunächst, dann freudig, dann ist es Gewißheit: ein Lichtstrahl! Die Wolken tun sich auf, das Unwetter zieht vorbei, die Klänge wirbeln empor, und die Musik verspricht vom klaren Himmel herab das ewige Leben.

In diesem Moment hält es meinen Vordermann nicht mehr. Zuerst zuckt er nur ein bißchen. Dann ein bißchen mehr. Da reißt es ihn plötzlich aus dem Stuhl, aber er muß sich nicht übergeben, denn gleich sitzt er wieder, um sofort wieder aus dem Sitz zu fahren. Während es ihn derart rhythmisch hebt und senkt, stößt er die geballte Faust immer wieder im triumphalen Rhythmus der anschwellenden Musik nach unten in die entgegengesetzte Richtung von wo die Engel normalerweise kommen. Er stöhnt leise. Vielleicht spricht er auch mit sich selbst. Oder er läßt womöglich einfach die angestaute Luft heraus. Wie beim Zieleinlauf. Oder eben wie jemand, der sich über seine Auferstehung freut.

Da ich genau hinter ihm saß, konnte ich sein Gesicht nicht sehen. Aber es muß wohl verzückt gewesen sein. Glänzende Augen gen Himmel gedreht, den Mund offen irgendwo zwischen Ein- und Ausatmen, wie die mittelalterlichen Ekstatiker, wenn sie Gott schauten. Gedanken mögen da nicht sein, so ich verloren hab das Mein.

Das alltägliche Leben wird natürlich leichter, wenn man die Hauptprobleme in zwei Hälften teilt. Gut und Böse, Unten und Oben, Wahrheit und Lüge, richtig und falsch; so wird man je nachdem Pfarrer, Politiker, Jurist oder Wissenschaftler. Wer vom Unterschied zwischen Kunst und Kitsch überzeugt ist, wird Künstler oder Kritiker.

Kann man dem Begeisterten aus dem Konzertsaal wirklich nachweisen, daß seine Gefühle nicht echt waren, daß er sich seine Leidenschaft nur eingebildet hat, und daß sein musikalischer Orgasmus bloß vorgetäuscht war? Was ist mit Wagner? Nothung, Nothung, neidliches Schwert! Hat das je ein Konzertbesucher aufrichtig gefühlt?

Was ist Kitsch? Ein bestimmter Text, ein Bild, eine Melodie, oder die Art und Weise wie wir damit umgehen? Als ich Claus Vogelgesang sage, daß für mich Die Frage aller Fragen von Cliff Richard die größte Sülze ist, die ich kenne, ist er empört. Für ihn ist das ein schönes Lied. Claus findet Puccini kitschig. Er muß manchmal fast weinen, wenn er Tosca auflegt. Nur du kannst mir die Antwort sagen.

In der Kritik der Urteilskraft definiert Immanuel Kant die Art und Weise wie man Kunstwerken begegnet als interesseloses Wohlgefallen. Seither geben sich manche alle Mühe, möglichst uninteressiert vor einem Kunstwerk zu stehen. Und seither gilt umgekehrt: da wo man mitklatscht, laut lacht oder Spaß hat, da kann es mit der Kunst nicht weit her sein. Heintje singt: Mama, du mußt doch nicht um deinen Jungen weinen. Dann muß ich an meine Mutter denken, und dann werde ich melancholisch, weil wir früher diese Platte auch zu Hause hatten und ich mich genau daran erinnere, auch an die Siebziger-Jahre Einrichtung mit Glastisch. Das darf doch nicht wahr sein.

Bundesdeutsche Politiker sprechen oft von Visionen, die sie gerne hätten. Im real existierenden Sozialismus waren Visionen an der Tagesordnung. Vom Haus des Volkes bis zur doppelten Erfüllung des Planziels. Einer der immer der erste ist, das ist Fritz der Traktorist. Sozialkitsch. Es gibt eine Skulptur von Jeff Koons, bei der ein etwa 2,5 m großer Teddybär im Streifenrolli einem englischen Bobby freundschaftlich die Tatze auf die Schulter legt. Der Bär ist offensichtlich ein Kumpel des Polizisten. Was für ein Werk!

Roy Black streut rote Rosen, unsere Studiogäste tragen herrlich bunte Krawatten, Marianne Rosenberg singt, das Weiße Rössl wiehert, Elvis geht mit seinem Glitzeranzug im Ghetto spazieren, wir machen eine friedliche Revolution und wandern durch blühende Landschaften, in denen kraftstrotzende Proletarier Hammer und Sichel schwingen. Claus Vogelgesang spricht mit dem Soziologen und ausgewiesenen Kitschforscher Harry Pross, der Kitschliebhaberin und besten Schlagersängerin Europas, Petra Perle, und der Ästhetikprofessorin Uta Brandes. Wir haben auch einen Hirsch, der für uns röhrt. Im Hintergrund schweigt der deutsche Wald. Niemand weiß genau, wie das Wort Kitsch entstanden ist. Um 1870 war es plötzlich da. Ein Freund sagt mir dazu am Telefon: Kitsch ist, wenn man ernste Sachen zu ernst nimmt. Wir werden uns hüten.
Ralf Müller

 

Related Links:
<- Übersicht: Sendungen A-Z
-> Lange Nacht Archiv
-> Lange Nacht Vorschau
-> Lange Nacht Kontakt

Gäste

  • Petra Perle "Die Hausfrau 2000"

    Literatur: Petra Perle und Conny Sü Prem "Die Hausfrau 2000" (Heyne Verlag)

    Petra Perle und Conny Sü Prem Im Gegensatz zur ganz normalen Hausfrau hat die Hausfrau 2000 keine Angst vor Schmutz. Sie ist eine Megaperle mit sensationellen Putzmethoden und einem raffinierten Haushaltsplan. Auch wenn die Hausfrau 2000 ihr Haushaltsbudget manchmal kürzen muß, so weist es niemals rote Zahlen auf. Haushaltslöcher weiß sie kunstfertig zu flicken, und Flecken entfernt sie durch geschicktes Herausschneiden. Sie räumt dort auf, wo es Sinn macht und wäscht dreckige Wäsche nur dann kräftig durch, wenn es unbedingt sein muß. Petra Perle und Conny Sü Prem klären auf, welche Perspektiven Haushalt wirklich bietet - Haushalt als Happening! Petra Perle, Schlagersängerin und -texterin, Malerin, Lyrikerin und Entertainerin, wurde auch durch ihre extravaganten Ausstellungen in kürzester Zeit zur schrillsten Münchner Künstlerin. 1993 rief sie gemeinsam mit Conny Sü Prem den Wahren Grand Prix ins Leben. Dieser Newcomer-Schlagerwettbewerb und die ebenfalls von den beiden initiierten SchlagerParties führten mit zum Revival des deutschen Schlagers.

  • Harry Pross

    Literatur: Zeichen und Ordnung - Das Ding als Zeichen aus: Harry Pross, Zwänge - Essay über symbolische Gewalt, Berlin 1981
    den Ausschnitt können Sie hier lesen

    Harry Pross - Literatur als Autor oder Herausgeber finden Sie hier.

  • Uta Brandes FH Köln http://www.ds.fh-koeln.de/iwd/bran.html

    Im April wurde Dr. Uta Brandes als Professorin für »Frauenorientiertes Design« an den Fachbereich Design der Fachhochschule Köln berufen. Mit dieser Professur sind gleich zwei »Premieren« verbunden. Es handelt sich um die erste Professur, die: aus dem 1987 ins Leben gerufenen Hochschulsonderprogramm »Netzwerk Frauenforschung« an eine Fachhochschule ging europaweit im Design ausdrücklich dem Geschlechterverhältnis gewidmet ist.

    Im folgenden erläutert die Autorin, welche Lehr- und Forschungsaufgaben sie mit ihrem Lehrgebiet verbindet. Illustriert ist der Bericht ausschließlich mit Objekten und Verfahren, die von Designstudentinnen gestaltet worden sind.

    http://www.fh-koeln.de/insider/insider4/chance.html

    Uta Brandes

    Literatur

    Kitsch

  • Kitsch löst die Zunge

    Bericht der Rhein Zeitung über eine Kitsch-Ausstellung in München
    Kitsch löst die Zunge

    Hamburg - Alle Welt spricht über wohlgeformte Skulpturen, wilde Installationen und die schönsten Gemälde. Doch diese Wunderwerke sind nach Ansicht zweier Künstler aus München nur die Spitze eines Kunstmarktes, der unendlich viel Mißlungenes und Unvollendetes in sich birgt. Peter Gersina und Florian Borkenhagen wollen der schlechten Kunst aus ihrem Schattendasein heraushelfen.
    Ausstellung
    Sie stellen die schöne Zigeunerin, einen Penis aus rosa Plüsch, einen Teppich mit Konterfeis von John F. Kennedy und Muhammed Ali und andere Scheußlichkeiten zu einer Kollektion der besonderen Art zusammen: Der "Ersten internationalen Ausstellung für schlechte Kunst", die - so hoffen sie - einmal durch die Museen wandern wird. [...]

  • westArt

    westArt-Plakat Der Medienkünstler Gersina und der Designer Florian Borkenhagen haben für den Umgang mit der Kunst ein Erste Hilfe-Konzept, gleichsam eine völlig neue Form der Kunstanschauung, entwickelt: First Aid for Bad Art. Bei der west-Art Collection gibt es keine Wertung, keine Einteilung zwischen Kunst und Nicht-Kunst. Wenn Sie aus Versehen "schlechte Kinst" gekauft. Produziert, geerbr oder geschenkt bekommen, bisher aber keine Möglichlkeit gesehen haben, das unliebsame Werk zu entsorgen, ist westArt First Aid for Bad Art Ihre Rettung. Sie liefern das Werk und wir verhelfen ihrem Kunstwerk dazu, fester Bestandteil der ersten internationalen Sammlung für schlechte Kunst, der westArt Collection, und dazu berühmt zu werden.
    Tel.: 040 - 38 39 22, Fax: 040 -389 22 78

  • Tod, Chaos, Kitsch und Propaganda - Arno Breker

    http://www.uni-wuppertal.de/FB5-Hofaue/
    Brock/Schrifte/AGEU/Breker.html

    Geschrieben 1983 für "Die Bunte" anläßlich Brekers Arbeit an einem Portrait von Ulrike Meyfarth - mit diesem Link gelangen Sie auch zum "Lehrstuhl für Ästhetik", Uni-Wuppertal, Lehrstuhlinhaber Prof. Bazon Brock, Bergische Universität Wuppertal

  • Kitsch und Kunst der 50er Jahre

    http://www.evolver.at/kitsch-kult/index.html
    http://www2.iicm.edu/QuodLibet/galerie/kitschkult.html

    Die Ausstellung der Wiener Alpenmilchzentrale ist zwar leider schon vorbei, aber dennoch ist der Link köstlich!

    Der Kunstverein ARTBLOCK VIENNA zeigt in der Wiener Alpenmilchzentrale Design der 50er Jahre unter dem Motto "Kitsch & Kult". Mit etwa 1500 Exponaten und der dazugehörigen Musik kann der Besucher Erinnerungen an längst vergangene Tage auffrischen beziehungsweise sich an Hand der ausgestellten Objekte in die Zeit von vor nahezu 50 Jahren versetzen.


  • Popples, 1989 Popples, 1989
    Mit weit ausgebreiteten Armen scheint dieses Wesen in unsere Arme kommen zu wollen. Schmollmund, Augenaufschlag und herzige Pfötchen verlangen trotzig nach unserer Zuneigung. Popples ist ein Kuscheltier oder Maskottchen, wie man es in Souvenirläden oder Tankstellenshops finden kann.
    In: Galerie der Gegenwart - Hamburger Kunsthalle
    Jeff Koons: Popples, 1989
    mehr dazu: http://www.hamburger-kunsthalle.de/seiten/koons.htm
    http://www.tagesspiegel.de/archiv/1999/11/26/ak-ku-ku-10967.html

    "Jeff Koons" ist eine Chiffre für Kitsch, Kunst und Leben. Von Rainald Goetz als Theaterstück konzipiert, von Oliver Sturm als Hörspiel bearbeitet, führt es in verschiedene Milieus zwischen Diskothek und Vernissage, privatem und öffentlichem Raum. Ein breiter Fächer aus Dutzenden von Stimmen transportiert Mikrogeschichten, die kurz angerissen, aber nicht zu Ende erzählt werden. Es ist eine "Szene"-Welt, die hier entworfen wird
    weiterlesen: http://www.uni-marburg.de/
    literaturkritik/txt/1999-07-51.html

    http://www.schauspielhaus.de/stuecke/koons.htm

      Schlager, die wir nie vergessen
    Heintjerich, mir graut vor dir
    Heintje: «Mama» (1967)
    von Martin Halter, in: Neue Zürcher Zeitung

    Ich werd' es nie vergessen, / was ich an dir hab' besessen» - gut, dass hätte ich, Mama zuliebe, noch unterschreiben können. Aber «dass es auf Erden nur eine gibt, / die mich so heiss hat geliebt»: Das zuzugeben widerstrebte denn doch meinem an Karl May und den Beatles schon gebildeten Stilinstinkt und war im übrigen auch ein Misstrauensvotum gegen das andere Geschlecht, das tastend zu erkunden ich mich soeben anschickte. («Heintje ist noch nicht so weit, dass er über Mädchen singen kann», bat sein Manager damals um Entschuldigung. Aber als er dann soweit war, wollte ihn natürlich niemand mehr hören.) Und das «Es betet ja für mich, Mama, dein Herz»: Das konnte ich nun schon gar nicht mit meiner heroischen Weigerung vereinbaren, mich als Ministrant in die bigotten Dienste von Stadtpfarrer Vorbach pressen zu lassen. Wer mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat, kann ein gehorsames Mamasöhnchen nicht gebrauchen, das noch nach dem Rockzipfel der Erzeuger brüllt, wo es längst den Marsch durch die Institutionen anzutreten gälte. «Schnell wird der Junge ein Mann, / Träume der Jugend vergehen, / dann fängt das Leben erst an»: Das war für mich - und vielleicht ja auch für die kleine Heulsuse - noch ein Versprechen.
    Weiterlesen: http://u003sys0.nzz.ch/online/
    02_dossiers/schlager/schl970403.htm

    mehr noch unter: http://u003sys0.nzz.ch/online/
    02_dossiers/schlager/schl970410.htm

     


    Der edle Wilde

    Der edle Wilde Winnetou

    aus: "Deutsches Entertainment Magazin"

    Winnetou 1 mit Informationen über Inhalt und Darsteller, Regie, Stab, Filmkritiken, Bemerkungen
    http://www.dem.de/entertainment/kino/102/102374.html
    http://www.dem.de/entertainment/kino/104/104307.html

    Der bürgerliche edle Wilde
    Indianermythen in der europäischen Literatur des 19.Jahrhunderts von Prof. Reinhold Wolff Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld ein Internet-Seminar: (für Winnetou-Fans eine Fundgrube)
    http://www.ub.uni-bielefeld.de/
    KarlMay/links.htm

    mit der digitalen Rekonstruktion der Originalausgabe samt dem Register von Hansotto Hatzig..
    mit einem ausführlichen Stichwortverzeichnis zu Winnetou von A (siehe Aal über Ave Maria bis Zyklop)
    unter: http://www.ub.uni-bielefeld.de/
    KarlMay/winnetou/index.htm

    Textauszug Winnetou

    "Seine Mokassins waren mit Stachelschweinsborsten und die Nähte seiner Leggins und des Jagdrockes mit feinen, roten Nähten geschmückt. Auch er trug den Medizinbeutel am Halse und das Kalumet dazu. Seine Bewaffnung bestand wie bei seinem Vater aus einem Messer und einem Doppelgewehre. Auch er trug den Kopf unbedeckt und hatte das Haar zu einem Schopfe aufgewunden, aber ohne es mit einer Feder zu schmücken. Es war so lang, daß es dann noch reich und schwer auf den Rücken niederfiel. Gewiß hätte ihn manche Dame um dieses herrliche, blauschimmernde Haar beneidet. Sein Gesicht war fast noch edler als dasjenige seines Vaters und die Farbe desselben ein mattes hellbraun mit einem leisen Bronzehauch. (...) Wir betrachteten einander mit einem langen, forschenden Blicke, und dann glaubte ich zu bemerken, daß in seinem ernsten, dunklen Auge, welches einen sammetartigen Glanz besaß, für einen kurzen Augenblick ein freundliches Licht aufglänzte, wie ein Gruß, den die Sonne durch eine Wolkenöffnung auf die Erde sendet."

    http://karlmay.uni-bielefeld.de/kmg/
    illus/krskpf/winnetou.htm

    Links zu anderen Netzseiten rund um Winnetou:



    Romy Schneider als Sisi Romy Schneider
    Sisi - ein Leben zwischen Glanz und Einsamkeit

    eine Homepage des Sisi-Club
    http://home.t-online.de/home/RomanSchneider/sisi.htm -

    eine weitere Sisi-Homepage:
    http://www.sisi.at/home.html

     

    Literaturtipps:


    Kitsch und Tod
    Erotisches im Alltag zwischen Kunst und Kitsch
    Bd.11366 Friedländer, Saul: Kitsch und Tod. Der Widerschein des Nazismus. (Die Zeit des Nationalsozialismus).
    Erw. Neuausg. 1999. Kartoniert. 163gr.
    ISBN: 3-596-11366-0, KNO-NR: 7 96 67 48

    Killy, Walther: Deutscher Kitsch. Ein Versuch m. Beispielen.
    Mit zahlr. Illustr.
    Kleine Vandenhoeck Reihe: 19 u. 21 cm.
    - VANDENHOECK & RUPRECHT-

    Körner, Wolfram: Erotisches im Alltag zwischen Kunst und Kitsch.
    Sonderausg. 1999.
    - EDITION Q-

    <-
    Seitenfuss