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ZITATE VON ERICH KÄSTNER
Es gibt nichts Gutes
außer: Man tut es.
Moral.
In:Doktor Erich Kästners lyrische Hausapotheke
Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn?
Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn?
In: Herz auf Taille
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sachliche Romanze.
In: Lärm im Spiegel.
Auch die Moral hat ihr Gesetz der Schwere:
Der schlechte Kerl kommt hoch - der Gute fällt.
Der Mensch ist gut
In: Herz auf Taille.
An allem Unfug, der passiert,
sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Das fliegende Klassenzimmer
Wer was zu sagen hat,
hat keine Eile.
Er läßt sich Zeit und sagt's
in einer Zeile.
Präzision.
In: Kurz und bündig.
Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen?
Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!
Eine Mutfrage.
In: Kurz und bündig.
Einmal leben zu müssen,
heißt unser Gebot.
Nur einmal leben zu dürfen,
lautet das zweite.
Die zwei Gebote.
In: Kurz und bündig.
Der Moralist pflegt seiner Epoche keinen Spiegel,
sondern einen Zerrspiegel vorzuhalten.
Die Karikatur, ein legitimes Kunstmittel,
ist das Äußerste, was er vermag.
Wenn auch das nichts hilft,
dann hilft überhaupt nichts mehr.
Fabian
Das ist das Verhängnis:
Zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
Das ist das Verhängnis.
In:Doktor Erich Kästners lyrische Hausapotheke
"Wenn ich mal nicht mehr lachen kann,
seh ich mir bloß die Menschen an.
Da kann ich gar nichts machen.
Ich seh sie - und muß lachen!"
Ein paar neue Rekorde.
In: Lärm im Spiegel
Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken.
Was auch geschieht.
In: Kurz und bündig
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